Der Zeekr 7X ist ein luxuriöses Premium-SUV mit beeindruckender Ladeleistung. Er überzeugt durch Komfort und hochwertige Verarbeitung.

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Wow-Wertung
8/10
Felix Reek
Freier Redakteur, Journalist, Texter
Zuletzt aktualisiert am:
13/04/2026

Was gut ist

  • Extrem kurze Ladezeiten
  • Hervorragendes Platzangebot
  • Umfangreiche Serienausstattung

Was nicht so gut ist

  • Hoher Realverbrauch
  • Unzuverlässiger Spurhalteassistent
  • Unruhiges Fahrwerk

Zeekr 7X: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Unser Fazit zum Zeekr 7X

Der Zeekr 7X ist eines der ausgereiftesten chinesischen Automobile, das bezüglich Verarbeitungsqualität und Komfort unserer Ansicht nach eine ernsthafte, weniger minimalistische Alternative zum Tesla Model Y darstellt. Das SUV glänzt als luxuriöses Familienfahrzeug durch extrem kurze Ladezeiten und ein hervorragendes Platzangebot.

Mit einem Einstiegspreis von etwa 55.000 Euro bietet der 7X deutlich mehr Leistung und eine umfangreichere Serienausstattung als die deutsche Premium-Elite. Die Versicherungskosten liegen bei ca. 900 bis 1.200 Euro jährlich, wobei der hohe Realverbrauch die Unterhaltskosten beeinflussen kann. Hervorheben möchten wir, dass der 7X durch technologische Upgrades über eine 800-Volt-Struktur verfügt, was die Ladezeit auf beeindruckende 13 bis 16 Minuten senkt.

Mit einem Volumen von 616 bis 1.978 Litern ist der Kofferraum überdurchschnittlich groß. Praktische Details in unserem Test waren die magnetisch fixierbare Bodenplatte als Raumteiler, die per Luftfederung absenkbare Ladekante sowie ein zusätzlicher Frunk von bis zu 62 Litern. Die Antriebspalette reicht vom Hecktriebler mit 421 PS bis zum Allradmodell mit 646 PS, das in unter vier Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Das hohe Fahrzeuggewicht von bis zu 2,5 Tonnen führte in unserem Test jedoch zu einem gesteigerten Verbrauch.

Von Konkurrenten hebt sich der Zeekr 7X unserer Ansicht nach vor allem durch das 36,2 Zoll große Augmented-Reality-Head-Up-Display, die Kamera zur Kinderüberwachung im Fond und den innovativen Notknopf zum mechanischen Sprengen der Seitenscheiben ab. Außerdem bietet der Innenraum eine Lounge-Atmosphäre mit Massagesitzen und einen fast gänzlichen Verzicht auf Hartplastik. Wir empfanden den Wagen als qualitativ hochwertiges Gesamtpaket, das technische Daten und Luxus gekonnt vereint.

Wie viel kostet der Zeekr 7X?

Der Zeekr 7X konkurriert im Premium-Segment mit dem Tesla Model Y. Bei einem Neupreis bis 60.000 Euro beträgt der Wertverlust jährlich etwa 6.000 Euro. Die Versicherung kostet bei SF 10 jährlich 900 bis 1.200 Euro. Der Realverbrauch des SUV liegt bei 20 bis 22 kWh pro 100 km, was monatliche Stromkosten von 105 Euro verursacht. Wartung und Fixkosten belaufen sich auf zirka 30 Euro monatlich.

Zeekr 7X: Reichweite und Ladedauer

Der Zeekr 7X erhält nach dem Facelift signifikante technologische Upgrades. Das Basismodell verfügt über eine 75-kWh-Batterie, während die Varianten Long Range und Privilege 100 kWh bieten. Dank der neuen 800-Volt-Struktur sinkt die Ladezeit rapide: Mit dem kleinen Akku dauert der Ladevorgang von 10 auf 80 Prozent nur 13 Minuten, bei den größeren Varianten drei Minuten länger. Die Reichweiten liegen laut Hersteller zwischen 480 km beim Basismodell und bis zu 615 km beim Long Range mit Heckantrieb.

Wie viel verbraucht der Zeekr 7X?

In unseren Testfahrten schwankten die Verbrauchswerte je nach Fahrweise stark. Während der Hersteller einen Durchschnitt von 17 bis 20 kWh angibt, erreichten wir in der Stadt zwischen 19 und 20 kWh. Bei winterlichen Bedingungen stieg der Bedarf auf 23 kWh, auf der Autobahn bei konstant 130 km/h auf 24 kWh. Sportliches Fahren trieb die Werte auf über 30 kWh. Dies beeinflusst die reale Reichweite: Das Topmodell erzielte unter Realbedingungen etwa 420 bis 430 km, wobei je nach Witterung auch über 500 km möglich waren.

Leistung und Fahrkomfort

Für unsere Testfahrten stand uns der Zeekr 7X in verschiedenen Motorisierungen zur Verfügung: mit Heckantrieb oder als Allradmodell. Die Basis leistet bereits 421 PS und sprintet in sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Top-Version Privilege mit Allradantrieb mobilisiert beeindruckende 646 PS und erreicht Tempo 100 in weniger als vier Sekunden. Besonders empfehlenswert ist der Privilege aufgrund der aktiven Luftfederung, die sich in den Stufen Komfort, Standard und Sport justieren lässt. Sie vermittelte uns auf der Autobahn ein Schwebegefühl, wirkte jedoch bei hohen Geschwindigkeiten oder schlechten Straßenoberflächen gelegentlich etwas unruhig.

Flüsterleise im Innenraum

Der Zeekr 7X ist hervorragend gedämmt, Windgeräusche waren selbst bei hohem Tempo kaum wahrnehmbar. Passend zum hohen Komfortniveau sind die Sitze außergewöhnlich weich und bieten in den gehobenen Ausstattungslinien sowohl Massagefunktionen als auch eine Belüftung. Die Steuerung des Einstufen-Reduktionsgetriebes erfolgt, wie bei vielen Elektroautos üblich, über einen Wählhebel an der rechten Seite der Lenksäule, der gleichzeitig zur Aktivierung des adaptiven Tempomaten dient.

Viel Gewicht gleich hoher Verbrauch

Aufgrund der massiven Batterien (75 oder 100 kWh) und der umfangreichen Ausstattung ist der 7X ein echtes Schwergewicht. Die heckgetriebenen Versionen wiegen bereits zwischen 2.395 und 2.415 kg, während der Allradler bis zu 2.583 kg auf die Waage bringt. Dies spiegelte sich im Verbrauch wider: Während der Hersteller nach WLTP Werte zwischen 17,8 und 20 kWh pro 100 km angibt, lag unser Testverbrauch konstant höher. Bei einer Autobahnfahrt mit 120 km/h ermittelten wir etwa 24 kWh pro 100 km, bei sportlicher Fahrweise stiegen die Werte auf über 30 kWh.

Wie fährt er sich?

Insgesamt empfanden wir den Zeekr 7X als eines der ausgereiftesten chinesischen Automobile, das sich in seiner Abstimmung eher europäisch anfühlt. Das Handling ist trotz des hohen Gewichts agil und präzise. Im direkten Vergleich zum Tesla Model Y stellt der 7X eine qualitativ hochwertigere und komfortablere Alternative dar, die weniger minimalistisch wirkt und durch eine bessere Verarbeitungsqualität überzeugt.

Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit

Eine Besonderheit am Kofferraum des Zeekr 7X fiel uns sofort auf: Die magnetisch fixierbare Bodenplatte kann als vertikaler Raumteiler genutzt werden – eine wirklich innovative Lösung. Zudem lässt sich bei Modellen mit Luftfederung die Ladekante per Knopfdruck absenken, um das Beladen des doppelten Bodens zu erleichtern. Mit einem Ladevolumen von 616 Litern liegt der 7X im oberen Bereich seiner Klasse. Durch das Umlegen der Rücksitze im Verhältnis 60:40 erweitert sich der Kofferraum auf bis zu 1.978 Liter, was selbst für große Einkäufe im Möbelhaus ausreicht. Auch der Platz unter der Fronthaube wird effizient genutzt: Die Allradversionen bieten einen 44 Liter großen Frunk, während die Hecktriebler sogar 62 Liter zur Verfügung stellen.

Platzangebot: Ein echtes Raumwunder

Besonders lobenswert ist die Raumausnutzung des chinesischen SUVs. Mit einem Radstand von 2,9 Metern erweist sich der Zeekr 7X als echtes Raumwunder. Die Beinfreiheit im Fond ist phänomenal und bewegt sich auf dem Niveau von Luxuslimousinen; drei Erwachsene finden hier bequem nebeneinander Platz. Insgesamt bietet der Innenraum 32 durchdachte Ablagefächer, darunter Schubladen unter den Rücksitzen und tiefe Fächer in der Mittelkonsole. Die Sitze sind extrem weich und sofaähnlich gestaltet. In den höheren Ausstattungslinien gibt es elektrische Neigungsverstellungen sowie Massage- und Belüftungsfunktionen.

Mehr Ausstattung und Leistung als bei deutschen Herstellern

Der Zeekr 7X besitzt ähnliche Maße wie das Tesla Model Y, bietet jedoch spürbar mehr Beinfreiheit im Fond. Wir sehen das SUV als ernsthaften Herausforderer für die deutsche Premium-Elite. Im Vergleich zu Modellen wie dem Audi Q6 e-tron oder dem BMW iX3 bietet Zeekr teils deutlich mehr Leistung und eine umfangreichere Ausstattung zu einem attraktiveren Preis.

Für wen ist der Zeekr 7X?

Ideal ist der 7X für technikaffine Familien, die vom enormen Platzangebot und Features wie der Innenraumkamera zur Kinderüberwachung profitieren. Dank der 800-Volt-Architektur ist er für Langstreckenfahrer fast so unkompliziert nutzbar wie ein Diesel. Zudem ist das SUV perfekt für alle, die Luxus über Materialgüte und technische Daten definieren, ohne den Markenaufschlag europäischer Hersteller zahlen zu wollen.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Der Zeekr 7X fiel uns sofort durch sein digitales Cockpit auf, das von einem Qualcomm Snapdragon Chip angetrieben wird und eine flüssige, reaktionsschnelle Bedienung ohne Verzögerung ermöglicht. Ins Auto eingestiegen, schauten wir auf einen 16 Zoll großen 3,5K Touchscreen, der als Herzstück für fast alle Fahrzeugfunktionen dient. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und neben dem Infotainment gibt es ein 13 Zoll großes Instrumentencluster, das wichtige Informationen wie die Geschwindigkeit übersichtlich darstellt. Für uns positiv: Trotz des großen Bildschirms bietet der 7X auch haptische Tasten für Schnellzugriffe wie Fahrmodi, Lautstärke oder das Handschuhfach.

Riesiges Head-up-Display

Größter Hingucker war für uns das 36,2 Zoll große Augmented Reality Head-Up Display, das Navigationshinweise direkt in das Sichtfeld projiziert. Navigieren war nie einfacher. Standard sind die kabellose Integration von Apple CarPlay und Android Auto sowie zwei belüftete Induktionsflächen für Smartphones. Auch für Musik-Enthusiasten ist der 7X interessant: Optional gibt es 21 Lautsprecher inklusive Boxen in den Kopfstützen. Das Klangerlebnis beeindruckte uns und erinnerte an Premium-Marken.

Wie ist die Verarbeitung?

Der in Göteborg entworfene Innenraum folgt einer Lounge-Philosophie mit Materialien wie Nappa-Leder und Alcantara. Besonders hervorheben möchten wir, dass so gut wie kein Hartplastik sichtbar ist. Die Qualität unserer Testwagen war erstklassig und auf dem Niveau europäischer Premiumhersteller. Die Kontrastnähte saßen präzise, alle Bedienelemente verfügten über eine solide Haptik. Die Ambientebeleuchtung sorgte für eine luxuriöse Atmosphäre.

Wie ist der Zeekr X7 ausgestattet?

Im Vergleich zu europäischen Konkurrenten ist der Zeekr üppig ausgestattet. Bereits die Einstiegsversion kommt mit Panorama-Glasdach samt elektrischem Sonnenrollo. Andere Varianten ergänzen dies um das riesige Head-Up-Display, Massagesitze und automatisch öffnende Türen. Diese unterscheiden den 7X deutlich von Konkurrenten, da sie per Knopfdruck oder Bremspedal schließen. Nicht überall zu haben: Der hintere rechte Sitz lässt sich in eine Relaxposition bringen, während der Beifahrersitz nach vorne klappt. Highlights sind zudem Spezialmodi wie die Haustier-Klimatisierung oder die Stressabbaukabine. Für den Notfall kann per verstecktem Knopf die Seitenscheibe mechanisch gesprengt werden.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Der Zeekr 7X gehört zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse und erhielt bei Euro NCAP sowie ANCAP die Höchstwertung von 5 Sternen. Besonders positiv bewertet nach dem Crashtest wurde der Insassenschutz für Erwachsene (91 %) und die Kindersicherheit (90 %). Das SUV nutzt ein modernes Sensorenpaket aus LiDAR, elf Kameras und Radar. Serienmäßig sind Notbrems-, Spurhalte- und Totwinkelassistent sowie ein adaptiver Tempomat an Bord.

Positiv fiel uns auf, dass die Sicherheitssysteme weniger nervös reagieren und deaktivierte Einstellungen oft auch nach einem Neustart bestehen bleiben. Unangenehm war jedoch, dass der Spurhalteassistent auf der Autobahn nicht immer zuverlässig arbeitete. Einzigartig fanden wir den Notknopf zum Sprengen der Seitenscheibe und die Kamera in der B-Säule zur Überwachung der Kinder im Fond.

Bekannte Probleme und Rückrufe

Da neue Marken es in Deutschland schwer haben, bietet Zeekr ein umfangreiches Garantiepaket an. In Europa gewährt der Hersteller eine Basisgarantie von fünf Jahren, die bei Einhaltung der Wartungsintervalle auf zehn Jahre oder 200.000 km verlängert werden kann. Die Hochvoltbatterie ist für acht Jahre oder 160.000 km abgesichert. Zudem besteht ein zwölfjähriger Schutz gegen Durchrostung. Statistiken oder Rückrufe fehlen noch, doch bekannte Probleme betreffen die Heizung und die automatischen Türen. Gelegentlich wurde uns von nervösen Warnsystemen berichtet.

Zeekr 7X FAQs

Der Einstiegspreis des Zeekr 7X beginnt bei etwa 54.990 Euro für das Basismodell, während die Long-Range-Variante bei rund 57.990 Euro liegt.

Der Zeekr 7X schafft kommt mit einer Ladung 480 bis 615 Kilometer weit.

Der Zeekr 7X kann seit Ende 2025 bestellt werden. Die ersten Auslieferungen erfolgen im Frühjahr 2026.

Der Zeekr 7X wurde in Schweden designt, die Produktion findet jedoch in Geely-Werken in China statt.

Konkurrenten des Zeekr 7X sind das Tesla Model Y, der Kia EV6, der Skoda Enyaq, aber auch Premium-Modelle wie der BMW iX3.

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