Familienvan muss nicht langweilig sein – so könnte Cupra den Alhambra zurückbringen!

Irene Wallner
Lead Consumer Editor
17. September 2026

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Seat Alhambra als Cupra? Wir zeigen, wie der beliebte Familien-Van als modernes Elektroauto mit sieben Sitzen und viel Leistung aussehen könnte.

Der Seat Alhambra ist Geschichte – doch vielleicht muss es die Idee hinter ihm nicht sein. Denn während die Zukunft der Marke Seat über das Jahr 2030 hinaus inzwischen offen ist, spielt Cupra innerhalb von Seat S.A. eine immer wichtigere Rolle. Ein schrittweises Auslaufen von Seat gehört ausdrücklich zu den möglichen Szenarien, eine endgültige Entscheidung gibt es allerdings noch nicht. Gleichzeitig soll Cupra weiter wachsen und das Portfolio ausbauen.

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Cupra Alhambra: So könnte der Familien-Van als Elektroauto zurückkommen

Damit stellt sich eine spannende Frage: Was passiert eigentlich mit Modellen wie dem Alhambra, für die Cupra bisher keinen Ersatz hat? Wir haben uns deshalb vorgestellt, wie ein moderner Cupra Alhambra aussehen könnte – als sportlicher, siebensitziger Elektro-Van mit Schiebetüren.

Hinweis: Beim gezeigten Cupra Alhambra handelt es sich um unsere freie Interpretation. Ein entsprechendes Serienmodell wurde von Cupra nicht angekündigt.

Ein Alhambra würde eine echte Lücke bei Cupra schließen

Der ehemalige Seat Alhambra war kein Lifestyle-SUV, sondern ein klassischer großer Van. Viel Platz, bis zu sieben Sitze und Schiebetüren machten ihn vor allem für Familien interessant. Mit rund 4,85 Metern Länge war er zwar groß, bot dafür aber entsprechend viel Innenraum.

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Genau so ein Auto fehlt Cupra bisher komplett. Formentor, Terramar und Tavascan setzen allesamt auf SUV-Konzepte. Selbst wenn Cupra künftig noch breiter aufgestellt wird, gibt es momentan keinen klassischen Familien-Van. Dabei könnte gerade das interessant sein: Warum sollte ein praktisches Familienauto automatisch langweilig aussehen?

Unser Cupra Alhambra versucht deshalb, die Grundidee des alten Vans zu behalten, sie aber optisch komplett in die heutige Cupra-Welt zu übertragen.

Unser Rendering macht aus dem Familien-Van einen Cupra

Vorne ist vom alten Alhambra entsprechend wenig geblieben. Unser Entwurf bekommt eine vergleichsweise flache Front mit stark modellierter Motorhaube und schmalen Scheinwerfern. Die dreieckige Lichtgrafik nimmt ein Motiv auf, das Cupra bereits bei aktuellen Modellen verwendet. Auch das kupferfarbene Markenlogo darf natürlich nicht fehlen.

Cupra-Alhambra-Render-Front

Weil wir uns den Alhambra ausschließlich elektrisch vorstellen, braucht es keinen klassischen großen Kühlergrill mehr. Stattdessen bleibt der obere Bereich weitgehend geschlossen, während große Öffnungen im unteren Stoßfänger dem Van etwas mehr Aggressivität geben.

Und genau das ist für uns der wichtigste Punkt: Er soll immer noch klar wie ein Van aussehen – nur eben nicht wie ein Vernunftauto.

Schiebetüren bleiben – und machen hier besonders viel Sinn

In der Seitenansicht wird die Verbindung zum ursprünglichen Alhambra am deutlichsten. Wir haben bewusst einen langen Radstand, eine große Glasfläche und vor allem Schiebetüren vorgesehen.

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Auf unserem Rendering ist eine davon geöffnet. Dahinter sitzen einzelne komfortable Sitze in der zweiten Reihe. Ein möglicher Cupra Alhambra könnte damit problemlos als Sechs- oder Siebensitzer funktionieren.

Cupra-Alhambra-Render-Seite

Trotzdem haben wir die Karosserie etwas dynamischer gestaltet. Die Frontscheibe steht flacher, die Fensterlinie zieht sich nach hinten und die großen Felgen mit kupferfarbenen Elementen sorgen dafür, dass das Auto weniger nach Kleinbus aussieht.

Gerade hier hätte ein Elektroantrieb einen weiteren Vorteil: Ohne großen Verbrennungsmotor ließe sich der verfügbare Raum deutlich besser nutzen.

Am Heck darf ein bisschen Tavascan durchkommen

Auch hinten wollten wir den Van nicht einfach nur möglichst praktisch aussehen lassen. Unser Alhambra bekommt deshalb ein breites, durchgehendes Leuchtenband, das optisch an aktuelle Cupra-Modelle erinnert.

Cupra-Alhambra-Render-Heck

Das Heck selbst haben wir bewusst relativ schlank gehalten. Eine zu hohe und massive Heckpartie würde schnell wieder den typischen Transporter-Eindruck erzeugen. Stattdessen sitzt die Heckscheibe weit oben, während die stark horizontal ausgerichteten Rückleuchten das Auto optisch breiter wirken lassen.

Cupra nutzt beispielsweise beim aktuellen Tavascan ebenfalls ein durchgängiges Hecklicht sowie eine ausgeprägte dreieckige Lichtsignatur.

Elektroantrieb würde zum Konzept passen

Wenn Cupra den Alhambra tatsächlich wiederbeleben würde, wäre ein Elektroantrieb aus unserer Sicht die naheliegendste Lösung. Cupra setzt ohnehin immer stärker auf Elektrifizierung; die Marke beschreibt Elektrifizierung und Performance als zentrale Bestandteile ihrer Positionierung.

Konkrete technische Daten können wir für ein Auto, das bislang nicht existiert, natürlich nicht nennen. Für einen großen Familien-Van dieser Klasse könnten wir uns aber einen Akku von ungefähr 85 bis 100 kWh vorstellen.

Damit wären – abhängig von Verbrauch und Ausführung – vielleicht 500 bis 600 Kilometer WLTP-Reichweite denkbar. Gerade bei einem Familienauto wäre eine große Batterie sinnvoll, denn Urlaubsfahrten mit sieben Personen und Gepäck gehören schließlich genau zu den Situationen, in denen man möglichst selten laden möchte.

Und natürlich müsste es einen Alhambra VZ geben

Ein Cupra ohne eine stärkere Variante wäre nur die halbe Geschichte. Neben einer vernünftigeren Version mit Heckantrieb könnten wir uns deshalb auch einen Cupra Alhambra VZ mit Allradantrieb vorstellen. Rund 350 bis 400 PS würden für ein solches Auto völlig ausreichen – und wären gleichzeitig genug, um aus dem Familien-Van einen ziemlich ungewöhnlichen Sportler zu machen.

Ganz unrealistisch ist diese Größenordnung innerhalb der Marke nicht: Der aktuelle elektrische Tavascan VZ kommt bereits auf 340 PS. Vielleicht wäre das sogar der größte Reiz des gesamten Konzeptes: sieben Sitze, Schiebetüren, massig Platz – und trotzdem mehr als 300 PS.

Braucht Cupra wirklich einen Alhambra?

Wahrscheinlich ist ein großer Van nicht das naheliegendste neue Modell für eine Marke, die vor allem sportlich und emotional auftreten möchte. Genau deshalb finden wir die Idee aber interessant. Cupra müsste nicht jeden ehemaligen Seat ersetzen. Ein Alhambra könnte jedoch etwas ins Programm bringen, das heute selten geworden ist: ein großes Familienauto, das kein SUV sein will.

Und wenn Cupra es schaffen würde, sieben Sitze und Schiebetüren mit einem Design wie auf unseren Renderings und einem starken Elektroantrieb zu verbinden, könnte der Alhambra plötzlich deutlich spannender sein als früher.