Wie der Skoda Peaq alles richtig macht – Unsere ersten Eindrücke vor Ort

Patrik Chen
Online Redakteur
24. Juni 2026

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Der neue Skoda Peaq ist da und unser Kollege Jamie Edkins war live vor Ort bei der Weltpremiere, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Sein erstes Urteil: Die Konkurrenz sollte sich warm anziehen.

Erst vor kurzer Zeit hatte Skoda mit dem Epiq sein Elektroautoangebot nach unten hin abgerundet, nun geht es an die Spitze des Katalogs. Der neue Skoda Peaq ist ein großes Siebensitzer-Flaggschiff mit einem komplett neuen Interieur, einem großen Kofferraum und beeindruckender Reichweite.

Jamie war vor Ort bei der Premiere in Genf und hat diese Zeilen tatsächlich in einem Peaq geschrieben, während er sich einen ausführlichen ersten Eindruck vom Innenraum, der Technik und mehr gemacht hat. Schon aufgrund der eindrucksvollen technischen Daten sollten sich Alternativen wie der Kia EV9 oder der Hyundai Ioniq 9 warm anziehen.

Skoda Peaq Testbericht lesen

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Beim Vergleich der Designs zwischen der normalen Version des Peaq und dem Sportline Peaq gefiel Jamie das Basisdesign besser. Der Peaq wirkt darin eleganter und ohne die aggressiveren Stoßfänger sowie den größeren Reifen, bekommst du eher das Skoda-typische unaufgeregte klare Design. Ein Exzentriker wie etwa der Kia EV9 ist der Skoda natürlich nicht, aber das will er auch gar nicht sein.

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Physische Knöpfe und hochwertigerer Innenraum

Als langjähriger Skoda-Fan hat Jamie den Innenraum natürlich besonders kritisch beäugt, schließlich hat Skoda hier beim Peaq ein komplett neues Design an den Start geschickt. Angefangen beim vertikalen Touchscreen bis hin zum Aufbau des Armaturenbretts und der Mittelkonsole. Erhalten geblieben ist aber der Fokus auf die Bedienungsfreundlichkeit mit physischen Tasten für die Klimasteuerung, ein echter Vorteil gegenüber anderen mehr touchlastigen Cockpits wie Jamie findet.

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Die Qualität des Peaqs bei den Materialien lässt für Jamie keine Wünsche offen, die Oberflächen sind angenehm weich und insgesamt wirkt der Peaq hochwertiger als sein Verbrenner-Gegenstück, dem Kodiaq.

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Der zentrale 13,6-Zoll Touchscreen bietet eine übersichtliche Menüführung und gestochen scharfe Grafiken, Jamie bemängelt aber, dass man für einige Funktionen etwas tiefer in die Menüs eintauchen muss, ein kleiner Kritikpunkt, obwohl sie immer noch zugänglich genug sind, um während der Fahrt bedient zu werden. Vorne sind auch noch zwei kabellose Ladeflächen für dein Handy, während die Passagiere im Fond mit einigen USB-C Ports auskommen müssen, aber alle drei Sitzreihen sind hier ausreichend versorgt. Im Kofferraum gibt es sogar eine Steckdose, um etwa einen Wasserkocher anzuschließen.

Platzwunder auch in der dritten Reihe

Beim Platzangebot ist Jamie eigentlich wunschlos glücklich. Der große 890 Liter fassende Kofferraum übertrifft den Kia EV9, auch wenn bei aufrechter dritter Sitzreihe nur noch 299 hinein passen. Hier ist der Kia tatsächlich 30 Liter größer.

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Dafür ist die dritte Sitzreihe beim Peaq tatsächlich sher großzügig beim Platzangebot und keinesfalls nur als Notsitz zu gebrauchen. Jamie misst knapp 1,90 Meter, aber wenn man die zweite Reihe leicht nach vorne verschiebt hat Jamie tatsächlich sogar genügend Kniefreiheit.

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In Sitzreihe zwei muss hingegen kein Herumgeschiebe stattfinden. Bein- und Kopffreiheit sind im üppigen Angebot und das große Panorama-Glasdach sorgt für eine angenehm luftige Atmosphäre im Skoda Peaq, vor allem wenn es kombiniert wird mit dem weißen Innenraumdesign.

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Den meisten Luxus bekommst du aber auf den Vordersitzen. Hier gibt es nicht nur die Option die Sitze fast flachzulegen und sogar eine Fußablage auszufahren, falls du mal unterwegs einen Drive In besuchst gibt es auch einen Klapptisch, den du auf die Becherhalter aufsetzen kannst. Typisch Skoda und die “Simply Clever”-Accessoires.

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Preislich kannst du den Skoda Peaq zum Listenpreis von 49.900 € bekommen und damit ist er deutlich günstiger als etwa ein Kia EV9 (ab 63.390 €) und das obwohl sie ungefähr gleich groß sind. Mit rund 13.000 € Ersparnis bekommst du einen ebenbürtigen Konkurrenten im Skoda.

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Vor allem auch in Sachen Reichweite ist der Skoda Peaq stärker als der Kia EV9 mit fast 100 Kilometern mehr. Damit ist für Jamie die Sache klar, der neue Skoda Peaq ist wohl das vielversprechendste neue große Elektroauto auf dem Markt. Neue Technik, viel Platz und zum Preis von unter 50.000 € ist er womöglich der neue Preis-Leistungs-König in diesem Segment.


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Originalartikel von Jamie Edkins
Übersetzt und angepasst von Patrik Chen