Der Skoda Peaq wird das neue Flaggschiff der Marke. Das riesige Elektro-SUV beeindruckt mit bis zu sieben Sitzen, über 600 Kilometern Reichweite und jeder Menge cleverer Details.

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Die wichtigsten Daten
Fahrzeugtyp
SUV
Kraftstoffart
Elektro
Anzahl der Sitze
5
Kofferraumvolumen, Rücksitzbank aufrecht
935 Liter - 5+ Koffer
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe)
4.874 mm x 1.867 mm x 1.674 mm
CO₂-Ausstoß (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Kohlendioxid (CO2) das Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer im WLTP-Zyklus (kombiniert) ausstößt. Je niedriger der Wert, desto umweltfreundlicher ist das Auto.
0 g/km (A)
Stromverbrauch (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Energie ein Elektroauto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
15,1 - 16,1 kWh / 100km
Reichweite (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viele Kilometer ein Elektroauto oder Hybrid rein elektrisch mit einer voll aufgeladenen Batterie im genormten WLTP-Zyklus zurücklegen kann.
450 - 635 km
Batteriekapazität
63.0 - 91.0 kWh

Skoda Peaq: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Unser Fazit zum Skoda Peaq

Mit dem Peaq bringt Skoda sein neues elektrisches Flaggschiff an den Start. Das große SUV kombiniert viel Platz, moderne Technik und eine alltagstaugliche Reichweite von bis zu 640 Kilometern. Dank einer Länge von 4,87 Metern, optional sieben Sitzen und zahlreichen Komfortfeatures wie dem neuen Sonos-Soundsystem oder dem größten Panoramadach der Markengeschichte richtet sich der Peaq vor allem an Familien und Vielfahrende, die ein großes Elektroauto suchen.

Vollelektrische 7-Sitzer sind bisher rar gesät - der Skoda Peaq könnte hier zu den preislich attraktivsten Modellen gehören

Besonders interessant dürfte das Preis-Leistungs-Verhältnis werden. Der Einstiegspreis liegt bei 49.900 Euro für den Peaq Selection 60. Damit positioniert sich das Modell deutlich unter vielen großen Elektro-SUVs wie dem Kia EV9 oder Hyundai Ioniq 9 und könnte sich als attraktive Alternative für Preisbewusste erweisen.

Auch beim Platzangebot setzt der Peaq Maßstäbe innerhalb der Marke. In der Fünfsitzer-Konfiguration fasst der Kofferraum 935 Liter und ist damit größer als bei jedem anderen aktuellen Skoda-Modell. Selbst mit sieben Sitzen bleiben noch 299 Liter Ladevolumen übrig. Hinzu kommt ein 37 Liter großer Frunk unter der Fronthaube für Ladekabel oder kleinere Gegenstände.

Bei den Antrieben stehen drei Varianten zur Wahl. Das Einstiegsmodell leistet 204 PS, darüber rangieren Versionen mit 286 PS und 299 PS. Die stärkste Ausführung verfügt über Allradantrieb und bietet eine Anhängelast von bis zu 2.000 Kilogramm. Geladen wird je nach Batterie in nur 27 beziehungsweise 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent.

Darüber hinaus bringt der Peaq einige Premieren für Skoda mit: bündig eingelassene Türgriffe, ein 13,6 Zoll großes Hochformat-Display, bidirektionales Laden sowie ein Panoramadach mit Dynamic Shade Control. Damit macht das SUV deutlich, wohin die elektrische Zukunft der Marke geht.

Wie viel kostet der Skoda Peaq?

Das Skoda Peaq Modell hat einen Listenpreis von 49.900 € bis 65.300 €. Mit Carwow können Sie jedoch im Durchschnitt 10.825 € sparen. Die Preise beginnen bei 41.799 € für Barzahlung. Die monatlichen Raten beginnen bei 418 €.

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Der Skoda Peaq startet in Deutschland zu Preisen ab 49.900 Euro als Peaq Selection 60 mit 204 PS und Heckantrieb. Damit positioniert sich das elektrische Flaggschiff preislich unter vielen direkten Konkurrenten im Segment der großen Elektro-SUVs. Wer mehr Leistung, Allradantrieb oder die größere Batterie mit über 640 Kilometern Reichweite wünscht, muss entsprechend tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für die weiteren Varianten hat Skoda bislang noch nicht veröffentlicht.

Skoda Peaq: Reichweite und Ladedauer

Je nach Batteriegröße kommt der Skoda Peaq offiziell auf mehr als 640 Kilometer Reichweite. Das Basismodell Peaq 60 hat eine 63-kWh-Batterie brutto, 59 kWh netto an Bord und soll mehr als 450 Kilometer schaffen. Ein solider Einstieg, doch wer längere Strecken fahren will, greift lieber zur größeren Batterie.

So verfügen die Modelle Peaq 90 und 90x über einen 91-kWh-Akku brutto, 86 kWh netto. Der Peaq 90 schafft laut Skoda mehr als 640 Kilometer, der allradgetriebene Peaq 90x mehr als 610 Kilometer. Geht man realistisch von 15 bis 20 Prozent weniger aus, sollten in der Praxis je nach Version grob 500 bis 545 Kilometer übrig bleiben. Der offizielle Stromverbrauch liegt je nach Ausstattung zwischen 14,9 und 18,6 kWh/100 km.

Beim Laden gibt Skoda für den Peaq 60 eine DC-Ladedauer von 10 auf 80 Prozent in 27 Minuten an. Die Modelle 90 und 90x schaffen dasselbe Intervall in 28 Minuten. Die Ladeleistung hat Skoda bisher nicht kommuniziert.

V2L, V2H und V2G möglich

Der Skoda Peaq wird dank Vehicle-to-Load (V2L) zur mobilen Powerbank: Über die Hochvolt-Batterie lassen sich externe Geräte wie E-Bikes oder Camping-Equipment direkt am Fahrzeug laden. Zusätzlich unterstützt der Peaq in Kombination mit der Ambibox DC Wallbox von MOON POWER bidirektionales Laden ins Hausnetz (V2H) sowie Vehicle-to-Grid (V2G), sofern die rechtlichen Rahmenbedingungen passen. Eine Wärmepumpe der nächsten Generation ist in Deutschland serienmäßig und soll die Effizienz vor allem bei Kälte verbessern.

Leistung und Fahrkomfort

Der Skoda Peaq kommt mit drei Antrieben: 60, 90 und 90x. Alle Versionen sind reine Elektroautos. Die Einstiegsversion Peaq 60 leistet 150 kW (204 PS) und liefert 350 Nm Drehmoment. Damit beschleunigt sie in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Darüber rangiert der Peaq 90 mit 210 kW (286 PS) und 545 Nm Drehmoment. Beide Modelle verfügen über Heckantrieb. Die Topversion 90x kommt auf 220 kW (299 PS) und sorgt dank Allradantrieb für viel Traktion. So vergehen nur 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, während der Peaq 90 7,1 Sekunden benötigt.

Alle Varianten sind reine Elektroautos, also mit Automatik ausgestattet. Die Kraftentfaltung ist typisch elektrisch: direkt, gleichmäßig und ohne Schaltpausen. Der Peaq 60 schafft auf der Autobahn maximal 160 km/h, in den beiden anderen Modellen sind bis zu 180 km/h möglich. Die offizielle Verbrauchsspanne liegt je nach Version und Ausstattung zwischen 14,9 und 18,6 kWh/100 km.

Erste Testfahrten mit dem heckangetriebenen, 286 PS starken Peaq 90 zeigten: Hier ist mehr als ausreichend Leistung für den Alltag vorhanden. Kein Sportwagen, aber jederzeit souverän. Der Antrieb arbeitet leise im Hintergrund und liefert entspannten Schub. Genau das passt zum Charakter des Autos. Praktisch ist außerdem das One Pedal Driving: Im B-Modus kann der Peaq allein über Rekuperation bis zum Stillstand verzögern. Laut Skoda deckt die Rekuperation im B-Modus mehr als 95 Prozent des Bremsbedarfs im Alltag ab.

Komfortabel und leise

Der Fokus liegt klar auf Komfort. Das Fahrwerk ist eher weich abgestimmt und sorgt für ein ruhiges, fast schwebendes Fahrgefühl. Trotz fast 4,90 Metern Länge wirkt der Peaq überraschend handlich. Auch die Geräuschdämmung überzeugt – der Wagen fährt angenehm leise. Die Wärmepumpe der nächsten Generation ist in Deutschland serienmäßig und soll vor allem bei Kälte die Effizienz verbessern.

Beim Verbrauch zeigte sich ein erster realistischer Wert aus den Tests: etwa 18 kWh/100 km. Für ein großes Elektro-SUV geht das absolut in Ordnung. Insgesamt fühlt sich der Peaq weniger wie ein schwerfälliger Familienvan an, sondern eher wie ein entspanntes Reiseauto mit viel Platz, hoher Anhängelast von bis zu 2.000 Kilogramm und genug Power für alle Lebenslagen.

Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit

Der Skoda Peaq ist als Fünf- und Siebensitzer erhältlich – und das merkt man direkt beim Ladevolumen. Als Fünfsitzer bietet das Familien-SUV 935 Liter Kofferraumvolumen. Damit hat der Peaq laut Skoda den größten Kofferraum aller aktuellen Skoda-Modelle. Im Siebensitzer bleiben bei aufgestellter dritter Reihe noch 299 Liter übrig. Dazu kommt ein 37-Liter-Frunk unter der Haube, in dem sich Ladekabel, Kleinkram oder auch das Gepäckraumrollo verstauen lassen.

Im Wettbewerbsumfeld kann der Peaq locker mithalten. Modelle wie der Hyundai Ioniq 9 bieten ebenfalls viel Platz, doch Skoda kontert mit cleverer Raumnutzung und einem besonders großen Kofferraum im Verhältnis zur Fahrzeuglänge. Der Peaq ist 4,87 Meter lang und damit sogar 116 Millimeter länger als ein Skoda Kodiaq. Auch der Radstand fällt mit 2.965 Millimetern üppig aus – das sind 174 Millimeter mehr als beim Kodiaq. Gerade als Fünfsitzer scheint der Peaq hier einen echten Vorteil zu haben.

Optional als 7-Sitzer mit dritter Sitzreihe

Innen wirkt der Peaq eher wie eine Lounge als ein klassisches SUV. Vorne sitzt man komfortabel, mit viel Bewegungsfreiheit. Hinten wird es richtig großzügig: Dank knapp drei Metern Radstand gibt es viel Bein- und Kopffreiheit. Die dritte Reihe bietet laut Skoda ebenfalls ordentliche Kopffreiheit, dürfte für Erwachsene auf längeren Strecken aber trotzdem eher eine Notlösung bleiben. Ein Problem, das auch andere Konkurrenten kennen. So ein SUV ist eben kein Kleinbus.

Typisch Skoda: viele clevere Details. Neben dem Frunk gibt es im Innenraum zusätzliche Ablagen mit insgesamt mehr als 33 Litern Volumen. Dazu kommen je nach Ausstattung praktische Features wie ein Ladekabelreiniger, Tablet-Halter, ein zweiter Regenschirm in der Beifahrertür, ein Abfallbehälter, ein Display-Reiniger, ein Handbesen und ein Klapptisch in der Mittelkonsole. Insgesamt ist der Peaq klar auf Alltag und Familie ausgelegt – und genau das merkt man an jeder Ecke.

Für wen ist der Skoda Peaq geeignet?

Der Skoda Peaq passt vor allem zu Familien, die viel Platz brauchen, aber keinen klassischen Van fahren wollen. Als Fünfsitzer ist er ein riesiger Gepäckschlucker für Urlaube, Hunde, Kinderwagen oder Sportausrüstung. Als Siebensitzer eignet er sich für größere Familien oder alle, die regelmäßig zusätzliche Sitzplätze brauchen. Wer häufig sehr lange Strecken mit sieben Erwachsenen fährt, sollte aber genauer hinschauen – dafür ist ein echter Van wahrscheinlich entspannter.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Den Innenraum des Skoda Peaq dominiert ein neues, vertikales 13,6-Zoll-Display auf Android-Basis – eine Premiere bei Skoda. Ergänzt wird es optional durch ein Augmented-Reality-Head-up-Display. Die Bedienung soll deutlich schneller und intuitiver sein als bisher – und genau das bestätigen auch die ersten Fahreindrücke. Besonders die Routenplanung fällt positiv auf: schnell, übersichtlich und mit vielen Infos zu Ladestopps. Apps wie Spotify und YouTube können direkt über das Infotainment genutzt werden.

Gleichzeitig bleibt Skoda angenehm konservativ, wo es Sinn ergibt: Wichtige Funktionen wandern nicht komplett in den Touchscreen. Auf der Mittelkonsole gibt es ein neues Bedienfeld mit Tasten für Verriegelung, Warnblinker und Lautstärke sowie drei Drehreglern für die Klimasteuerung. Das ist im Alltag deutlich angenehmer als reine Touch-Bedienung.

Lounge-Atmosphäre mit viel Komfort

Der Peaq setzt auf ein luftiges, wohnliches Raumgefühl statt klassischem SUV-Design. Zur Wahl stehen fünf Interieur-Designs: Loft, Lodge, Suite Schwarz, Suite Keramik und Sportline. Je nach Version kommen Stoffe, Mikrofaser und die Lederalternative Techtona zum Einsatz. Alle Design Selections haben Ambientebeleuchtung und ein beheizbares Multifunktionslenkrad serienmäßig, die Sportline bekommt ein eigenes Dreispeichen-Sportlenkrad und Sportsitze.

Auch bei der Ausstattung zeigt der Peaq, dass er das neue Flaggschiff ist. In Deutschland gibt es die aufeinander aufbauenden Pakete Clever, Plus, Advanced und Maxx. Viele Komfortdetails des internationalen Relax-Pakets stecken hierzulande im Maxx-Paket, darunter elektrisch verstellbare Komfortsitze, Massagefunktion, Beinstützen, Kissen, Klapptisch und Wellness-App.

Ein Highlight ist das große Panoramadach mit elektrochromer Verdunkelung. Es misst mehr als 2,1 Quadratmeter, ist in neun Segmente unterteilt und startet zunächst exklusiv für die Sportline. Dazu kommen ein Sonos-Soundsystem mit 16 Lautsprechern und 755 Watt, eine beleuchtete Qi2-Ladefläche für zwei Smartphones mit bis zu 25 Watt, 19- bis 21-Zoll-Räder und zehn Lackierungen. Insgesamt wirkt der Peaq innen weniger wie ein nüchterner Familien-Skoda und eher wie ein ziemlich gut ausgestattetes Elektro-Wohnzimmer.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Ein offizielles Euro-NCAP-Ergebnis für den Skoda Peaq liegt derzeit noch nicht vor. Die Voraussetzungen sind aber gut: Serienmäßig an Bord sind unter anderem Front Assist mit Fußgänger- und Radfahrererkennung, City-Notbremsfunktion, Crossroad Assist, Turn Assist, Lane Assist, Side Assist inklusive Ausstiegswarner sowie der prädiktive Abstandstempomat pACC.

Optional gibt es den Travel Assist 3.0, laut Skoda das fortschrittlichste Assistenzsystem der Marke. Dazu kommen je nach Ausstattung eine 360-Grad-Kamera mit transparenter 3D-Ansicht, intelligentes Parken, Remote Park Assist und ein Augmented-Reality-Head-up-Display. Mit zehn Airbags inklusive Zentralairbag und hinteren Seitenairbags wirkt der Peaq im großen Elektro-SUV-Umfeld sehr gut aufgestellt.

Bekannte Probleme und Rückrufe

Da der Skoda Peaq ein neues Modell ist, gibt es noch keine aussagekräftigen Daten aus TÜV-Report oder ADAC-Pannenstatistik. Auch bekannte Rückrufe lassen sich derzeit noch nicht sinnvoll bewerten.

Bei der Garantie gibt es den Skoda-Standard: 2 Jahre Herstellergarantie sowie 8 Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie auf die Hochvoltbatterie.

Skoda Peaq FAQs

Der Skoda Peaq ist seit Juni 2026 bestellbar.

Der Skoda Peaq startet in Deutschland bei 49.900 Euro. Dieser Preis gilt für das Einstiegsmodell Skoda Peaq Selection 60.

Je nach Version schafft der Skoda Peaq offiziell mehr als 450 bis mehr als 640 Kilometer. Der Peaq 60 kommt mit einer Ladung auf mehr als 450 Kilometer, der Peaq 90 auf mehr als 640 Kilometer und der Peaq 90x mit Allradantrieb auf mehr als 610 Kilometer.

Der Skoda Peaq ist mit drei Leistungsstufen erhältlich. Der Peaq 60 leistet 204 PS, der Peaq 90 kommt auf 286 PS und der Peaq 90x mit Allradantrieb bietet 299 PS.

Ja, der Skoda Peaq ist größer als der Kodiaq. Mit 4,87 Metern Länge ist er 116 Millimeter länger als der Skoda Kodiaq. Auch der Radstand fällt mit 2.965 Millimetern deutlich größer aus.

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