Dein Weg zum neuen Auto
Das neue Facelift beim BMW 7er vermischt auf behutsame Art die Neuerungen der Neuen Klasse mit dem bestehenden aktuellen Modell. Wir konnten vor Ort den neuen 7er bereits begutachten und hier sind unsere ersten Eindrücke zur Oberklassenlimousine.
Nachdem BMW mit dem iX3 und dem i3 bereits die neuen E-Autos der Neuen Klasse in SUV- und Limousinenform präsentiert hat, folgt mit dem BMW 7er Facelift nun das erste “alte” Modell mit dem Upgrade zur Neuen Klasse. Wie viel Neue Klasse steckt also im 7er?
Die XXL-Niere bleibt
Schon auf den ersten Blick wird klar, dass das Facelift nicht komplett auf die Neue Klasse umgepolt wird. Statt der neuen flachen Niere wie wir sie vom neuen i3 kennen, bleibt es beim 7er bei der hohen Niere, die schon im aktuellen Modell berühmt-berüchtigt war. Drum herum hat sich aber ordentlich etwas getan.

So geht es nun im Inneren der Niere waagrecht zu und die neuen Kristallscheinwerfer sind zwar immer noch zweigeteilt, aber mit einer deutlich kompakteren unteren Einheit ist das Gesicht des 7ers nun deutlich harmonischer. Eine Augenweide ist der neue 7er meiner Meinung nach immer noch nicht, aber die neue Front wirkt auf mich nun deutlich eleganter. Auch am Heck ist die prominenteste Änderung bei den Leuchten.

Diese sind nun deutlich Richtung Wagenmitte verlängert und betonen damit die Breite des Fahrzeugs mehr. Ebenfalls auffällig sind die neuen 22 Zoll Räder, die nun Teil der Serienausstattung sind und damit das Auftreten des 7ers nochmal majestätischer macht.
Insgesamt ist der 7er immer noch deutlich erkennbar und mit nicht ganz so vielen Neue Klasse-Elemente wie ich es mir gewünscht hätte, aber das neue Design steht ihm auf jeden Fall besser als das alte.
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Neue Klasse satt im Innenraum
Aber wie sieht es nun im Inneren der Limousine aus? Beim Einstieg erkennt man direkt, dass hier deutlich mehr Neue Klasse umgesetzt wurde als beim Exterieur. So ist im Innenraum eigentlich komplett das Design der Neuen Klasse, wie aus iX3 und i3 bekannt, umgesetzt worden und mit dem bereits bestehendem Komfort des aktuellen Modells vermengt worden. Inklusive dem zugegebenermaßen gewöhnungsbedürftigen Lenkrad, aber auch mit dem Panoramic iDrive, das eines meiner Highlights der letzten Jahre in der generellen Entwicklung der Autoindustrie ist.

Der zentrale Touchscreen hat eine leicht andere Form als bei den Neue Klasse-Modellen, aber zusammen mit den hellen Materialien und dem zweiten Bildschirm für den Beifahrer ergibt sich hier ein stimmiges Interieur. Der Zusatzbildschirm ist Teil der Serienausstattung beim neuen 7er, was nicht unbedingt den Geschmack aller zufrieden stellt, aber angesichts des Oberklassen-Anspruchs kann man die Münchner verstehen.

Das Infotainment ist natürlich auf dem neuesten Stand und konnte schon bei den anderen neuen Modellen von BMW mit flüssiger Leistung und Individualisierungsmöglichkeiten punkten, die Bedienung im Auto besteht aus einem Mix von Touchflächen, haptischen Knöpfen und dem Sprachassistenten mit integrierter KI von Amazon (Alexa+). Zahlreiche neue Assistenten sollen die Fahrten noch komfortabler machen, der neue BMW Symbiotic Drive in Kombination mit dem City und dem Autobahnassistenten soll sogar fast autonomes Fahren von Haustür zu Haustür ermöglichen, sofern der Fahrer oder die Fahrerin ein wachsames Auge auf den Verkehr hat. Das klingt soweit gut, wie es sich im Fahralltag nutzen lässt, konnte ich leider nicht testen.
Mehr Reichweite für den i7, aber auch ein V8 kommt
Auch die technischen Neuerungen hören sich auf dem Papier hervorragend an. In der elektrischen Variante i7 kommt die neue Technologie der Neuen Klasse zum Einsatz inklusive der neuen Batteriezellen, sodass sich nun eine Reichweite von über 700 Kilometer (WLTP) ergibt mit verbesserter Ladeleistung von bis zu 250 kW. Beim Antrieb werden Kundinnen und Kunden bei BMW weiter eine große Auswahl haben, da neben drei elektrischen Varianten auch ein Reihensechszylinder-Diesel, ein Benziner-R6-Mildhybrid und zwei Plug-in-Hybrid Versionen kommen werden. Ab 2027 wird es dann auch eine M-Variante geben mit einem V8-Motor.
Kino-Lounge auf den Rücksitzen
Die Vordersitze bei einem 7er sind natürlich schon komfortabel, aber das Maximum an Reisekomfort findet natürlich auf den Rücksitzen statt, also heißt es nun umsetzen in die zweite Reihe. Dort grüßt der altbekannte Theatre Screen vom Dach, dieser bietet aber nun für deutlich mehr Anwendungen die direkte Touch-Bedienung an, sodass du nicht mehr auf die kleinen Steuerungsdisplays angewiesen bist. Ebenfalls neu an Bord sind ein verbessertes Ambientelicht und eine gewaltige Soundanlage von Bowers & Wilkins für Kinoatmosphäre.

Die Soundanlage bietet dir damit dein persönliches Kinoerlebnis auf den Rücksitzen mit Dolby Atmos und die kurze Demo während meiner Sitzprobe war schon beeindruckend. Zusammen mit der Möglichkeit den Rücksitz fast komplett in die Horizontale zu legen, sitzt es sich im neuen BMW 7er wie in einer Lounge. Falls du businessorientierter unterwegs bist, gibt es nun auch beim Theatre Screen eine Kamera für Videokonferenzen, sodass der 7er auch zu einem luxuriösen mobilen Büro mutieren kann.
Fazit: Starke Weiterentwicklung mit Elementen der Neuen Klasse
Nach der ersten Sitzprobe im BMW 7er kann ich nur sagen, dass BMW die Elemente der neuen Klasse stark in den bestehenden 7er eingebaut hat. Vor allem der Innenraum ist kaum wiederzuerkennen, sodass ich BMWs Aussage der “umfangreichsten Modellüberarbeitung in der Geschichte” durchaus glauben kann. Beim Außendesign hätte ich mir tatsächlich mehr von dem Design verhofft, aber die neue Front des 7ers ist eine extreme Verbesserung gegenüber dem aktuellen Modell. Alles in allem also ein sehr gelungenes Facelift für BMWs Oberklassenlimousine und ich bin gespannt wie sich die neuen Fahrfunktionen dann bei einer ersten Testfahrt schlagen werden.

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