Dein Weg zum neuen Auto
Mit den steigenden Spritpreisen der letzten Monate sprechen immer mehr Argumente für Elektroautos oder Plug-in-Hybride, aber welcher Antrieb lohnt sich mehr? Jamie hat den Test an zwei günstigen, chinesischen Einstiegsmodellen gemacht.
Auf den ersten Blick erscheint der Sprung zu einem rein elektrischen Auto am sinnvollsten, aber Plug-in-Hybride locken mit dem Versprechen das beste aus beiden Welten zu vereinen. Welche Antriebsvariante ist nun aber besser? Jamie hat den neuen BYD Dolphin G DM-i und den Geely E2 gegeneinander getestet, um der Frage auf den Grund zu gehen.
BYD Dolphin G DM-i vs Geely E2: Preise und Angebote

Der BYD Dolphin G DM-i startet in Deutschland zu Listenpreisen von 28.990 €, Jamie testete aber hier die Comfort-Ausstattungslinie, die bei 33.490 € Listenpreis beginnt. Schon das Einstiegsmodell des BYD Dolphin G DM-i bietet Smartphone-Integration, LED-Scheinwerfer und weitere Optionen, aber die Comfort-Variante bietet darüber hinaus noch 360°-Kamera, Head-up-Display, Panoramadach und mehr.
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Der Geely E2 ist deutlich günstiger und beginnt bei Listenpreisen von 19.990 Euro, die von Jamie getestete Top-Ausstattung Ultra beginnt jedoch bei Listenpreisen von 26.990 Euro und bietet dir eine größere Batterie mit 345 statt 252 Kilometern Reichweite, mehr Leistung und weitere Features wie Vehicle-to-Load (V2L), eine elektrische Heckklappe oder kabelloses Smartphone-Laden. Ein Panoramadach gibt es aber nicht.

Der Geely E2 ist auf dem Papier deutlich günstiger, aber dank der Rabatte bei unseren Carwow-Partnern ist die Preisdifferenz nicht ganz so groß. So bekommst du den BYD Dolphin G DM-i in der Comfort-Ausstattung schon ab 27.761 €. Dadurch ist der Unterschied nur knapp 1.500 € zur Ultra-Ausstattung des E2 über Carwow (ab 26.121 €).
BYD Dolphin G DM-i vs Geely E2: Sprit- und Ladekosten
Hier wird die Berechnung komplizierter, da sie stark davon abhängig ist wie dein Fahrverhalten ist und auch ob du günstig zuhause Strom laden kannst oder auf teurere Ladesäulen außerhalb angewiesen bist. Der Wildwuchs bei den Ladetarifen in Deutschland macht das Ganze ebenfalls nicht einfacher.

Beim Plug-in-Hybrid (PHEV) unterscheidet Jamie drei Szenarien: Reiner Verbrennerbetrieb, Mischbetrieb mit Lademöglichkeit zuhause, Mischbetrieb ohne Lademöglichkeit zuhause. Für das Elektroauto gibt es zwei Szenarien: Lademöglichkeit zuhause, keine Lademöglichkeit zuhause.
Ausgehend von diesen Beispielen ist der Geely E2 das günstigere Auto, solange du einen günstigen Stromtarif für das Laden zuhause hast. Allerdings ist der BYD Dolphin G DM-i im Mischbetrieb mit der gleichen Lademöglichkeit nicht weit dahinter. Hier variieren die Kosten aber stark vom Fahrprofil. Wer kurze Pendelstrecken hat und damit den Plug-in hauptsächlich elektrisch laufen lassen kann, kommt näher an das reine Elektroauto heran, als ein PHEV, der ständig über die Autobahn muss und dementsprechend häufig den Verbrenner laufen lässt.

Ohne die eigene Lademöglichkeit zuhause ist das Elektroauto deutlich teurer und abhängig von den Ladesäulen-Anbietern in deiner Umgebung, hier ist dann beim Mischbetrieb des Plug-ins ebenfalls mit deutlich höheren Kosten zu rechnen. Je nach Spritpreis kann hier sogar der reine Verbrennerbetrieb bei einem sparsamen Plug-in-Hybrid wie dem Dolphin G DM-i tatsächlich am günstigsten sein.
Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass bei eigener Lademöglichkeit zuhause das Elektroauto in eigentlich allen Szenarien günstiger ist als der Plug-in-Hybrid. Da PHEVs typischerweise nicht so gefahren werden, um das Maximum aus der elektrischen Reichweite herauszuholen und seltener geladen wird.
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BYD Dolphin G DM-i vs Geely E2: Welches Auto ist besser?
Beide Autos haben ihre Vor- und Nachteile. Der Geely E2 ist tatsächlich laut Jamie praktischer als der BYD Dolphin G DM-i, obwohl er kleiner ist als der BYD.

In seiner üblichen Fahrposition hatte Jamie im Geely E2 (links auf dem Bild) deutlich mehr Beinfreiheit als im BYD (rechts auf dem Bild). Zwar ist der Kofferraum des E2 (375 Liter) nicht ganz so groß wie beim Dolphin G DM-i (425 Liter), aber du bekommst dafür einen 70 Liter großen Frunk beim Geely unter der Motorhaube, der den Nachteil wieder ausgleicht. Beim BYD Dolphin G ist hier natürlich der Verbrennermotor im Weg.

Beim Infotainment hat hingegen BYD die Nase vorn, es wird hell und klar angezeigt und ist einfach zu nutzen. Geelys System ist hingegen etwas unübersichtlich und kompliziert und die Fahrassistenzsysteme bei Geely sind invasiver und stören mehr.

Auch beim Fahrverhalten kann der BYD punkten mit präziserer Lenkung, die sich für Jamie positiv von der des Geely abhebt, die ihm zu schwammig vorkommt. Auch auf der Autobahn ist der Komfort im BYD etwas besser.

Letztendlich ist Jamie der Meinung, dass der BYD Dolphin G DM-i insgesamt das etwas bessere Auto ist. Zwar bietet es etwas weniger Platz als der Geely E2, aber der Dolphin G ist immer noch alltagstauglich und hat einfach weniger Macken, die beim täglichen Fahren stören. Wenn du allerdings strikt auf das Budget achten willst und eine eigene Lademöglichkeit zuhause hast, solltest du zum Geely E2 greifen. Das Elektroauto kostet dich im Unterhalt nicht so viel wie der Plug-in-Hybrid und ist nur leicht hinter dem BYD Dolphin G DM-i.
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Originalartikel von: Jamie Edkins
Übersetzt und angepasst von: Patrik Chen