Premium zum kleinen Preis? Der Dacia Striker Innenraum kann sich sehen lassen

Irene Wallner
Lead Consumer Editor
02. November 2026

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Günstig, aber überraschend modern: Der Dacia Striker bietet einen cleveren Innenraum mit viel Technik, praktischen Details und großzügigem Platzangebot.

Beim neuen Dacia Striker denkt man zunächst an einen günstigen Familienkombi mit SUV-Genen. Doch ein Blick in den Innenraum zeigt, dass der Hersteller mittlerweile deutlich mehr zu bieten hat als nur günstige Preise. Wir haben uns das Interieur genauer angeschaut und zeigen dir die spannendsten Details.

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Echte Tasten, 3D-Display und clevere Extras: Der Dacia Striker Innenraum überrascht

Der neue Dacia Striker soll vor allem praktisch, geräumig und bezahlbar sein. Doch im Innenraum hat sich Dacia einiges einfallen lassen. Moderne Displays treffen auf echte Knöpfe, überraschend hochwertige Materialien und durchdachte Alltagshelfer. Einige Details würden wir nicht unbedingt in einem Auto erwarten, das bereits ab rund 22.000 Euro zu haben ist.

Moderner Innenraum: Dacia kann auch hochwertig

Wer bei Dacia noch an einfache Plastiklandschaften denkt, dürfte beim Striker überrascht sein. Das Armaturenbrett wurde komplett neu gestaltet und ist in drei horizontale Ebenen aufgeteilt. Dadurch wirkt das Cockpit aufgeräumt und optisch besonders breit.

Striker-Cockpit

Vor allem bei den Materialien hat sich einiges getan. Statt ausschließlich auf harten Kunststoff zu setzen, kommen textile Oberflächen zum Einsatz, die den Innenraum wohnlicher und hochwertiger wirken lassen. Auch das sogenannte Starkle-Material, das wir bereits von anderen Dacia-Modellen kennen, findet erstmals seinen Weg ins Interieur.

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Dabei handelt es sich um einen robusten Kunststoff mit Recyclinganteil. Für einzelne Bauteile im Armaturenbrett und in den Türen verwendet Dacia sogar bis zu 80 Prozent recyceltes Polypropylen. Das ist zwar kein Luxus auf Premium-Niveau, zeigt aber, dass ein moderner Innenraum nicht unbedingt teuer sein muss.

Endlich keine Touch-Frustration: Hier gibt es noch echte Tasten

Während viele Hersteller möglichst viele Funktionen in den Touchscreen verlagern, geht Dacia beim Striker einen anderen Weg. Die wichtigsten Bedienelemente lassen sich weiterhin über echte Schalter bedienen.

Unterhalb des zentralen Bildschirms befinden sich physische Tasten für häufig genutzte Funktionen. Das ist gerade während der Fahrt praktisch, denn du musst dich nicht erst durch verschiedene Menüs klicken, um Einstellungen vorzunehmen.

Striker-Tasten

Auch am Multifunktionslenkrad setzt Dacia auf klassische Bedienelemente. Damit dürfte die Bedienung deutlich unkomplizierter ausfallen als bei manchem modernen Auto, das nahezu vollständig auf Touchflächen setzt.

Schwebende Anzeigen: Dieses Display ist ein echtes Highlight

Ein besonders spannendes Detail im neuen Striker ist das sogenannte LightVisio-Fahrinfodisplay. Dabei handelt es sich um eine digitale Anzeige hinter dem Lenkrad, die wichtige Fahrinformationen mithilfe optischer Reflexion als scheinbar schwebendes 3D-Bild darstellt.

Striker-3D-Bildschirm

Das sorgt nicht nur für einen modernen Look, sondern soll die Anzeigen auch besonders übersichtlich und gut ablesbar machen. Bereits die Einstiegsversion verfügt serienmäßig über ein 7-Zoll-LightVisio-Display.

Dazu kommt ein zentraler 10,1-Zoll-Touchscreen, der ebenfalls schon in der Basis enthalten ist. Je nach Ausstattung bekommst du das Media-Display- oder Media-Nav-Live-System. Letzteres bietet unter anderem eine vernetzte Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen, acht Jahre Kartenupdates und ein Arkamys-3D-Soundsystem mit sechs Lautsprechern.

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Für einen vergleichsweise günstigen Familienkombi ist das eine durchaus überzeugende Technikausstattung.

Versteckter Eiskratzer und clevere Ablagen: Dacia denkt an den Alltag

Dass Dacia besonders viel Wert auf praktische Details legt, zeigt sich beim Striker an mehreren Stellen. Ein ungewöhnliches Highlight ist beispielsweise der Eiskratzer, der direkt ins Armaturenbrett integriert wurde. Er ist leicht erreichbar, bei geschlossener Tür aber unsichtbar.

Striker-Eiskratzer

Auch nervige Ladekabel sollen nicht mehr quer durch das Cockpit verlaufen. Dafür gibt es eine spezielle Kabelführung zwischen einem Staufach auf der Beifahrerseite und der Mittelkonsole.

Unter der Mittelarmlehne versteckt sich außerdem ein 6,7 Liter großes Staufach. Je nach Ausstattung ist zusätzlich eine verschiebbare Schublade vorhanden.

Besonders praktisch ist das YouClip-System, das wir bereits aus anderen Dacia-Modellen kennen. Im Striker gibt es bis zu neun Befestigungspunkte, an denen sich verschiedene Zubehörteile anbringen lassen. Dazu gehören beispielsweise Becherhalter, ein Aufbewahrungsnetz oder sogar eine Decke, die sich als Spielmatte für Kinder verwenden lässt.

Viel Platz für die Familie und bis zu 600 Liter Kofferraum

Mit 4,62 Metern Länge gehört der Striker zu den größeren Modellen von Dacia. Das macht sich auch beim Platzangebot bemerkbar. Fünf Personen sollen bequem Platz finden, während der Kofferraum laut Hersteller bis zu 600 Liter Gepäck aufnehmen kann.

Striker-Kofferraum

Besonders praktisch ist der dreiteilige, modulare Ladeboden, den es in den höheren Ausstattungslinien gibt. Er lässt sich auf zwei verschiedenen Höhen einsetzen. Außerdem können die einzelnen Elemente umgedreht werden: Eine Seite ist mit Teppich bezogen, die andere besteht aus einem robusteren, leicht zu reinigenden Material.

Die im Verhältnis 60:40 geteilten Rücksitze lassen sich über das Easy-Fold-System direkt vom Kofferraum aus umklappen. So entsteht bei Bedarf eine weitgehend ebene Ladefläche.

Striker-Panoramadach

Für ein angenehmeres Raumgefühl sorgt das große Panorama-Glasdach, das beim Striker Extreme serienmäßig und beim Journey optional erhältlich ist. Außerdem verspricht Dacia dank zusätzlicher Dämmmaßnahmen und dickerer Scheiben weniger Fahrgeräusche im Innenraum.

Mehr Komfort als erwartet: Extreme oder Journey?

Auch bei der Ausstattung bietet der Striker einige Überraschungen. Schon die günstigste Version Essential verfügt unter anderem über den 10,1-Zoll-Touchscreen, das digitale Fahrerdisplay, Smartphone-Integration, eine Rückfahrkamera und eine Klimaanlage.

Mit der Ausstattung Expression kommen unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine elektrische Parkbremse mit Autohold sowie USB-Anschlüsse für die Rücksitze hinzu.

Die beiden höchsten Ausstattungslinien setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Striker Extreme richtet sich eher an Outdoor-Fans und bringt beispielsweise waschbare Sitzbezüge, Gummifußmatten und das Panorama-Glasdach mit.

Wer es lieber komfortabel mag, dürfte beim Journey richtig sein. Hier gibt es unter anderem beheizbare Vordersitze, ein beheizbares Lenkrad, einen elektrisch verstellbaren Fahrersitz und eine induktive Smartphone-Ladefläche. Auch die elektrische Heckklappe gehört zur Ausstattung.

Dacia Striker Innenraum: Mehr als nur günstig

Mit dem neuen Striker zeigt Dacia, dass ein bezahlbares Auto längst nicht mehr nach Verzicht aussehen muss. Das moderne Cockpit, die echten Tasten und das ungewöhnliche 3D-Fahrerdisplay können sich sehen lassen.

Besonders überzeugen dürften aber die vielen kleinen Details, die das Leben im Auto einfacher machen. Vom versteckten Eiskratzer bis zum variablen Kofferraumboden wurde an zahlreiche Alltagssituationen gedacht. Wer also viel Platz und moderne Technik sucht, ohne gleich ein Vermögen auszugeben, sollte sich den Dacia Striker genauer anschauen.