Dein Weg zum neuen Auto
Wenn du einen bezahlbaren und praktischen Familien-SUV suchst, dann solltest du dir diesen Vergleich ansehen. Wer macht das Rennen: der Bigster oder der Kodiaq? Wir sind beide Autos gefahren und sagen dir, was uns begeistert hat und was nicht.
Als wir den Dacia Bigster und den Skoda Kodiaq im Rahmen unserer Tests gefahren sind, wurde schnell deutlich: Diese beiden SUVs sprechen zwar zum Großteil die gleiche Zielgruppe an – Familien, Alltagsnutzer, SUV-Käufer –, sie vermitteln aber fundamental unterschiedliche Philosophien. Der Bigster ist ein Preis- und Raum‑Champion, der Kodiaq ein vielseitiger, großräumiger Allrounder mit mehr Komfort und Technik.
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Erste Eindrücke & Design

Beim Bigster fiel uns sofort die robuste, kantige Karosserie auf. Er wirkt größer und erwachsener als frühere Dacia‑Modelle. Gerade die hohe Bodenfreiheit und die sachliche Form verleihen ihm eine ehrliche, zweckmäßige Präsenz, die nicht mit Luxus protzt, sondern mit Funktion überzeugt. In unseren Testfahrten hatte man das Gefühl, dass der Bigster für den Alltag gemacht ist – widerstandsfähig und praktisch, nicht auf Show ausgelegt.
Unser Autoexpert Daniel Hohmeyer hat eine klare Meinung zum Dacia-SUV: “Mit schicken 19-Zoll-Felgen und der auffälligen Zweifarb-Lackierung wird der Dacia Bigster sogar zum echten Hingucker und bleibt dabei immer noch bezahlbar.”
Im Vergleich dazu wirkt der Kodiaq in der Realität etwas eleganter, aber nicht übertrieben schick: Skoda hat das Design clever modernisiert, die Proportionen sind ausgeglichen, und das Fahrzeug füllt die Straße souverän aus. Für uns war klar, dass der Kodiaq eher „Familien-SUV mit Anspruch“ ist – nicht nur ein Arbeitswagen, sondern ein Fahrzeug, mit dem man sich auch auf längeren Fahrten wohlfühlen will.
Auch hier findet Daniel klare Worte: Mit verschiebbarer Rückbank und bis zu 7 Sitzplätzen ein praktisches Familien-SUV.”
Innenraum & Alltagstauglichkeit

Im Bigster (im Bild oben) ist das Cockpit für uns eine gelungene Mischung aus Einfachheit und Zweckmäßigkeit: Die verwendeten Materialien sind eher schlicht und Hartplastik dominiert – das haben wir ganz klar gespürt. Trotzdem ist das Raumgefühl sehr großzügig, besonders auf den Rücksitzen. Bei unserer Testfahrt fanden auch größere Mitfahrer bequem Platz, was das Fahrzeug als echtes Familien-SUV unterstreicht.
Der Kodiaq dagegen vermittelt im Innenraum sofort mehr Komfort: angenehmere Polster, ein durchdachtes Cockpit-Layout und insgesamt eine hochwertigere Verarbeitung. Besonders auffällig sind die „Smart Dials“ (drehbare Regler in der Mittelkonsole), die wir während der Fahrt sehr praktisch fanden: Temperatur, Lautstärke und andere Funktionen lassen sich damit intuitiv steuern. Zudem bietet der Kodiaq eine verschiebbare Rückbank und optional eine dritte Sitzreihe, was ihm im Alltag eine enorme Flexibilität verleiht.
Fahrverhalten & Eindruck beim Fahren
Auf der Straße gab der Bigster bei unseren Testfahrten ein durchweg bodenständiges, aber keineswegs langweiliges Bild ab: In der Stadt ist die Lenkung leichtgängig, was das Einparken oder Rangieren angenehm macht. Bei höheren Geschwindigkeiten merkt man, dass das Fahrzeug nicht auf Sportlichkeit ausgelegt ist — Geräuschdämmung und Fahrwerksabstimmung zeigen seine Budget-Orientierung – aber genau das passt zu seinem Zweck. Für den täglichen Einsatz war er für uns ein verlässlicher Begleiter, kein Protz-SUV.

Der Kodiaq wiederum präsentierte sich bei der Fahrt als deutlich souveräner: Auf Landstraßen und vor allem auf der Autobahn fühlt er sich stabil und komfortabel an. Das Fahrwerk schluckt Unebenheiten sehr gut, und das Auto liegt ruhig – ideal für längere Familienausflüge. In Kurven wirkt der Kodiaq präziser, und die Gesamtfahrdynamik vermittelt mehr Kontrolle. Das gepaart mit dem optionalen DSG macht ihn zu einem sehr angenehmen Reise‑SUV.
Skoda Kodiaq Testbericht lesen
Technik, Motoren & Verbrauch im Test
Während unserer Testfahrt mit dem Bigster stellten wir fest, dass Dacia eine clevere Motorenauswahl bietet: Es gibt mehrere Hybridoptionen (Mild-Hybrid und Vollhybrid), die für relativ niedrige Verbräuche sorgen. Besonders in der Hybrid-155-Version zeigte sich ein gutes Zusammenspiel aus Benzin- und Elektromotor, was uns positiv überraschte – es fühlt sich nicht zu sparsam oder schwach an, sondern ausgewogen. Gleichzeitig ist klar, dass die Automatik‑Option nur für den Hybrid angeboten wird, was die Wahl etwas einschränkt.
Dacia Bigster Testbericht lesen

Beim Kodiaq war unser Eindruck, dass Skoda sehr viel Wert auf Vielseitigkeit gelegt hat. Wir fuhren unter anderem die Mild-Hybrid-Variante (1.5 TSI mHEV), und das Zusammenspiel zwischen Verbrenner und 48-Volt-Motor war angenehm dezent. Die „Smart Dials“-Regler im Cockpit leisten hier nicht nur gute Dienste, sondern vermitteln beim Bedienen auch ein modernes und wertigeres Gefühl – technisch wirkt der Kodiaq sehr durchdacht.
Zudem gibt es beim Kodiaq auch eine Plug-in-Hybrid-Variante mit einer beachtlichen rein elektrischen Reichweite – eine Option, die vor allem Vielnutzer oder Pendler attraktiv finden könnten.
Preis, Unterhalt & Bewertung nach unserer Testfahrt
In unseren Testfahrten war eines der deutlichsten Argumente für den Bigster der Preis: ab 24.480 € ist der SUV bei Carwow erhältlich, was ihn zu einem sehr attraktiven Fahrzeug macht. Für das, was man bekommt – viel Platz, solide Technik, gute Alltagstauglichkeit – wirkt der Bigster besonders vernünftig. Der Nachteil: Der Innenraum ist einfach, und es fehlt eine Option auf eine dritte Sitzreihe.

Der Kodiaq kostet mehr, aber liefert auch mehr: Bei Carwow bekommt man ihn ab knapp 37.000 Euro. In unseren Testfahrten war der höhere Preis durch den Komfort, die Technik und die unglaubliche Variabilität – bis zu sieben Sitze und viel Kofferraum – gerechtfertigt. Wenn man viel und oft fährt oder eine Familie hat, ist der Kodiaq eine lohnende Investition.
Fazit unserer Test‑Vergleichsfahrt
- Dacia Bigster: Für uns war er ein sehr ehrliches, robustes und pragmatisches SUV. Wer ein geräumiges Fahrzeug zum fairen Preis sucht und bei Materialwahl eher zweckorientiert ist, dem kann der Bigster viel Freude machen. Unsere Testfahrt hat gezeigt, dass er weder übertrieben luxuriös noch kompromisslos billig ist – genau der „preiswerte Riese“, den Dacia beabsichtigt hat.
- Skoda Kodiaq: In der Praxis erwies er sich als vielseitiger Allrounder mit sehr gutem Platzangebot, modernen Motoren und sinnvollen Komfortfeatures. Besonders wer oft mit Familie fährt, Wert auf gute Bedienung legt oder längere Strecken zurücklegt, dürfte den Kodiaq nach unserer Testfahrt als sehr ausgewogenen Begleiter sehen.

Wenn wir uns zwischen beiden entscheiden müssten: Für den Alltag mit kleinem bis mittlerem Budget wäre der Bigster unsere Wahl. Für langfristige Familiennutzung, häufige Reisen oder wenn man das Mehr an Komfort und Technik schätzt, würden wir zum Kodiaq greifen.