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Smart hat auf dem Pariser Autosalon 2026 die Neuauflage des ikonischen Zweisitzers als Elektroauto vorgestellt. Zwischen der Basisversion und der Top-Ausstattung befinden sich allerdings Welten. Wir schauen uns die beiden Varianten genauer an und sagen dir ob sich der Aufpreis tatsächlich lohnt oder nicht.
Der neue Smart #2 war einer der Stars auf der Pariser Automesse 2026. Ein echter elektrischer Zweisitzer für die Stadt, der in Deutschland bereits ab 19.990 Euro an den Start geht. Doch beim Blick in den Konfigurator fällt sofort auf: Neben der günstigen Einstiegsvariante Pure bietet smart mit der limitierten Couture Edition für 25.690 Euro auch ein exklusives Spitzenmodell an, auch das “normale” Topmodell, der Smart #2 Premium kostet bereits 24.490 €. Dazwischen liegt ein Preisunterschied von satten 5.700 (bzw. 5.500) Euro. Was bekommst du für diesen Aufpreis wirklich geboten, wo herrscht Gleichstand und welche Version passt besser zu deinem Alltag? Hier ist der detaillierte Vergleich zwischen Basis und Topmodell.

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Smart #2 Varianten im Vergleich – Antrieb, Akku und Reichweite: Alles gleich?
Das vielleicht größte Ausrufezeichen setzt smart beim Antrieb, denn hier musst du bei der Einstiegsversion keinerlei Abstriche machen. Sowohl der smart #2 Pure als auch die Topversionen greifen auf denselben permanenterregten Synchronmotor an der Hinterachse mit 82 PS und 130 Nm Drehmoment zurück. Der Sprint von 0 auf 100 km/h gelingt beiden Modellen in 11,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist bei 140 km/h abgeregelt.

Auch bei der Batterie gibt es keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Ausstattungslinien des Smart #2. In allen Varianten steckt der identische Lithium-Eisenphosphat-Akku (LFP) mit einer Kapazität von 35,8 kWh und du kommst damit auf eine Reichweite von 290 Kilometern nach WLTP. Am Schnellader lädst du mit dem Akku mit bis zu 65 kW in der Spitze und bekommst die Batterie in unter 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent Ladestatus.
Beim AC-Laden sieht es jedoch anders aus, da Smart hier bei der Einstiegsversion deutlich gespart hat. Ein einphasiger 7,4 kW Onboard-Lader sorgt für rund 5 Stunden Ladezeit an der heimischen Wallbox, während die höheren Ausstattungslinien alle mit einem 11 kW-Onboard-Lader kommen, der die Ladezeit deutlich auf rund 3 Stunden reduziert. Als Trostpflaster bezüglich des Antriebs bleibt dir beim Smart #2 Pure, aber zumindest die Fünflenker-Hinterachse für das bessere Fahrverhalten und der standesgemäß kleine Wendekreis von 6,95 Metern.
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Exterieur und Auftritt: Bescheidener City-Flitzer trifft auf Golddekor
Neben den Unterschieden unter dem Blechkleid sieht man auch schon beim Exterieur direkt Unterschiede zwischen dem Smart #2 Pure und dem Smart #2 Premium und der Couture Edition. Der Pure ist reduziert auf Standardfarben und kommt nur in Schwarz, Weiß oder Grau mit kleinen schwarzen Akzenten wie den Außenspiegeln. Bei der auf 999 Exemplare (in Europa) limitierten Couture Edition geht es natürlich deutlich exklusiver zu. Die Sonderlackierung Atelier White Matte wird kombiniert mit einem Dach mit Platinum Gold-Lackierung sowie goldenen Zierleisten an der Karosserie und dem Couture-Emblem an der Flanke.

Auch bei den Felgen ist der Unterschied deutlich. 15-Zoll-Stahlräder beim Smart #2 Pure weichen in der Topversion 16-Zoll Leichtmetallfelgen mit exklusiven Design und Gold-Akzenten. Dank der Couture-exklusiven Stoßfänger wächst das limitierte Topmodell sogar um zwei Zentimeter gegenüber den anderen Smart #2-Varianten. Die nicht limitierte Topversion Smart #2 Premium gibt es ebenfalls schon in deutlich bunteren Farben und auch der zweigeteilten Lackierung. Mit knalligen Rot oder Gelb fällt man auch ohne die Couture Edition im Straßenverkehr auf.

Die zwei anderen Smart #2-typischen Merkmale mit den LED-Scheinwerfern und der zweigeteilten Heckklappe gibt es allerdings bei allen Smart #2-Versionen bereits als Teil der Serienausstattung.
Der Innenraum-Check: Zweckmäßigkeit gegen Luxusambiente
Im Cockpit trennt sich die Spreu vom Weizen am deutlichsten. Zwar teilen sich beide Varianten das 10,1 Zoll große Infotainment-Display, die clevere durchgehende Sitzbank-Anordnung (Bench-style) sowie die Sicherheitsausstattung mit 7 Airbags (inklusive Center-Airbag), doch beim Komfort liegen Welten dazwischen. Während der Pure ein klassisch geschlossenes Blechdach trägt, spendiert smart der Topversion das feste Panorama-Glasdach (Panoramic Halo Roof), das spürbar mehr Licht in den Innenraum bringt.

Auch bei Sitzkomfort beschränkt sich der Pure auf das Minimum. Schlichte Stoffsitze ohne Sitzheizung stehen im Kontrast zu Kunstledersitzen mit Sitzheizung und einem beheizbaren Lenkrad im Smart #2 Premium und der Smart #2 Couture Edition. Klanglich ist der Unterschied ebenfalls deutlich, auf der einen Seite ein Standardsoundsystem beim Pure und auf der anderen Seite ein Sennheiser-System mit 7 Lautsprechern. Ambiente-Beleuchtung mit 256 verschiedenen Farben sowie feine Ziernähte sind ebenfalls auf die teuren Versionen beschränkt. Bei der Couture-Version gibt es noch die eine Plakette mit einer Zahl von 1 bis 999 für die Limitierung, damit die Exklusivität nochmal deutlich wird.
Der Innenraum des Smart #2 im Detail

Bei der Zweckmäßigkeit sind die Smart #2-Varianten dann wieder gleich. Alle kommen mit 305 Litern Ladevolumen, praktischen Ablagen und dem Clipsystem für weitere Interieuroptionen wie Becherhalter oder Handyhalterung und der Vorbereitung für Vehicle-to-Load (V2L).
Welche Version solltest du wählen?
Der Preisunterschied von 5.700 Euro (bzw. 5.500 € zum Premium) ist in diesem Segment eine echte Hausnummer. Suchst du schlicht den perfekten, wendigen Zweitwagen für die City, liefert der Smart #2 Pure für unter 20.000 Euro genau das was du suchst und bietet dir bereits in der Serienausstattung verblüffend viele Features wie etwa Assistenzsysteme oder einen genau so guten Antrieb und Akku wie beim Topmodell. Allerdings musst du dafür die deutlich langsamere AC-Ladezeit und das schnödere Aussehen des Smart #2 Pure in Kauf nehmen.
Zwar bekommst du mit der zweiten Ausstattungslinie Pure+ (ab 20.990 €) bereits den 11 kW-Onboard-Lader, aber bis auf den beheizten Fahrersitz gibt es hier ebenfalls nur wenig Komfortfunktionen und keine Individualisierungsmöglichkeiten bei der Lackierung. Diese bekommst du erst ab der Premium-Ausstattungsstufe.

Wenn dir Exklusivität wichtig ist führt an der Couture Edition dann kein Weg mehr vorbei. Der weißgoldene Smart #2 setzt dann ein echtes Statement als Stilikone und bietet dir Premium auf weniger als 3 Metern. Auch mit der Premium-Ausstattung ab 24.490 € bekommst du bereits das volle Paket an Ausstattung und gute Individualisierungsmöglichkeiten. Mit Panoramadach, Sennheiser-Klang, Kunstleder und Ambientebeleuchtung verwandelt sich der kleine Zweisitzer in eine luxuriöse Mini-Lounge, die auf dem Markt ihresgleichen sucht.
Bevor du zum Smart #2 greifst, solltest du dir allerdings darüber bewusst sein, dass Smart keine Zusatzoptionen anbietet. Der kleine Zweisitzer wird nur in den vorbestimmten Ausstattungslinien verkauft, sodass du dir bereits vor dem Kauf klarmachen solltest, welche Zusatzfeatures für dich unverzichtbar sind!
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