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Mehr Bodenfreiheit, SUV-Optik und trotzdem kompakt: Wir zeigen, wie ein Skoda Fabia SUV aussehen könnte und warum die Idee durchaus Sinn ergibt.
SUVs gibt es bei Skoda inzwischen fast in jeder Größe. Doch ausgerechnet der Fabia ist seiner klassischen Kleinwagenrolle bislang treu geblieben. Dabei könnte genau daraus ein interessantes Modell entstehen: Was wäre, wenn Skoda den Fabia höherlegt, ihm etwas mehr Bodenfreiheit spendiert und daraus einen besonders kompakten und günstigen SUV macht?
Skoda Fabia als SUV: So könnte der kleine Tscheche zum Mini-SUV werden
Genau diese Idee haben wir in unseren Renderbildern umgesetzt. Wichtig war uns dabei, keinen kleineren Kamiq zu bauen. Unser Fabia SUV soll weiterhin wie ein Fabia wirken – nur robuster, etwas höher und mit deutlich mehr Crossover-Charakter.
Fabia statt Mini-Kamiq: So stellen wir uns das Design vor
An der Front orientiert sich unser Entwurf an der aktuellen Designsprache von Skoda. Die schmalen Scheinwerfer wirken deutlich moderner als beim heutigen Fabia, darunter bekommt der kleine SUV einen großen, dunkel ausgeführten Kühlergrill. Der ausgeschriebene SKODA-Schriftzug macht die Front gleichzeitig etwas selbstbewusster.

Der eigentliche SUV-Effekt entsteht aber durch Details: schwarze Kunststoffverkleidungen ziehen sich um die Radläufe und entlang der Schweller, hinzu kommen eine angedeutete Unterfahrschutz-Optik und eine Dachreling. Die Karosserie sitzt außerdem etwas höher über der Straße. Trotzdem haben wir bewusst darauf verzichtet, das Auto unnötig aufzublasen.
Auch die orange Lackierung passt zu dieser Idee. Zusammen mit dem schwarzen Dach wirkt der Fabia SUV etwas verspielter und jünger als die größeren SUV-Modelle der Marke.
Am Heck bleibt der Fabia SUV eher schlicht
Von hinten wollten wir den kleinen SUV nicht zu wuchtig gestalten. Deshalb fällt die Heckscheibe vergleichsweise groß aus und die Heckklappe steht relativ steil. Das dürfte nicht nur optisch zum Fabia passen, sondern wäre auch für den Kofferraum praktisch.

Schmale, kantige Rückleuchten greifen die aktuelle Skoda-Designsprache auf. Dazwischen sitzt wieder der breite SKODA-Schriftzug. Schwarze Beplankungen und ein silberner Einsatz im unteren Stoßfänger sorgen dafür, dass der SUV-Look auch von hinten funktioniert, ohne dass das Auto gleich nach Geländewagen aussieht.

Besonders in der Seitenansicht wird deutlich, was wir uns vorstellen: Eigentlich bleibt es ein kompakter Kleinwagen. Große Räder, etwas mehr Bodenfreiheit, ausgeprägte Radläufe und die Dachreling verändern seinen Charakter aber deutlich.
Kleiner als der Kamiq – genau das wäre der Reiz
Der aktuelle Fabia misst 4,11 Meter, während der Kamiq mit rund 4,24 Metern Länge darüber liegt. Der Unterschied klingt zunächst nicht riesig. Der Kamiq ist mit rund 1,56 Metern allerdings deutlich stärker auf eine klassische SUV-Karosserie ausgelegt.
Unser Fabia SUV würde deshalb möglichst nah am Kleinwagen bleiben. Denkbar wären rund 4,10 bis 4,15 Meter Länge und nur wenige Zentimeter zusätzliche Bodenfreiheit. Er wäre damit eher ein hochgelegter Fabia als ein geschrumpfter Kamiq.
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Genau darin könnte sein Vorteil liegen: ein kleines Auto für die Stadt, aber mit höherer Sitzposition, etwas robusterem Auftritt und einem praktischeren Einstieg.
Beim Antrieb müsste Skoda gar nicht experimentieren
Auch bei den Motoren müsste ein solcher Fabia SUV unserer Meinung nach nicht besonders kompliziert werden. Im aktuellen Fabia gibt es unter anderem Benziner mit 80, 95, 116 und 150 PS; mit dem Fabia 130 reicht die Palette inzwischen sogar bis 177 PS.
Für einen günstigen Fabia SUV würden vor allem die kleineren TSI-Motoren Sinn ergeben. 95 oder 116 PS dürften für ein Auto dieser Größe völlig reichen. Frontantrieb wäre ebenfalls die logische Wahl. Ein Allradantrieb würde Gewicht, Preis und Verbrauch erhöhen und passt kaum zum eigentlichen Gedanken unseres Entwurfs.
Interessant wäre langfristig außerdem ein Mildhybrid. Ein reines Elektroauto würden wir dagegen bewusst nicht zur Voraussetzung machen. Dafür hat Skoda inzwischen den elektrischen Epiq im Programm, der als kompaktes City-SUV positioniert ist.
Der Preis wäre wahrscheinlich wichtiger als besonders viel Leistung
Damit unser Fabia SUV überhaupt Sinn ergibt, müsste vor allem der Preis stimmen. Der normale Fabia startet aktuell laut Liste bei 20.190 Euro, während für den Kamiq mindestens 25.980 Euro aufgerufen werden.
Genau zwischen diesen beiden Modellen könnte ein solcher Crossover theoretisch landen. Ein Einstiegspreis von etwa 23.000 bis 25.000 Euro wäre aus unserer Sicht plausibel. Damit bliebe genug Abstand zum Fabia, ohne dem größeren Kamiq zu stark auf die Füße zu treten.
Das wäre vermutlich auch der entscheidende Punkt: Ein Fabia SUV müsste nicht besonders luxuriös oder leistungsstark sein. Seine Stärke wäre vielmehr, möglichst viel SUV-Gefühl zu einem Kleinwagenpreis zu bieten.
Kommt wirklich ein Skoda Fabia SUV?
Bislang gehört ein Fabia SUV nicht zu den von Skoda angekündigten Neuheiten. Völlig abwegig wirkt die Idee trotzdem nicht. Der Fabia gehört weiterhin zu den wichtigsten Skoda-Modellen: Im ersten Halbjahr 2026 wurden weltweit 61.900 Exemplare ausgeliefert, sogar 2,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Kamiq kam im gleichen Zeitraum auf 65.400 Fahrzeuge.
Gerade deshalb wäre ein kleiner Crossover auf Fabia-Basis spannend. Er müsste den normalen Kleinwagen gar nicht ersetzen. Als zusätzlicher, bezahlbarer Ableger könnte er Käufer ansprechen, denen ein klassischer Fabia zu unscheinbar und ein Kamiq bereits zu groß oder zu teuer ist.
Unser Render zeigt zumindest: Besonders viel müsste Skoda gar nicht verändern, damit aus dem Fabia ein überraschend stimmiger kleiner SUV wird.