Der Mazda CX-6e ist die japanische Antwort auf deutsche Premium-SUVs. Er bietet enorme Beinfreiheit und ein innovatives, futuristisches Digital-Cockpit.
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Listenpreis
49.990 € - 52.990 €
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Gibt an, wie viel Kohlendioxid (CO2) das Fahrzeug pro gefahrenem Kilometer im WLTP-Zyklus (kombiniert) ausstößt. Je niedriger der Wert, desto umweltfreundlicher ist das Auto.
0 g/km (A)
Stromverbrauch (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viel Energie ein Elektroauto im genormten WLTP-Zyklus (kombiniert) pro 100 Kilometer verbraucht. Je niedriger der Wert, desto sparsamer ist das Auto.
18,9 kWh / 100km
Reichweite (WLTP, kombiniert)
Gibt an, wie viele Kilometer ein Elektroauto oder Hybrid rein elektrisch mit einer voll aufgeladenen Batterie im genormten WLTP-Zyklus zurücklegen kann.
Der Mazda CX-6e zeigte sich in unserem Test als hochwertig verarbeitetes Elektro-SUV mit typischer japanischer Ästhetik und einer starken digitalen Ausrichtung. Für uns eignet es sich besonders für Familien und Premium-Kunden, die Wert auf Fahrkomfort und ein eigenständiges Innenraumkonzept legen.
Mit einem Einstiegspreis von 49.990 € ist der CX-6e eine attraktive Alternative zu den deutschen Premium-SUVs. Die Unterhaltskosten belaufen sich auf schätzungsweise 2.400 bis 3.300 € jährlich, wobei der für E-Autos typisch hohe Wertverlust in den ersten Jahren zu beachten ist.
Mit 468 Litern Kofferraumvolumen und 1.434 Litern bei umgeklappter Rückbank ist der Stauraum im Vergleich zu anderen Wettbewerbern eher durchschnittlich. Ein praktisches Highlight ist der 83 Liter große Frunk unter der Fronthaube mit seiner herausnehmbaren Einkaufsbox.
Zum Start gibt es das SUV mit einem 258 PS starken Elektromotor an der Hinterachse, der den CX-6e in 7,9 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Die maximale Ladeleistung liegt bei bis zu 195 kW und ist damit auf der Höhe der Zeit, was kurzes Nachladen auf Langstrecken ermöglicht und den Mazda zu einem angenehmen Reisebegleiter macht.
Besonders hervorheben wollen wir das 26,45-Zoll-5K-Display im Kinoformat sowie die Gestensteuerung für verschiedene Fahrzeugfunktionen – einfach die Hand heben, eine bestimmte Geste formen, und schon führt der Mazda den entsprechenden Befehl aus. Für Tierhalter dürfte es besonders interessant sein, dass das SUV einen Pet-Mode bietet. Ebenfalls praktisch: individuelle Bluetooth-Lautsprecher in den Kopfstützen, mit denen Fahrende und Beifahrende unterschiedliche Musik hören können, ohne sich gegenseitig zu stören.
Wie viel kostet der Mazda CX 6e?
Das Mazda CX-6e Modell hat einen Listenpreis von 49.990 € bis 52.990 €.
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Vergleiche verschiedene Ausstattungslinien des Mazda CX-6e
Ausstattungslinien & Preise des Mazda CX-6e
EV Elektro Heckantrieb Takumi 5dr - Preis ab 49.990 €
Auf den Mazda CX-6e fallen jährlich schätzungsweise zwischen 2.400 und 3.300 € Fixkosten an. Diese setzen sich aus ungefähr 1.900 bis 2.500 € für Versicherungen (Haft- und Vollkasko) sowie 500 bis 800 € Wartungskosten zusammen. Hinzu kommen noch die Stromkosten, die, je nachdem, wo geladen wird, höher oder niedriger ausfallen. Der Wertverlust ist für ein Elektroauto typisch hoch. Nach einem Jahr sind es etwa 18 bis 22 Prozent, nach drei Jahren rund 45 bis 55 Prozent. Dann liegt der Mazda CX-6e bei einem Restwert zwischen 22.000 und 27.000 €. Da das Modell allerdings noch neu am Markt ist, basieren die Zahlen vor allem auf Vergleichswerten ähnlicher Elektro-SUVs.
Mazda CX-62: Reichweite und Ladedauer
Es hat lange gedauert, bis Mazda wirklich im Elektroauto-Geschäft angekommen ist. Jetzt sollen es die neuen Modelle richten. Der Mazda CX-6e kommt mit einem 78-kWh-Batteriepaket (74 bis 75 kWh netto), das rund 550 kg wiegt. Je nach Ausstattung und Felgengröße kommt das SUV damit zwischen 468 und 484 km weit. Im Alltag dürften es realistische 380 bis 400 km sein, auf der reinen Autobahn eher rund 350 km. Im Stadtverkehr sollen laut WLTP bis zu 610 km möglich sein.
Deutlich gesteigerte Ladeleistung
Den Verbrauch gibt Mazda mit 18,9 bis 19,4 kWh an – einen Wert, den wir bestätigen können; je nach Teststrecke lagen wir knapp darunter oder darüber. Beeindruckend ist die deutlich gestiegene maximale Ladeleistung gegenüber früheren Modellen: bis zu 195 kW, während die Limousine Mazda 6e nur 165 kW erreicht. Unter optimalen Bedingungen dauert der Ladevorgang von 10 auf 80 % etwa 24 Minuten. In 15 Minuten lässt sich Energie für bis zu 241 km nachladen. Mit dem dreiphasigen 11-kW-Onboard-Lader dauert eine volle Ladung an der Wallbox 8 Stunden und 30 Minuten.
Leistung und Fahrkomfort
Zum Start spendiert Mazda dem CX-6e eine Leistung von 258 PS, die von einem permanentmagneterregten Synchronmotor an der Hinterachse erzeugt wird. In 7,9 Sekunden beschleunigt das SUV so von 0 auf 100 km/h – nicht schlecht für ein Gewicht von 2.205 kg. Ab 185 km/h wird der CX-6e elektronisch begrenzt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein einstufiges Getriebe, wobei die Fahrstufen über den rechten Lenkstockhebel ausgewählt werden. Der Verbrauch liegt offiziell zwischen 18,9 und 19,4 kWh auf 100 km, in unserem Test lagen wir etwas darüber.
Fahrverhalten, angepasst an den europäischen Markt
Im Gegensatz zu vielen chinesischen Elektrofahrzeugen steht bei Mazda die Einheit zwischen Fahrenden und Fahrzeug im Vordergrund. Die europäische Abstimmung des CX-6e fand in Oberursel statt, um das SUV gezielt auf hiesige Straßenverhältnisse anzupassen. Das Ergebnis ist ein straffes und mitteilsames SUV, das mehr Rückmeldung von der Straße gibt als viele Konkurrenten. Das typische Nachwippen an der Hinterachse, das viele schwere E-SUVs zeigen, konnten wir bei unseren Fahrten nicht feststellen – die Karosserie wirkt auch bei zügiger Kurvenfahrt kontrolliert.
Flüsterleise im Innenraum
Im Innenraum konnten wir unterwegs kaum Geräusche ausmachen. Die Kabine wurde durch aufwendige akustische Maßnahmen, etwa doppelt verglaste Scheiben und zusätzliche Dämmung, angenehm leise konzipiert. Selbst bei 150 km/h nahmen wir kaum Wind- und Abrollgeräusche wahr. Auch der Übergang zwischen Rekuperation und mechanischer Bremse ist gut gelöst und fällt im Alltag kaum auf.
Das Gewicht lässt sich nicht kaschieren
Zur Verfügung stehen im Mazda CX-6e die Modi Normal, Sport und Individual. Der Normal-Modus ist auf den Alltag ausgerichtet, mit linearer, sanfter Beschleunigung. Im Sportmodus spricht das Gaspedal deutlich aggressiver an, zusätzlich wird die Lenkung schwergängiger für ein direkteres Fahrgefühl. Im Individual-Setting lassen sich Beschleunigungscharakteristik, Rekuperationsstärke und Lenkung frei miteinander kombinieren, sodass sich das Fahrverhalten persönlich abstimmen lässt.
Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit
SUVs sind deshalb so beliebt, weil sie mehr Platz bieten als vergleichbar große, klassische Fahrzeuge. In den Mazda CX-6e passen 468 Liter. Nach dem Umklappen der Rücksitze im Verhältnis 60:40 sind es bis zu 1.434 Liter. Vorbildlich ist der große Frunk unter der Fronthaube, der sich ideal für Ladekabel oder kleinere Taschen eignet – genau 83 Liter Volumen stehen hier zur Verfügung. Eine wirklich gute Idee ist die herausnehmbare Box, die sich hervorragend für den Transport von Einkäufen nutzen lässt. Hier hat Mazda mitgedacht. Außerdem sorgen eine niedrige Ladekante und ein flacher Kofferraumboden für einfaches Beladen. Unter der Abdeckung gibt es weitere Ablagefächer für kleine Teile wie das Warndreieck.
Durchschnittlicher Kofferraum für das Segment
Trotzdem ist das im Segment der mittelgroßen SUVs nur Durchschnitt. Das Tesla Model Y zum Beispiel kommt bei umgeklappter Rückbank auf bis zu 2.100 Liter Ladevolumen, Tesla rechnet hier aber den 180 Liter großen Frunk mit. Auch Skoda Enyaq und BMW iX3 bringen mehr Gepäck unter.
Wie viel Platz gibt es im Innenraum?
Überdurchschnittlich wird es dagegen beim Platzangebot für die Passagiere. Dank eines Radstands von 2,90 m bietet der Mazda CX-6e eine überragende Beinfreiheit vorne, die sogar den größeren CX-60 übertrifft und selbst für 1,90 m große Reisende sehr komfortabel ist. Außerdem verfügen die Insassen vorne über ein eigenes Touch-Display zur Steuerung von Klimaanlage, Sitzheizung und dem elektrischen Sonnenrollo des Panorama-Glasdachs.
Für wen eignet sich das SUV?
Wir sehen den Mazda CX-6e vor allem als Fahrzeug für Personen, die Wert auf hochwertige Verarbeitung und japanische Ästhetik legen und sich vom technischen Einerlei anderer E-SUVs abheben möchten. Durch den enormen Platz im Fond und Features wie den Pet Mode, der die Temperatur für Haustiere konstant hält, ist der CX-6e zudem sehr familienfreundlich. Für Premium-Kunden bietet das hochwertige Interieur, das sich auf dem Niveau von Mercedes GLC oder BMW iX3 bewegt, eine preislich attraktive Alternative zu den etablierten deutschen Marken.
Innenraum, Infotainment und Ausstattung
Mazda hat es im CX-6e mit der Digitalisierung sehr ernst genommen. Direkt nach dem Einsteigen fällt ein asymmetrisch angeordneter 26,45-Zoll-Touchscreen im ultrabreiten 32:9-Kinoformat auf. Das Display bietet eine 5K-Auflösung und eine Pixeldichte von 201 PPI und wirkt dank starkem Prozessor ultraschnell und flüssig. Ein klassisches Kombiinstrument gibt es nicht mehr – alle fahrrelevanten Informationen werden über ein serienmäßiges, großes Head-up-Display direkt auf die Windschutzscheibe projiziert.
Winke, winke: Per Handgesten Funktionen steuern
Ebenfalls futuristisch: Eine Infrarotkamera in der Dachkonsole reagiert auf fest definierte Handzeichen. Das Victory-Zeichen aktiviert die Selfie-Kamera, mit der Herzgeste lassen sich Musiktitel favorisieren, und das OK-Zeichen startet die Navigation nach Hause. Wir sind gespannt, ob sich das auch in anderen Fahrzeugen durchsetzt.
Für jeden ein eigener Soundtrack
Für die Beschallung sorgt ein High-End-Audiosystem mit 23 Lautsprechern und 1.282 Watt Leistung. Einzigartig sind zudem Bluetooth-Lautsprecher in den vorderen Kopfstützen, mit denen Fahrer und Beifahrer individuelle Inhalte oder Navigationsansagen hören können, ohne andere Mitreisende zu stören. Standard sind Smartphone-Integration per Apple CarPlay und Android Auto sowie ein digitaler Schlüssel, der an bis zu drei weitere Personen vergeben werden kann.
Hochwertiger Innenraum
Im Innenraum setzt Mazda auf eine aufgeräumte Atmosphäre. Anstelle von Echtleder kommt Kunstleder zum Einsatz, das hochwertig, weich unterfüttert und fein verarbeitet wirkt. Immer wieder entdeckten wir Akzente wie silberne und titanfarbene Elemente sowie einen beleuchteten, flügelförmigen Streifen über die gesamte Breite des Armaturenbretts. Vorbildlich ist das dimmbare Panorama-Glasdach, das sich per elektrischem Sonnenrollo verdunkeln lässt.
Welche Ausstattungslinien gibt es?
Mazda bietet das SUV in zwei Linien an. Los geht es ab 49.990 Euro mit Takumi, die 19-Zoll-Felgen, Kunstledersitze, das große Display samt Head-up-Display und 360°-Monitor, Wärmepumpe sowie Sitz- und Lenkradheizung umfasst. Beim Takumi Plus ab 52.990 Euro kommen 21-Zoll-Felgen, digitale Spiegel, exklusive zweifarbige Ausstattung sowie Sitzbelüftung im Fond hinzu.
Individuelle Stärken und Schwächen
Von der Konkurrenz hebt sich der CX-6e durch die digitalen Spiegel sowie smarte Features wie den Wasch- und den Relax-Modus mit Liegeposition und Weckfunktion für Ladepausen ab. Die ausschließliche Touch-Bedienung ohne Dreh-Drück-Regler empfanden wir dagegen eher als Rückschritt, da sie während der Fahrt stärker ablenken kann.
Sicherheit und Assistenzsysteme
Für den Mazda CX-6e, der erst im Sommer 2026 auf den Markt kam, gibt es noch kein aktuelles Crash-Test-Ergebnis von Euro NCAP. Es wird allerdings eine Top-Bewertung von 5 Sternen erwartet, da die technisch verwandte Limousine Mazda 6e im Oktober 2025 bereits hervorragende Werte bei Insassenschutz und Assistenzsystemen erzielte.
Welche Assistenzsysteme gibt es?
Der CX-6e verfügt über ein umfassendes Paket an Funktionen sowie eine Vernetzung von Radarsensoren, hochauflösenden Kameras und Ultraschallsensoren. Zur Ausstattung gehören: Notbremsassistent, Spurhalte- und Spurwechselassistent, Geschwindigkeitskontrolle, Ausstiegswarner für herannahende Radfahrer und ein System, das das Auto nach einem Aufprall automatisch abbremst. Ebenfalls an Bord ist der Cruising- und Traffic-Support, der bis 150 km/h im dichten Verkehr lenkt, bremst und beschleunigt.
Außerdem erweitert der aufpreispflichtige digitale Außenspiegel das Sichtfeld um 30 % im Vergleich zu herkömmlichen Spiegeln und verbessert die Sicht bei Dunkelheit oder Regen deutlich.
Bekannte Probleme und Rückrufe
Für den Mazda CX-6e gibt es ein umfangreiches Garantiepaket, um das Vertrauen in die neue Modellreihe zu stärken. So ist das SUV über sechs Jahre oder bis zu einer maximalen Laufleistung von 150.000 km abgesichert. Darüber hinaus besteht eine zwölfjährige Garantie gegen Durchrostung und eine dreijährige Garantie auf den Lack. Die Mobilitätsgarantie gilt unbegrenzt, vorausgesetzt, alle Wartungen werden gemäß dem Wartungsplan bei einem Mazda-Servicepartner durchgeführt. Aktuell gibt es noch keine Daten aus dem TÜV-Report oder der ADAC-Pannenstatistik, da der offizielle Marktstart erst im Sommer 2026 stattfindet. Rückrufe gibt es aus diesem Grund ebenfalls noch nicht.
Mazda CX-6e FAQs
Wann kommt der Mazda CX-6e?
Der Mazda CX-6e kommt im Sommer 2026 zu den Händlern.
Wie viel kostet der neue Mazda CX-6e?
Die Preise des Mazda CX-6e beginnen bei 49.990 Euro.
Welche Reichweite hat der Mazda CX-6e?
Der Mazda CX-6e erreicht eine Reichweite von bis zu 484 km.
Wie viel PS hat der Mazda CX-6e?
Der Mazda CX-6e leistet 258 PS.
Wie schnell lädt der Mazda CX-6e?
Der Mazda CX-6e lädt in 15 Minuten Strom für eine Reichweite von bis zu 241 km nach. Die maximale Ladeleistung liegt bei 195 kW.
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