Simply Clever jetzt auch bei den Elektrokleinwagen – Erste Eindrücke vom Skoda Epiq

Patrik Chen
Online Redakteur
19. Mai 2026

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Skoda präsentiert mit dem Skoda Epiq nun das nächste potentielle Erfolgsmodell von erschwinglichen Stromern nach dem Elroq. Der elektrische Kleinwagen überzeugt mit großzügigem Platzangebot und zahlreichen Extras. Reicht das um der nächste Bestseller aus Tschechien zu werden?

Skoda hat mit dem Elroq und dem Enyaq bereits zwei große elektrische Erfolgsmodelle im Angebot, die erst neulich auf den neuesten technischen Stand gebracht worden sind. Nun stößt der tschechische Hersteller mit dem Epiq auch ein Segment darunter vor. Kann der kleinere Elektrowagen mit den großen Vorbildern mithalten?

Skoda Epiq Vorstellung

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“Modern Solid” mit neuer Lichtsignatur im Crossover

Beim Blick auf den Epiq fällt sofort auf, dass er zwar auf der gleichen Plattform wie der VW ID.Polo und der Cupra Raval (MEB+) basiert, aber sich im Design dann doch deutlich unterscheidet. Als erstes Auto komplett in der neuen “Modern Solid”-Designsprache wirkt der Epiq SUV-mäßiger als seine Brüder und dank seiner klaren Linie einfach als Skoda zu erkennen. Die Frontpartie wird von den neuen T-förmigen Scheinwerfern dominiert, das Tech-Deck-Face und die vertikalen Einlässe in der Frontschürze setzen ebenfalls Akzente.

Skoda Epiq Front Detail

Damit ist der Skoda Epiq zwar gut wiedererkennbar, aber für mich wirkt die Front etwas überladen, die einfacheren und schlanken Scheinwerfer beim Elroq gefallen mir persönlich lieber als das Epiq-Gesicht. Auch an der Seite und am Heck hat sich Skoda um einen markanten, leicht offroadigen Look bemüht und aus den Winkeln gefällt mir das Exterieur auch besser als von der Front.

Skoda Epiq Seitenansicht

Vor allem der breite Unterbau und die Radkästen sind gut gelungen und zahlen ein in die robuste Ausstrahlung des Epiq. Das T-Design der Leuchten ist am Heck auch deutlich besser umgesetzt und umläuft dort teilweise die Heckklappe und schließt damit nahtloser an das übrige Design der Heckpartie an.

Skoda Epiq Heck

Bei den Abmessungen ist der Epiq 4.171 Millimeter lang, 1.798 Millimeter breit und 1.581 Millimeter hoch mit einem Radstand von 2.601 Millimetern. Damit ist er etwas länger und höher als der VW ID.Polo, aber auch etwas schmaler und mit einem minimal kürzeren Radstand. Weiter Individualisierungsmöglichkeiten bekommst du über sechs Lackierungen sowie der Auswahl zwischen Rädern von 17 bis 19 Zoll.

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Der König des Alltags?

Im Innenraum des Skoda Epiq spielt Skoda dann seine Stärken aus mit seinem Fokus auf Alltagstauglichkeit und den “Simply Clever”-Elementen. Zwar ist das Interieur klar dem minimalistischen Design verschrieben, aber Skoda hat weiterhin auch die Nutzerfreundlichkeit im Blick und bietet neben dem 13-Zoll Infotainment-Touchscreen in der Mitte auch noch eine Schalterleiste darunter für einige wichtige Funktionen wie Assistenten oder Teile der Klimasteuerung. Dies zeigt sich auch bei den Knöpfen und Walzen auf dem Lenkrad, die die Bedienung deutlich vereinfachen.

Skoda Epiq Cockpit

Statt des größeren Displays aus dem VW ID.Polo gibt es für die digitalen Instrumente jedoch nur eine kleinere Anzeige wie beim Skoda Elroq. Die Materialien und der generelle Eindruck im Interieur ist auch hier ähnlich wie beim Elroq: funktionell, angenehm unauffällig und praktisch. In Sachen Platz spielt der Epiq ganz vorne mit in seinem Segment und das sowohl beim Innenraum für die Passagiere als auch beim Stauraum fürs Gepäck.

Skoda Epiq Vordersitze

Skoda Epiq Fond

Sowohl vorne als auch hinten sitzt es sich bequem und das trotz seiner kleinen Außenmaße. Beim Kofferraum punktet der Skoda Epiq sogar noch vor seinen Konzernbrüdern ID.Polo und Raval mit einem ausgezeichneten Volumen von 475 Litern dank des großen doppelten Bodens. Zusätzlich gibt es sogar einen kleinen Frunk mit 25 Litern Stauraum für kleinere Gegenstände wie etwa Ladekabel.

Skoda Epiq Kofferraum

Skoda Epiq Doppelter Boden Kofferraum

Auch im Epiq gibt es natürlich wieder zahlreiche “Simply Clever”-Elemente, die Skoda auch schon bei anderen Modellen auszeichnen: Der Regenschirm in der Fahrertür, Eiskratzer in der Heckklappe oder die praktische Tasche für die Ladekabel sind auch im Epiq mit dabei.

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Moderner Antrieb mit bis zu 440 Kilometer Reichweite

Ich hatte bereits die Gelegenheit den Skoda Epiq noch als Erlkönig Probe zu fahren und auch dort hat er bereits überzeugen können. Begeisterungsstürme löst das Fahrverhalten natürlich nicht aus, aber dafür ist der Skoda Epiq schließlich auch nicht gebaut worden. Stattdessen setzt der Skoda auf Effizienz und moderne Technik.

Skoda Epiq Frontansicht

Wie auch die anderen Fahrzeuge auf der MEB+-Plattform kommt auch der Skoda Epiq mit Frontantrieb und zwei Akkuvarianten (38,5 kWh und 55 kWh). Leistungstechnisch gibt es beim Epiq nur die drei schwächeren Antriebe von 115 bis 211 PS, ob noch ein Skoda Epiq RS parallel zu dem Cupra Raval VZ und dem VW ID.Polo GTI kommt ist noch nicht bekannt. Bei der Reichweite pendelt sich der Epiq zwischen seinen Brüdern Raval und ID.Polo ein mit bis zu 440 Kilometern. Beim Laden benötigt er 24 Minuten für 10 bis 80 % und lädt dementsprechend mit 90 bzw. 105 kW in der Spitze.

Skoda Epiq Ladevorgang

Positiv hervorzuheben ist auch, dass der Skoda Epiq mit Vehicle-to-Load (V2L) und One-Pedal-Drive kommt und dementsprechend die modernen Standards bei E-Autos erfüllt. Während meiner Probefahrt ließ sich das One-Pedal-Drive auch schon gut einstellen auf die jeweils eigene bevorzugte Rekuperationsstärke.

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Neue Sicherheitssysteme und besseres Infotainment

Der neue Skoda Crossover kommt auch mit zahlreichen Sicherheitssystemen und Assistenten an Bord auf den Markt. So gibt es bereits serienmäßig Notbrems-, Spurwechsel-, Spurhalte-, Auspark- und Ausstiegsassistenten, während du gegen Aufpreis auch noch einen verbesserten Travel Assist bekommst, der auch auf Ampeln reagieren kann, sowie einen Parkassistenten, der nicht nur trainiertes Parken, sondenr auch ferngesteuertes Parken über das Handy beherrscht.

Skoda Epiq Infotainment

Das neue Infotainment im Skoda Epiq basiert nun auf Android und verabschiedet sich daher von dem zuvor eher mäßigen Volkswagen-eigenen Betriebssystemen. Zusammen mit einem neuen übersichtlicheren Layout und neuen Bedienelementen und Funktionen soll das Infotainment deutlich nutzerfreundlicher sein.

Preise beginnen bei starken 25.900 € mit einem Haken

Der neue Skoda Epiq kostet in der Einstiegsversion Skoda Epiq Essence 35 mit der kleineren Batterie und dem schwächeren Antrieb gerade einmal 25.900 Euro und erfüllt damit voll die Nachfrage im Markt nach preiswerten, aber dennoch vollwertig und praktischen Elektroautos. Allerdings gibt es einen Haken, die Basisvariante ist erst ab September 2026 bestellbar. Zunächst ist nur die teurere aber auch mit größerer Batterie und stärkeren Motor ausgestattete Variante Skoda Epiq 55 verfügbar.

Skoda Epiq Heckansicht 2

Die Versionen Skoda Epiq 35 und Skoda Epiq 40 sind also zunächst nur auf dem Papier verfügbar. Dafür soll es aber eine limitierte Skoda Epiq “First Edition” geben, die nicht nur der Skoda Epiq 55 Variante in Sachen Technik und Ausstattung entspricht, sondern mit speziellen in Orange gehaltenen Designelementen und erweiterter Serienausstattung an den Start gehen. So umfasst der Epiq “First Edition” bereits die Pakete Komfort und Technik.

Skoda Epiq First Edition

Bis wir also den wirklichen “Volksstromer” bekommen von Skoda müssen wir uns noch bis zum Herbst gedulden, aber der Skoda Epiq ist auf jeden Fall eines der spannendsten neuen Modelle und vollendet damit die dreifache Offensive des VW-Konzerns.

Der Skoda Epiq Essence 55 startet bei einem Listenpreis von 32.790 €, der Skoda Epiq Essence 40 wird ab 27.900 € an den Start gehen.

Während der Cupra Raval auf Dynamik und Design setzt, zeichnet sich der VW ID.Polo eher durch Komfort und Alltagstauglichkeit aus, während der Skoda Epiq nun mit einem offroadigeren Aussehen und viel Flexibilität das Angebot vervollständigt. Wir sind auf jeden Fall gespannt wie sich die neuen elektrischen Kleinwagen im Handel schlagen werden.

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