Citroen Ami 2021: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Irene Wallner
11. September 2020

Nachdem der Citroen C-Zero nicht mehr produziert wird, setzt Citroen nun auf ein neues, kleines Elektro-Stadtauto – den Citroen Ami. Er ist ausschließlich für den Pendelverkehr geeignet und darf schon mit dem Führerschein der Klasse AM, also auch mit einem Moped-Führerschein, gefahren werden. Wir stellen Ihnen den Ami vor!

Citroen hat sich Gedanken über die aktuellen Erwartungen in Sachen Mobilität gemacht und herausgekommen ist der Citroen Ami, ein Elektro-Kleinstwagen für den Stadtverkehr, der auch als überdachte Alternative zu einem Kleinkraftrad mit 50 ccm Hubraum dient und damit auch schon von Jugendlichen gefahren werden darf. Wir haben die ersten Bilder und aktuellen Infos für Sie!

Wenn Sie den Marktstart des Citroen Ami nicht mehr abwarten möchten oder sich für einen anderen Elektro-Kleinwagen interessieren, können Sie sich Angebote folgender top E-Autos zukommen lassen:

Preise und Verkaufsstart

Der Marktstart des Citroen Ami wird in Deutschland Ende des ersten Quartals 2021 erfolgen. In Frankreich ist er bereits auf dem Markt und wird dort für einen Preis ab 6.000 Euro verkauft. Auch Leasing ist möglich und kostet 19,99 Euro im Monat. Welcher Preis für den Ami in Deutschland aufgerufen wird, ist noch nicht bekannt gegeben worden. Doch wir gehen davon aus, dass er ähnlich wie in Frankreich sein wird.

Motoren und Fahrverhalten

Der Ami ist klein und deshalb sind auch die Fahrleistungen klein – doch das ist in Ordnung, schließlich ist der Mini-Citroen auch nur zum Pendeln in der Stadt gedacht. Der 6 kW starke Elektromotor wird von einer 5,5 kWh Batterie betrieben, die innerhalb von nur drei Stunden an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose mit 220 Volt wieder voll geladen ist. Die Reichweite des Ami liegt bei bis zu 75 Kilometern und die Höchstgeschwindigkeit bei 45 km/h.

Aus diesem Grund ist der Citroen Ami auch für Personen mit einem Führerschein der Klasse AM eine gute Alternative zu einem Roller oder Moped. Auch Jugendliche ab 16 Jahren haben so die Möglichkeit, überdacht von einem Ort zum anderen zu gelangen und sogar noch eine Person trocken mit zu transportieren.

Leise fährt sich der Ami nicht gerade, was an der nicht vorhandenen Dämmung liegt. Die Beschleunigung ist nicht rasant aber völlig ausreichend für den Stadtverkehr. Ebenfalls ein Pluspunkt ist der Wendekreis von gerade einmal 7,2 Metern. Auch die tolle Rundumsicht erleichtert das Fahren in einer vollen Stadt.

Werden die Straßen schlechter, muss man sich im Ami an eine recht wackelige und holprige Fahrt gewöhnen und zerbrechliche Sachen ein wenig polstern. Denn Unebenheiten werden aufgrund der geringen Federung stark weitergegeben.

Technische Daten und Außendesign

Das Design des Citroen Ami ist etwas gewöhnungsbedürftig. Der kleine Franzose zeigt sich sehr kastenförmig, ist gleichzeitig aber hochmodern und symmetrisch designt. Das Stadtauto verfügt über zwei Sitzplätze und soll auch im Inneren noch über clevere Stauräume verfügen. Insgesamt kann der Ami stark individualisiert werden, was vor allem die junge Kundschaft ansprechen sollte. Wie genau diese Individualisierungsmöglichkeiten aussehen, ist noch nicht bekannt.

Der Ami sieht vorne aus wie hinten und das ist keine Einbildung, sondern von Citroen so gewollt. Damit wird der Fertigungsaufwand verringert, man benötigt weniger Teile, was die Produktion günstiger macht. Außerdem wurde viel Kunststoff verbaut, darunter eine Stahlrohrkonstruktion. Was seltsam ist: Die beiden Türen sind ebenfalls gleich, deshalb öffnet eine nach vorne und eine nach hinten.

Die sehr kompakten Abmessungen machen es dem Ami einfach, sich wendig in der Stadt zu bewegen.

Technische Daten Citroen Ami
Länge [m] 2,41
Breite [m] 1,39
Höhe [m] 1,52
Gewicht [kg] 471 (inkl. Batterie)
max. Zuladung [kg] 229 (= 1 Fahrer + 150 kg)
Batteriekapazität [kWh] 5,5
Reichweite [km] bis zu 75
Ladezeit [h] 3
Vmax [km/h] 45

Innenraum und Kofferraum

Im Innenraum geht es relativ spartanisch zu. Viel Komfort ist nicht zu erwarten. Die Sitze erinnern an die Sitzplätze in einer Achterbahn auf dem Rummelplatz. Auch sonst hat man sich auf das allernötigste beschränkt und gespart, was man konnte. Nur damit ist ein Preis von 6.000 Euro zu realisieren. Dennoch ist alles clever durchdacht, der Fahrersitz lässt sich sogar in der Länge verstellen.

Wenn man sich zu zweit in den Ami setzt, wird man von einer Art Geräumigkeit überrascht, man sitzt sich nicht auf der Pelle. Die großen Glasflächen der Windschutzscheibe und der Seiten- und Rückscheiben vermitteln ebenfalls viel Freiraum. Ein Panoramadach ist sogar standardmäßig mit dabei. Ein Infotainmentsystem, Navi usw. gibt es nicht, dafür aber eine Aussparung über dem Lenkrad, in das man das Smartphone einfügt, welches dann all diese Dinge übernehmen kann.

Einen Kofferraum gibt es ebenfalls nicht, man muss den Fußraum des Beifahrersitzes nutzen, um etwas unterzubringen – 63 Liter sind hier möglich.