Der kleinste Dacia aller Zeiten? So könnte Dacia mit einem 2-Sitzer den smart neu erfinden!

Irene Wallner
Lead Consumer Editor
08. Juli 2026

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Kleiner als der Spring, günstiger als viele E-Autos und perfekt für enge Städte: So stellen wir uns einen Dacia-Zweisitzer vor.

Dacia hat in den vergangenen Jahren ziemlich gut verstanden, was viele andere Hersteller vergessen haben: Nicht alle Menschen wollen immer mehr Auto, vielen reicht Einfachheit zu einem bezahlbaren Preis. Genau deshalb wäre ein Dacia-Zweisitzer im Stil eines modernen Stadtflitzers eigentlich eine ziemlich logische Idee. Nicht als schicker Lifestyle-Ersatz für den alten smart fortwo, sondern als das, was Dacia besonders gut kann: ein solides und einfaches Auto für den Alltag.

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Dacia für zwei: Warum ein kleines Stadtauto eine gute Idee wäre

Unsere Renderings zeigen, wie so ein Modell aussehen könnte. Der Arbeitstitel wäre vielleicht so etwas wie Dacia City, Dacia Duo oder Dacia Mini – entscheidend wäre aber weniger der Name als die Idee dahinter. Ein extrem kompaktes Auto mit zwei Sitzen, elektrischem Antrieb, überschaubarer Reichweite und einem Preis, der nicht sofort nach Kleinwagen-Luxus klingt. Denn genau da liegt aktuell eine Lücke: Viele neue E-Autos sind für die Stadt eigentlich zu groß und zu teuer. Ein 2-Sitzer Dacia könnte diese Lücke füllen.

Kein neuer smart, sondern ein typischer Dacia

Der alte smart fortwo war ein Kultauto, weil er radikal anders war. Zwei Sitze, kaum Länge, winziger Wendekreis, Heckmotor und ein Design, das man sofort erkannt hat. Gleichzeitig war der smart aber nie wirklich das Billigauto, das viele in ihm gesehen haben. Er war clever, aber nicht immer günstig.

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Ein Dacia-Zweisitzer müsste deshalb einen anderen Weg gehen. Er dürfte nicht versuchen, den smart einfach zu kopieren. Also ein Auto für Pendler:innen, Lieferdienste im Kleinen, Menschen ohne eigenen Parkplatz für ein großes SUV oder alle, die schlicht keinen Fünftürer brauchen, um morgens zur Arbeit oder zum Bahnhof zu kommen.

Das Design: Dacia-Gesicht aber trotzdem eigenständig

Optisch orientieren sich die Renderings klar am aktuellen Dacia-Design. Vorne trägt der kleine Stadtflitzer eine schmale schwarze Leiste mit Dacia-typischer Lichtsignatur. Die horizontalen Leuchten und die kleinen quadratischen Elemente greifen das aktuelle Markengesicht auf, ohne den Wagen einfach wie einen geschrumpften Sandero oder Spring aussehen zu lassen.

Dacia-2-Sitzer-Render-Front

Wichtig war auch, dass das Auto nicht zu sehr an die bereits existierenden Modelle erinnert, der 2-Sitzer soll durchaus eigenständig sein. Deshalb ist die Karosserie kantiger, moderner und etwas selbstbewusster gezeichnet. Die Front wirkt glatt, die Haube bleibt kurz, die Scheibenflächen sind groß, und die schwarzen Radlaufblenden geben dem kleinen Auto diesen leicht robusten Dacia-Touch.

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Die peppige Türkis-Lackierung passt gut zum Konzept – wir finden, dass gerade ein kleines Stadtauto etwas frecher auftreten darf. Zusammen mit dem schwarzen Dach, den dunklen Felgen und den schwarzen Kunststoffteilen wirkt der Wagen frisch, ohne teuer oder überdesignt zu erscheinen.

Die Seitenansicht zeigt, worum es geht

In der Seitenansicht wird am deutlichsten, wie kompakt dieses Auto gedacht wäre. Ein langer Radstand ist hier nicht nötig, ein großer Kofferraum auch nicht. Stattdessen geht es um maximale Einfachheit: zwei Türen, zwei Sitze, kurze Überhänge und ein möglichst großer Innenraum auf kleiner Grundfläche.

Dacia-2-Sitzer-Render-Seite

Die hohe Dachlinie würde dafür sorgen, dass man nicht wie in einem Sportcoupé einsteigen muss. Gleichzeitig bleibt das Auto deutlich kürzer als ein normaler Kleinwagen. Genau das wäre in engen Städten der größte Vorteil: Parklücken, in die ein Dacia Sandero nicht mehr passt, wären plötzlich wieder nutzbar.

Auch das Heck wirkt bewusst aufrecht. Das bringt Platz hinter den Sitzen und macht den Wagen praktischer, als seine Länge vermuten lässt. Ein kleiner Einkauf, eine Sporttasche oder ein Wochenendrucksack sollten problemlos hineinpassen. Mehr muss ein Auto dieser Art gar nicht können.

Heck: Schlicht und einfach gehalten

Die Rückansicht unserer Renderings bleibt schlicht und klar. Der Dacia-Schriftzug sitzt prominent auf einer schwarzen Leiste zwischen den Rückleuchten, darunter gibt es eine einfache Heckklappe und einen robusten Stoßfänger. Das passt gut zur Marke: keine verspielten Leuchtbänder, keine unnötig komplizierten Formen, sondern ein kleines Auto, das sofort verständlich wirkt.

Dacia-2-Sitzer-Render-Heck

Gerade bei einem solchen Modell wäre das Heck wichtiger, als man zunächst denkt. Denn ein Zweisitzer muss nicht nur klein sein, sondern auch einen vernünftigen Stauraum bieten. Wenn Dacia es schaffen würde, hinter den Sitzen ein brauchbares Gepäckfach unterzubringen, hätte der Wagen einen echten Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Dann wäre er nicht nur ein Parkplatz-Trick, sondern tatsächlich ein kleines Alltagsauto.

Welche Technik würde passen?

Technisch müsste Dacia gar nicht übertreiben. Ein solcher Zweisitzer bräuchte keine 300 Kilometer Autobahnreichweite und keine 150-kW-Schnellladung. Viel wichtiger wären ein niedriger Preis, ein kleiner Akku, geringes Gewicht und ein Verbrauch, der im Stadtverkehr möglichst niedrig bleibt.

Realistisch wäre ein elektrischer Antrieb mit überschaubarer Leistung. Vielleicht 45 bis 65 PS, genug für Stadt und Umland, aber nicht für große Autobahnambitionen. Eine Reichweite von etwa 150 bis 200 Kilometern im Alltag würde für viele Nutzer:innen völlig reichen, wenn der Preis stimmt. Wer jeden Tag 30 Kilometer pendelt, braucht kein schweres Batteriepaket für die Urlaubsfahrt nach Italien.

Auch beim Innenraum müsste Dacia konsequent bleiben. Kein riesiger Bildschirm-Zirkus, keine Materialschlacht, keine teuren Spielereien. Smartphone-Halterung, einfache Klimatisierung, robuste Sitze, ein kleines digitales Cockpit und clevere Ablagen würden reichen.

Der Preis wäre der entscheidende Punkt

So ein Auto steht und fällt mit dem Preis. Wenn ein Dacia-Zweisitzer am Ende 20.000 Euro oder mehr kostet, wäre der Reiz schnell dahin. Dann kann man auch gleich über einen gebrauchten Kleinwagen, einen Dacia Spring oder ein größeres Elektroauto nachdenken.

Spannend würde es erst, wenn Dacia den Wagen wirklich als günstigen Einstieg positionieren könnte. Also unterhalb des Spring, mit kleiner Batterie, reduzierter Ausstattung und klarer Stadt-Ausrichtung. Ein Preis deutlich unter 15.000 Euro wäre der Traum.

Denn der Markt braucht nicht nur immer neue Elektro-SUVs. Er braucht auch Autos für Menschen, die kein großes Budget haben, in der Stadt wohnen und trotzdem ein eigenes Fahrzeug möchten. Gerade hier könnte Dacia glaubwürdig auftreten.

Fazit: Dieses Auto würde Dacia erstaunlich gut stehen

Ein Dacia-Zweisitzer wäre natürlich erst einmal nur ein Gedankenspiel. Unsere Renderings zeigen aber, dass die Idee gut passen könnte. Klein, elektrisch, robust, bezahlbar und mit einem Design, das nicht einfach den alten smart kopiert, sondern Dacias aktuelle Formensprache auf ein neues Format überträgt.

Gerade weil viele neue Autos immer größer und teurer werden, hätte so ein Modell einen klaren Reiz. Nicht als Spaßauto für die Innenstadt, sondern als ehrlicher Gegenentwurf zum aufgeblasenen Kleinwagen-Markt. Ein Dacia für zwei Personen, kurze Wege und kleine Parklücken – eigentlich klingt das ziemlich logisch.

Ob Dacia so ein Auto jemals bauen würde? Wir wissen es nicht – aber wir finden, dass es Sinn machen würde.