Dein Weg zum neuen Auto
Der Opel Calibra ist zurück? Leider nicht in der Realität aber wir haben uns überlegt, wie er aussehen könnte – falls Opel doch auf die Idee kommt, ihn zu bauen.
Autofans kennen ihn sicher: den Opel Calibra. Wir haben Renderings erstellt die zeigen, wie diese Sportcoupé-Ikone heute aussehen könnte. Kein braves Familienauto, keine weitere SUV-Studie: Dieser Opel Calibra EV setzt auf eine puristische Coupé-Silhouette, Aerodynamik und eine allradgetriebene GSe-Version, die wieder Lust aufs Fahren machen soll.
Wer in den 90er-Jahren aufgewachsen ist, hat sich vermutlich mindestens einmal nach einem Opel Calibra umgedreht. Die flache Silhouette, die schmalen Scheinwerfer und die saubere Linienführung machten ihn zu einem Traumauto einer ganzen Generation. Dazu kam ein technisches Ausrufezeichen: Der Calibra galt lange als eines der aerodynamischsten Serienautos der Welt.
Opel Calibra als Elektroauto: So könnte die Coupé-Ikone heute aussehen
Heute, im Jahr 2026, ist Aerodynamik wieder wichtiger denn je. Nicht mehr nur für Höchstgeschwindigkeit oder Verbrauch, sondern vor allem für maximale elektrische Reichweite. Deshalb haben wir uns gefragt: Was wäre, wenn Opel seinen Aerodynamik-König zurückbringen würde?
Das Ergebnis sind diese exklusive Rendering: der Opel Calibra EV. Eine digitale Designstudie, die die Idee des Sportcoupés aus den 90ern aufgreift und mit moderner Elektro-Technik verbindet.
Außendesign: Der Windkanal lässt grüßen
Unser Elektro-Calibra soll bewusst keine weitere Limousine sein. Stattdessen bleibt er dem Original treu: ein flaches, zweitüriges Coupé mit langer Dachlinie, niedriger Front und einem Heck, das wie mit dem Skalpell gezeichnet wirkt.

Vorne greift das Rendering den aktuellen Opel Vizor auf, also die schwarze, geschlossene Frontpartie moderner Opel-Modelle. Beim Calibra EV fällt sie allerdings noch schmaler und sportlicher aus. Die extrem dünnen Matrix-LED-Scheinwerfer erinnern an den konzentrierten Blick des Originals aus den frühen 90er-Jahren.
Damit die Aerodynamik auch 2026 wieder eine zentrale Rolle spielt, verzichtet die Karosserie auf unnötige Störungen im Luftstrom. Die Türgriffe sind bündig eingelassen, klassische Außenspiegel werden durch hochauflösende Kameras ersetzt, und die großen 20-Zoll-Räder sind so gestaltet, dass sie den Luftstrom möglichst sauber am Fahrzeug entlangführen. Optisch wirkt der Calibra EV wie ein Pfeil auf Rädern.
Innenraum: Modernes Cockpit mit Retro-Modus
Beim Öffnen der langen, rahmenlosen Tür wird schnell klar: Dieser Calibra will kein SUV sein. Die Sitzposition ist niedrig, sportlich und nah an der Straße. Ganz anders als in den vielen hochbeinigen Familienautos, die heute das Straßenbild dominieren.

Das Cockpit orientiert sich an Opels Pure-Panel-Design. Zwei große Displays sitzen unter einer durchgehenden, leicht gebogenen Glasfläche und sind klar zum Fahrer ausgerichtet. Der besondere Clou steckt aber in der Software: Ein Retro-Modus ersetzt die moderne Anzeige auf Wunsch durch digitale Instrumente, die an das analoge Kombiinstrument des ursprünglichen Calibra Turbo erinnern – inklusive weißer Zifferblätter und orangefarbener Zeiger.
Dazu kommen ein unten abgeflachtes Sportlenkrad, stark konturierte Schalensitze mit veganem Alcantara-Bezug und eine schwebende Mittelkonsole. Der Innenraum soll modern wirken, aber nicht steril. Genau die richtige Mischung aus Elektroauto-Zukunft und 90er-Jahre-Nostalgie.
Antrieb und Technik: Der Calibra GSe als Elektro-Topmodell
Unter der flachen Karosserie würde unser neuer Calibra EV auf der STLA-Medium-Plattform des Stellantis-Konzerns basieren. Diese Architektur ist grundsätzlich für Elektroautos ausgelegt und könnte für ein sportliches Coupé entsprechend angepasst werden.

Um der Tradition des Calibra gerecht zu werden, sehen wir zwei Antriebsvarianten vor.
Die Einstiegsversion setzt auf einen einzelnen Elektromotor an der Vorderachse – ganz klassisch Opel. Mit 230 PS und einer 73-kWh-Batterie wäre sie nicht übertrieben radikal, aber stark genug für ein sportliches Alltagscoupé. Dank der besonders guten Aerodynamik könnte eine WLTP-Reichweite von mehr als 620 Kilometern möglich sein.
Das eigentliche Highlight wäre aber der Opel Calibra GSe 4×4. Als moderne Neuinterpretation des legendären Calibra Turbo 4×4 bekommt diese Version zwei Elektromotoren, intelligenten Allradantrieb und deutlich mehr Leistung. Denkbar wären 390 PS, eine größere 98-kWh-Batterie und ein Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 4,2 Sekunden.

Auch auf längeren Strecken müsste sich der Calibra EV nicht verstecken. Mit einer Schnellladefähigkeit von 10 auf 80 Prozent in rund 25 Minuten wäre das Coupé durchaus langstreckentauglich.
Und der Preis? Angesichts der sportlichen Ausrichtung und der ambitionierten Technik könnte die Einstiegsversion bei rund 48.000 Euro starten. Damit würde sich der Calibra EV als vergleichsweise erschwingliches Elektro-Sportcoupé positionieren. Die stärkere GSe-Version dürfte eher in Richtung 62.000 Euro gehen.
Ob Opel ein solches Modell tatsächlich bauen würde, ist offen. Aber eines zeigt dieses Rendering ziemlich deutlich: Der Calibra hätte auch als Elektroauto noch immer das Zeug dazu, Köpfe zu verdrehen.