Mit dem smart #2 legt der Hersteller seinen kultigen Zweisitzer zu selbstbewussten Preisen neu auf. Der Elektro-Flitzer glänzt nach wie vor durch extrem kompakte Abmessungen.

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Wow-Wertung
7/10
Zuletzt aktualisiert am: 12/10/2026
Andreas Heise
Senior Online-Redakteur Test

Was gut ist

  • Extrem kompakt und wendig
  • Praktische, zweigeteilte Heckklappe
  • Relativ große Batterie

Was nicht so gut ist

  • Nicht günstig
  • Eingeschränktes Platzangebot
  • Mäßiger Verbrauch

smart #2: Was würden Sie gerne als Nächstes lesen?

Unser Fazit zum smart #2

Mit dem smart #2 feiert der kompakte und gleichzeitig kultige Zweisitzer sein Comeback. Mit nur 2,75 Metern Länge passt das Modell in fast jede Parklücke. Dank 6,95 Meter Wendekreis wirbelt der Elektro-Zwerg extrem quirlig durch den Stadtverkehr. Gegenüber dem alten Smart EQ verdoppelt sich die Batteriekapazität, was die Alltagstauglichkeit massiv steigert.

Schön, dass smart seinen Zweisitzer wieder zurückbringt. Die ausgeprägte Parkplatztauglichkeit hat aber ihren Preis

Die Preise des smart #2 starten bei 19.990 Euro für das Basismodell. Darüber liegen die Versionen Pure+ (ab 20.990 Euro), Premium (ab 24.490 Euro) und die limitierte Couture Edition (ab 25.690 Euro). Gemessen an der Größe und der Tatsache, dass es sich um einen Zweisitzer handelt, ist der Einstiegspreis recht selbstbewusst gewählt. Konkurrenten wie der Renault Twingo, Dacia Spring oder Citroën e-C3 bieten als Viersitzer deutlich mehr Platz für ähnliches Geld.

Hinter der praktischen, teilbaren Heckklappe des smart #2 stehen 305 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Das sollte für die alltäglichen Besorgungen in der City ausreichen.

Im Heck arbeitet ein Elektromotor mit 60 kW/82 PS. Damit beschleunigt der Hecktriebler in 11,6 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h.

Der 35,8 kWh (brutto) große Akku soll eine Reichweite (WLTP kombiniert) von bis zu 290 Kilometern ermöglichen. Geladen wird an einer DC-Schnellladestation mit bis zu 65 kW, AC-Laden ist mit bis zu 11 kW möglich.

Wie viel kostet der smart #2?

Der smart #2 startet in der Basis Pure bei 19.990 Euro.

smart #2: Reichweite und Ladedauer

Das Herzstück des smart #2 bildet ein LFP-Akku mit 35,8 kWh Brutto-Kapazität. Damit soll der Stadtflitzer vorläufigen Angaben zufolge eine WLTP-Reichweite von bis zu 290 Kilometern erzielen. Gegenüber dem Vorgänger, dem Smart EQ (bis 2024), bedeutet das einen gewaltigen Fortschritt: Dessen kleiner 17,6-kWh-Akku schaffte nur 135 Kilometer.

Im Vergleich zur Konkurrenz ordnet sich der smart #2 bei der Batteriegröße im Mittefeld ein. Während der Renault Twingo E-Tech lediglich 29 kWh und eine maximale Reichweite von 263 Kilometern bietet, bringt es der Citroën e-C3 mit dem großem Akku auf 44 kWh und 325 Kilometer. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die Konkurrenz deutlich größer ist. Sprich, für die Fahrzeuglänge von nur 2,75 Metern kann sich die Batteriekapazität des smart mehr als sehen lassen.

Der vorläufige kombinierte WLTP-Verbrauch liegt bei 13,6 kWh/100 km. Bleibt es dabei, würde sich der smart etwas durstiger als der ein Meter längere Twingo zeigen - der kommt offiziell mit sparsamen 12,6 kWh aus.

Basismodell nur mit 7,4 kW AC-Ladeleistung

An DC-Schnellladesäulen lädt der smart #2 mit bis zu 65 kW in 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent. AC-Laden gelingt mit maximal 11 kW. Doch Vorsicht: Im Basismodell Pure ist die AC-Ladeleistung auf 7,4 kW begrenzt, wodurch der Akku an einer heimischen Box fünf Stunden von 10 auf 100 Prozent benötigt. Ab der nächsthöheren Ausstattung Pure+ gibt's 11 kW und die Ladezeit reduziert sich auf drei Stunden.

Praktisch: Per optionalem Zubehör kannst du Vehicle-to-Load (V2L) nutzen. Sprich, die Fahrzeugbatterie wird zur Stromquelle für externe Verbraucher wie beispielweise ein E-Bike.

Leistung und Fahrkomfort

Der Elektromotor des smart #2 leistet wie der Vorgänger 60 kW/82 PS. Er treibt die Hinterachse an und bietet ein Drehmoment von 130 Nm. Damit beschleunigt der E-Flitzer in 11,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 140 km/h. In der Stadt sollte der Antrieb für ein gewohnt flottes Vorankommen genügen.

Fünflenker-Hinterachse und breitere Hinterreifen für mehr Fahrstabilität

Um dem #2 mehr Gelassenheit einzuhauchen, spendiert smart ihm eine aufwendige Fünflenker-Hinterachse. Sie kommt laut Hersteller erstmals in diesem Segment zum Einsatz und soll die Straßenlage sowie Stabilität spürbar verbessern. Hinzu kommen breiteren Reifen an der Hinterachse, die dem Fahrzeug auch auf der Autobahn ein souveräneres Handling verleihen sollen.

Die Kraftübertragung übernimmt ein stufenloses Ein-Gang-Automatikgetriebe, das für eine unterbrechungsfreie Beschleunigung sorgt. Trotz der relativ großen Batterie bringt der 2,75 Meter lange Stadtflitzer ein Leergewicht von überschaubaren 1.140 Kilogramm auf die Waage. Der vorläufige kombinierte WLTP-Verbrauch liegt bei 13,6 kWh/100 km.

Kofferraum, Platz und Praxistauglichkeit

Das Kofferraumvolumen des smart #2 beläuft sich auf 305 Liter - der Vorgänger bot nur 285 Liter. Der Zugang gelingt weiterhin über die gewohnte praktisch geteilte Heckklappe.

Auf den ersten Blick wirkt das Stauvolumen konkurrenzfähig zu viersitzigen Mitbewerbern wie dem Citroën e-C3 (310 Liter) oder Dacia Spring (357 Liter). Allerdings bieten die größeren Mitbewerber bei umgeklappter Rückbank mit rund 1.200 bis 1.300 Litern ein vielfach größeres Ladevolumen.

Im Cockpit sticht der sogenannte Smart Pillar am Armaturenbrett hervor. Daran lassen sich kleine Alltags-Gadgets flexibel befestigen. Zudem vergrößert die durchgehende Sitzbank das Raumgefühl.

Für wen ist der smart #2 geeignet?

Der smart #2 richtet sich primär an städtische Pendler und Single-Haushalte. Wer ein kompromisslos kompaktes Zweitauto für enge Parklücken und kurze Besorgungen sucht, der ist hier richtig.

Innenraum, Infotainment und Ausstattung

Das digitale Cockpit besteht aus einem zentralen 10,1-Zoll-Infotainment-Bildschirm und einem 8,8-Zoll-Fahrerdisplay. Über das System stehen 4G-Konnektivität, WLAN sowie Bluetooth bereit. Ein achtjähriges Connectivity Package sichert den Zugriff auf vernetzte Fahrzeugdienste ab.

Das Cockpit des smart #2 zeichnet durch ein reduziertes, praktisches Design aus. Ein Hingucker sind die Luftausströmer im Turbinen-Look. Ist das Sennheiser-Soundsystem an Bord, setzen die Lautsprecher zusätzlich einen optischen Akzent. Praktisch sind das mittige Ablagefach und der Getränkehalter in der Mittelkonsole.

Die Basisversion Pure beinhaltet bereits die beiden Displays, den Smart Pillar zum Befestigen von Kleinzeug, LED-Scheinwerfer, eine V2L-Funktion und umfangreiche Fahrassistenten wie Abstandsregeltempomat und Highway Assist. Allerdings ist das AC-Laden hier auf 7,4 kW beschränkt.

Die Variante Pure+ ermöglicht AC-Laden mit 11 kW und erhöht den Komfort durch einen beheizbaren Fahrersitz. Das Premium-Modell bietet zusätzlich ein Glasdach, beheizbare Kunstledersitze für Fahrer und Beifahrer, ein Sennheiser-Soundsystem und Zweifarblackierungen. Die auf 999 Stück limitierte Couture Edition basiert auf der Premium-Ausstattung und kommt u. a. mit der Lackierung in Atelier White Matte, einem Dach in Platinum Gold und speziellen 16-Zoll-Felgen mit goldfarbenen Akzenten.

Sicherheit und Assistenzsysteme

Offizielle Crashtest-Ergebnisse von Euro NCAP liegen zum smart #2 noch nicht vor. Serienmäßig stecken im Elektro-Kleinstwagen bereits sieben Airbags sowie das umfassende Paket smart Pilot Assist. Es umfasst z. B. einen Abstandsregeltempomaten mit Stop-and-Go-Funktion, einen Spurhalte- und Totwinkel-Assistenten, eine Verkehrszeichenerkennung, einen Fernlichtassistenten sowie einen Highway- und Stauassistenten.

Für die Passagiersicherheit sorgt die neue Tridion-Cell-Evo-Sicherheitszelle. Mehr als 78 Prozent der Karosseriestruktur bestehen aus hochfestem Stahl. Diese extrem robuste Struktur hält laut Hersteller einer Dachlast von über vier Tonnen stand.

Bekannte Probleme und Rückrufe

Genaue Garantiebestimmungen für den neuen smart #2 hat der Hersteller bislang noch nicht veröffentlicht. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich smart an seinen aktuellen Modellen orientiert. Beim Neuwagenkauf in Deutschland gehört das Integrierte Servicepaket (ISP) automatisch zum Lieferumfang des Fahrzeugs, wodurch sich die gesetzliche Fahrzeuggarantie von zwei Jahren auf drei Jahre verlängert. Die Hochvoltbatterie ist acht Jahre beziehungsweise bis zu 200.000 Kilometer abgesichert.

smart #2 FAQs

Vorbestellungen für den smart #2 sind ab 13. Oktober 2026 möglich.

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