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Unser Kollege Will Davis hatte die Gelegenheit sechs Monate lang einen Cupra Terramar Probe zu fahren. Wie fällt sein Urteil nach rund 8.000 Kilometern aus? Was sind die Stärken und Schwächen des SUVs?
Wenn man Spaß hat vergeht die Zeit bekanntlich wie im Flug und die letzten sechs Monaten sind für Will Davis mit dem Cupra Terramar im Handumdrehen vergangen. Nach knapp 8.000 Kilometern im sportlichen SUV aus Spanien hatte Will mehr als nur ausführlich die Gelegenheit gehabt sowohl die Stärken als auch die Schwächen es Cupra Terramar heraus zu finden.

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Drei Stärken des Cupra Terramar
Zunächst zu den positiven Aspekten, die Will während der letzten sechs Monate aufgefallen sind. Neben dem tollen Design und dem sportlichen Fahrverhalten gab es vor allem drei Dinge, die Will gefallen haben:
1. Die Scheinwerfer sind wirklich clever

Adaptive Matrix-Scheinwerfer sind an sich nichts Neues, aber die im Cupra verbauten sind für Will dann doch etwas Besonderes. Sie blenden nicht nur den Lichtstrahl hervorragend ab, um entgegenkommende Fahrer nicht zu blenden, sondern können auch Dinge auf die Straße projizieren.
So projizierte das System während einer Nachtfahrt auf der Landstraße sogar zwei Linien auf die Straße, die sich mit dem Lenkrad mitdrehen, um dir das Einlenken in Kurven zu erleichtern. Das ist zwar eigentlich unnötige Spielerei, aber auch ziemlich clever und kann die Sicherheit verbessern.
2. Der Innenraum bietet viele clevere Details

Der Terramar mag zwar ein sportliches Familienauto sein, doch das bedeutet nicht, dass Cupra die Praktikabilität außer Acht gelassen hat. Die Rücksitze lassen sich vor- und zurückschieben, um entweder mehr Beinfreiheit im Fond oder mehr Kofferraumvolumen zu schaffen und du kannst sie sogar so einstellen, dass Mitfahrer ganz gemütlich unterwegs ein Nickerchen mit weit zurückgelehnten Sitzen machen können.
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Ebenfalls Pluspunkte von Will gab es für den Gangwahlhebel am Lenkrad statt in der Mittelkonsole. Das erleichterte ihm nicht nur das Schalten, sondern schafft auch zusätzlichen Stauraum.

Ein weiteres kleines Detail, das Will in Erinnerung geblieben ist, ist der Startknopf im Supercar-Stil am Lenkrad. Das macht an sich keinerlei Unterschied in der Nutzerfreundlichkeit, aber cool ist er trotzdem.
3. Das Infotainment-System ist großartig

Cupra hat beim Terramar das Infotainment-System genau richtig hinbekommen. Es ist nicht nur hell und reaktionsschnell, sondern auch zum Fahrer hin geneigt, was die Bedienung während der Fahrt erleichtert. Das kabellose Android Auto sorgt zudem dafür, dass im Innenraum keine unordentlichen Kabel mehr nötig sind.
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Vor allem das Schnellzugriffsmenü für die Assistenzsysteme hat Will gefallen. Ein einfacher Wisch von oben nach unten reicht und man kann dann schnell den Geschwindigkeitswarner oder den Spurhalteassistenten ausschalten. Ein Knopf wäre zwar noch besser, aber diese Variante geht fast genau so schnell.
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Drei Schwächen des Cupra Terramar
So sehr Will der Cupra Terramar gefallen hat, gab es während des Tests trotzdem Dinge, die ihn genervt haben.
1. Zu wenig Tasten

Das Infotainment-System mag zwar benutzerfreundlich sein, aber das ändert nichts daran, dass Will sich einige physische Tasten und Knöpfe gewünscht hätte. Die Klimaanlage mit einem Drehknopf einzustellen, ist praktischer, als auf einem Touchscreen herumzutippen.
2. Ein paar kleine Mängel im Innenraum
Das Design des Innenraums ist für Will eigentlich genau richtig, aber einige Kleinigkeiten sind ihm doch aufgefallen. So sind beispielsweise die USB-C-Anschlüsse nicht gerade ideal positioniert, da bei angeschlossenen Geräten die Ladekabel über die Mittelkonsole hängen.

Das andere Problem sind die Türfächer, die zwar groß genug sind, aber keine Auskleidung haben, damit die Sachen nicht herumklappern. Ein VW Tiguan macht das besser, da Volkswagen dort die Fächer mit Filz auskleidet und dir damit ein hochwertigeres Gefühl im Innenraum gibt.
3. Fahrerassistenzsysteme

Will hat bereits erwähnt, dass es ihm gut gefallen hat, wie einfach beim Terramar die Assistenzsysteme ausschaltbar waren, dementsprechend verwundert es nicht, dass sie für seinen Geschmack etwas zu sensibel eingestellt sind. Vor allem im Stadtverkehr gingen sie Will auf die Nerven, wenn er sich in engen Straßen zwischen geparkten Autos hindurchschlängeln musste. Laut ihm drehten die Systeme völlig durch, wenn man auch nur in die Nähe der Fahrbahnbegrenzung kam, sodass er sich angewöhnt hat beim Einsteigen bereits alle auszuschalten.
Wills abschließendes Urteil zum Cupra Terramar
Wie beurteilt Will also den Cupra Terramar nach sechs Monaten Test? Schon zu Beginn des Langzeittests wollte Will den Spanier mit seinem Konzernbruder VW Tiguan vergleichen und nach rund 8.000 Kilometern steht für ihn fest, dass der Terramar das bessere SUV ist.

Der Tiguan ist zwar ein schickes Auto, besonders in der R-Line-Ausstattung, aber der Cupra sieht einfach noch markanter aus. Vor allem die LED-Leuchten und die aggressive Schürze vorne haben es Will angetan. Für ihn hebt sich der Terramar damit deutlich von der Masse ab.
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Auch im Innenraum setzt sich dieser Eindruck für Will fort. Mit den Kupferakzenten und der geschwungenen Mittelkonsole fühlt sich das Interieur an wie bei einem Sportwagen und nicht wie bei einem schnöden Familien-SUV. Einziger Kritikpunkt für Will ist hier das Fehlen von Tasten für die Bedienung.
Auf der Straße fährt sich der Terramar sportlich, ohne dass man dabei allzu große Abstriche beim Komfort machen muss. Der Tiguan federt Unebenheiten zwar etwas besser ab, aber die Fahrten im Cupra sind im Vergleich trotzdem angenehm und fallen nicht negativ auf. Ganz im Gegensatz zu den Fahrassistenzsystemen, die Will permanent angepiepst hatten.
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Insgesamt bleibt ein sehr guter Eindruck vom Cupra Terramar. Für Will ist der Terramar ein Auto, das so ziemlich alles kann. Egal ob Kofferraum voller Gepäck, vierköpfiger Ausflug, lange Autobahnfahrt oder eine Spritztour über kurvige Landstraßen. Mit einem Durchschnittsverbrauch von rund 8 l/100 km über die letzten sechs Monate kann sich Will auch nicht wirklich beschweren, schließlich entspricht dies ganz gut den offiziellen Werksangaben.

Wenn du also auf der Suche nach einem vernünftigen Familien-SUV bist, aber dann doch eine Prise Unvernunft und Temperament benötigst, bietet der Cupra Terramar genau das Richtige für dich.
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Originalartikel von Will Davis
Übersetzt und überarbeitet von Patrik Chen