Dein Weg zum neuen Auto
Der neue Dacia Spring ist da und mit dem alten Einstiegselektroauto hat der neue kaum noch etwas zu tun. Wo genau unterscheiden sich aber die beiden Modelle? Wir haben den alten Spring mit dem neuen verglichen.
Der neue Spring ist angetreten, um den großen Fußstapfen des Vorgängers zu folgen. Schon das alte Modell hatte sich als eines der günstigsten Autos auf dem Markt großer Beliebtheit erfreut, aber nun kommt der Nachfolger und geht zahlreiche Probleme des Vorgängers an.

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Neuer Dacia Spring vs. alter Dacia Spring: Was macht der Neue alles besser?
Der Spring hat sich als das günstigste E-Auto Deutschlands einen echten Namen gemacht. Nun hat Dacia dem elektrischen Preisbrecher mit dem Generationenwechsel ein massives Update verpasst. Viele von euch fragen sich nun natürlich, was genau beim neuen Spring alles besser ist als beim Vorgänger. Wir haben uns die beiden Modelle genauer angeschaut und zeigen dir welche Änderungen besonders hervorstechen.

1. Design und Platzangebot: Der Spring wird endlich erwachsen
Der erste Blick verrät es bereits: Äußerlich hat der neue Spring einen großen Sprung gemacht und sieht nicht mehr aus wie ein Spielzeugauto. Du bekommst also für den günstigen Preis ein vollwertiges Auto. Das liegt nicht zuletzt an den gewachsenen Dimensionen. Die Neuauflage ist stolze 16 Zentimeter länger und 18 Zentimeter breiter als das alte Modell. Zum Vergleich: Der Vorgänger war lediglich 3,73 Meter lang und 1,58 Meter breit.

Damit steigt in deinem Alltag sofort der Praxisnutzen durch das bessere Platzangebot. Der ohnehin schon ordentliche Kofferraum wächst von 308 Litern beim alten Modell auf gute 337 Liter an. Klappst du die Sitze um, sind es beim neuen Spring sogar bis zu 1.283 Liter, während beim Vorgänger bereits bei 1.004 Litern Schluss war. Ein absoluter Gamechanger ist tatsächlich aber die nun zweigeteilt umlegbare Rückbank. Beim alten Modell konntest du die Rücksitze nur komplett oder gar nicht umlegen, jetzt hast du einfach mehr Optionen. Ebenfalls positiv ist der optionale Frunk für noch mehr Stauraum beim neuen Dacia Spring vorne unter der Motorhaube.

Auch für die Passagiere im Fond gibt es dank der größeren Dimensionen mehr Platz. Zwar ist es keine Komfortlounge und auch die Sitzposition mit angewinkelten Beinen ist nicht unbedingt komfortabel, aber zumindest bekommt man als Erwachsener auf dem Rücksitz keine Platzangst mehr.
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2. Innenraum und Ausstattung: Mehr Chic trotz Sparzwang
Werfen wir nun also einen genaueren Blick in den Innenraum. Beim alten Spring war der konsequente Sparzwang durch viel einfaches Hartplastik allgegenwärtig. Das neue Modell nutzt zwar für die Oberflächen ebenfalls Hartplastik, wertet dieses aber durch feine Laserstrukturen und moderne Farbakzente spürbar auf. Vor allem das farbige Armaturenbrett in Kombination mit der nachgeschärften Form der digitalen Instrumente sorgen für ein stimmigeres und nicht mehr ganz so billig wirkendes Interieur. Bei anderen deutlicheren Zeichen für den Sparzwang gab es jedoch keine Änderung. So begrüßt dich in der Türinnenverkleidung immer noch ein Schraubenkopf, der nicht mehr abgedeckt wurde.

Auch bei der Technik hat Dacia für den neuen Spring aufgerüstet. Serienmäßig kommt der Spring mit einem 7-Zoll-Kombiinstrument, ein Infotainment-System ist leider wie auch beim Vorgänger nur optional (bzw. in der höheren Ausstattungsstufe Teil der Serienausstattung) erhältlich. Falls du die Infotainment-Einheit an Bord hast, bekommst du allerdings auch kabelloses Apple CarPlay und Android Auto inklusive.

Das bekannte “YouClip”-System aus dem Vorgänger bleibt auch im neuen Spring erhalten und bietet dir damit Flexibilität im Innenraum. So kannst du blitzschnell Becherhalter umpositionieren oder mehr Stauflächen für kleine Gegenstände schaffen.
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3. Batterie, Reichweite und Laden: Größerer Akku und clevere V2L-Funktion
Auch unter dem Blech hat Dacia genau an den richtigen Stellschrauben gedreht. Der Vorgänger war mit einer 24,3-kWh-Batterie ausgestattet, die für bis zu 225 Kilometer Reichweite nach WLTP reichte. Der neue Dacia Spring setzt stattdessen auf einen neuen LFP-Akku mit 27,5 kWh Netto-Kapazität. Das steigert die WLTP-Reichweite auf bis zu 250 Kilometer.

Gute Nachrichten gibt es auch bei der Ladegeschwindigkeit. Während der alte Spring am DC-Schnelllader maximal 40 kW schaffte, zieht die Neuauflage optional mit bis zu 50 kW Strom. Damit bist du in 28 Minuten wieder von 15 auf 80 Prozent. Ebenfalls neu ist die Unterstützung (gegen Aufpreis) von Vehicle-to-Load (V2L). Damit kannst du problemlos externe Geräte über den Akku des neuen Spring betreiben. Egal ob E-Bike laden oder Kaffeemaschine für unterwegs, mit V2L bekommst du mehr Optionen.
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4. Fahrgefühl und Preise: Die goldene Mitte
Leistungstechnisch hat sich Dacia beim neuen Modell für einen idealen Kompromiss entschieden. Der alte Spring war zuletzt wahlweise mit 70 oder 100 PS erhältlich. Der überarbeitete Elektroantrieb im neuen Modell liefert nun 80 PS und 175 Nm Drehmoment. Das reicht für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 12,1 Sekunden und eine völlig alltagstaugliche Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Durch die breitere Spur und den gewachsenen Radstand verspricht der neue Spring zudem eine viel sattere Straßenlage. Das ist ein großer Pluspunkt, denn das Vorgängermodell neigte sich in Kurven stark und wirkte auf der Straße eher nervös.

Kommen wir zum vielleicht wichtigsten Punkt beim Dacia Spring: dem Preis. Der Listenpreis des alten Spring lag zwar theoretisch bei 16.900 Euro, jedoch war diese Basisversion zuletzt gar nicht bestellbar, weshalb es effektiv erst ab 18.700 Euro losging. Das ist die Preispanne an die man sich für den neuen Spring gewöhnen muss. Die neue Basisversion “Expression” ist ab 17.900 € verfügbar und bleibt damit unter der 18.000 €-Marke. Die Top-Variante “Journey” beginnt bei einem Listenpreis von 19.400 €. Damit ist der neue Spring immer noch einer der absoluten Preisbrecher auf dem Markt.
Fazit
Der neue Dacia Spring liefert exakt dort entscheidende Verbesserungen, wo das alte Modell Schwächen gezeigt hat. Das deutliche Plus an Platzangebot, die praktische geteilte Rücksitzbank, die höhere Reichweite und das schnellere 50-kW-Laden machen ihn zu einem wesentlich besseren Begleiter im Alltag. Ganz zu schweigen vom Design und den neuen Proportionen, die nun nicht mehr nach Spielzeugauto schreien. Für unter 18.000 Euro bekommst du ein durchdachtes Gesamtpaket, das seinen Ruf als idealer elektrischer Kleinwagen zum Sparpreis mehr als verdient. Solltest du gerade überlegen, ob du den alten oder den neuen Spring kaufen solltest, dann rate ich auf jeden Fall zum neuen Modell!
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