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Volvo C40 Recharge im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Volvo C40 Recharge werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

4,7/5 aus 14.581 Bewertungen

Volvo setzt seinen Kurs zum Elektroauto-Hersteller fort. Der C40 ist das erste Auto des Herstellers, das es nur mit E-Motor gibt. Im Test zeigt das SUV-Coupé: Für Tesla könnte es bei dieser Konkurrenz ziemlich eng werden.

  • Viele Sicherheits- und Assistenzsysteme
  • Tolles Design
  • Schlechte Sicht nach hinten
  • Hoher Preis

Die Zukunft fährt bei Volvo elektrisch. Das ließ der schwedische Konzern schon vor einiger Zeit verlauten. Ab 2025 soll jedes zweite Auto mit einem Elektromotor vom Band laufen. Nur die Modelle fehlen Volvo bisher dazu. Die baut bisher vor allem das Tochterunternehmen Polestar. Die meisten Volvos beschränkten sich auf Plug-in Hybride, nur das SUV XC40 gab es bisher mit E-Motor. Mit dem Volvo C40 Recharge kommt nun ein weiteres Modell hinzu. Das Coupé zum SUV, das erste Modell, das nur mit E-Antrieb im Angebot ist. Die Technik ist bekannt, sie stammt aus dem XC40 und dem Polestar 2. Neu ist allerdings: Der C40 Recharge lässt sich nur online bestellen.

Beim Design bleibt der Volvo C40 Recharge der aktuellen Linie von Volvo treu. Kantige Ziegelstein-Form ist schon lange passé, so schicke Autos baut im Moment kein anderer Premium-Anbieter. Schnittig, aber gleichzeitig charakterstark, mit Falzen im Blech, die den Stromer interessanter machen. Das Elektroauto ist nur am verdeckten Kühlergrill zu erkennen, eine Lösung, die mittlerweile viele Hersteller wählen. Die Front wird von den für die Marke typischen “Thors Hammer”-Scheinwerfern komplettiert.

Schicke Coupé-Formen sind teuer

Laut Volvo soll der C40 an das wunderschöne Coupé Volvo P 1800 erinnern, doch der Vergleich ist weit hergeholt. Die abfallende Dachlinie und das kleine Fenster an der C-Säule des Volvo C40 Recharge erinnern nur entfernt an den zeitlosen Klassiker. Davon abgesehen besitzt der Stromer zwei Türen zu viel für ein echtes Coupé.

Nur, was ist der Volvo C40 Recharge eigentlich? Ein SUV? Ein Kompaktwagen? Ein Coupé? Irgendwie alles, gilt er doch intern als der Nachfolger des Golf-Gegners Volvo V40, der mittlerweile eingestellt wurde. Aber da SUVs bei Autokaufenden beliebter sind, orientiert sich das neue Modell vor allem am Geländewagen-Trend.

Elektrische Coupés auf Stelzen gibt es mittlerweile einige. Zum Beispiel Audi e-tron Sportback, VW ID.5 oder das Tesla Model Y. Ihre Gemeinsamkeit: Sie sind nicht nur schön anzusehen, sie lassen sich das auch bezahlen. Der Volvo C40 Recharge startet in der Basisversion ab 48.850 Euro.

Nachhaltiger Innenraum

Im Innenraum gibt sich der Volvo C40 Recharge ganz nachhaltig. Leder wurde durch Microtech-Stoffe ersetzt. Die Dekorelemente sind aus recyceltem Kunststoff, die Teppiche aus PET-Flaschen. Pro Fahrzeug sollen laut Volvo 71 Flaschen wiederverwertet werden. Ganz nachhaltig ist das aber noch nicht. Volvo gibt an, bald 25 Prozent an recyceltem Materialien im Innenraum zu erreichen. Abstriche muss die Kundschaft auf jeden Fall nicht machen. Der Innenraum des Volvo C40 Recharge ist gut verarbeitet, selbst das Lederlenkrad fehlt nicht.

Zentrum der Bedienung ist das hochkant eingebaute Display in der Mittelkonsole, das in allen neuen Volvo-Modellen zum Einsatz kommt. Das Betriebssystem stammt von Google und ist übersichtlich und intuitiv zu bedienen. Das heißt, werksseitig ist Google Maps verbaut. Auf dem Startbildschirm erwarten die Reisenden lediglich vier Felder: Navigation, Multimedia, Phone und Fahrzeuginfos. Darunter sitzt die Steuerung für die Sitzheizung. Das ist im Wesentlichen identisch mit der Innenausstattung des Volvo XC40. Unterschiede gibt es nur im Platzangebot. In der ersten Reihe liegen C40 und XC40 gleichauf. Selbst sehr große Menschen sollten keine Probleme haben, es sich hier bequem zu machen.

Hinten wird es enger

Hinten sieht es durch das abfallende Dach anders aus. Während im Volvo XC40 Reisende bis 1,90 Meter sitzen können, ist beim Volvo C40 schon wesentlich früher Schluss. Spätestens ab 1,85 Meter heißt es Kopf einziehen. In Zahlen: Die Kopffreiheit hinten beträgt beim XC40 99 Zentimeter, beim C40 nur 93 Zentimeter.

Ein weiterer Nachteil: Die Sicht nach hinten ist durch das kleine Heckfenster und die schmalen Fenster an der C-Säule sehr begrenzt. Umklappbare Kopfstützen im Fond sollen Abhilfe schaffen - doch die machen die Heckscheibe auch nicht größer. Die Unterschiede beim Kofferraum sind überschaubar. Der Volvo C40 schafft zwischen 413 und 1.205 Liter. Das SUV mit 419 bis 1.295 Liter nur unwesentlich mehr.

Beschleunigung wie ein Sportwagen

Startknöpfe bedienen müssen Fahrende im Volvo C40 Recharge nicht mehr. Im Sitz sind Sensoren verbaut. Sobald der mit Gewicht belastet wird, startet der C40 automatisch. Einfach den Fuß auf die Bremse, den Vorwärtsgang einlegen und losfahren. Von da an geht es ordentlich zur Sache. Der Volvo C40 mag zwar weit mehr als zwei Tonnen wiegen, zieht aber vehement los. Das ist wirklich ein Elektrogeschoss. Dank 408 PS und Allradantrieb schießt er in 4,7 Sekunden auf 100 km/h. Da dürften so manche Sportwagenfahrenden an der Ampel ungläubig schauen.

Die direkte Lenkung passt dazu, nur in Kurven ist das hohe Gewicht des Volvos zu spüren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h, ist wie bei allen Stromern aber nur für kurze Zeit zu empfehlen. Die Reichweite schwindet in diesem Extrembereich sehr schnell. Von den maximal 444 Kilometern ohne Ladevorgang bleibt dann nicht mehr viel.

Es geht auch sparsam

Für den Alltag dürften die wenigsten solch ein Übermaß an Leistung benötigen. Deswegen bietet Volvo den C40 auch als Single Motor Variante an. 231 PS sind für das SUV-Coupé mehr als genug. Die Beschleunigungszeit auf Tempo 100 ist mit 7,4 Sekunden noch immer vorzeigbar. Die elektrische Reichweite liegt mit 423 Kilometer totz der kleineren 69 kWh Batterie nur wenig hinter der Twin-Motor-Variante. Deutliche Unterschiede gibt es beim Verbrauch: Der Single Motor Volvo C40 benötigt im Schnitt 18,7 - 19,7 kWh auf 100 Kilometer, der Twin Motor 20,7 - 22,3 kWh. Wer besonders sportlich fährt, dürfte noch mehr Energie aus den Batterien saugen.

Andersherum geht es aber auch. Das Zusammenspiel von Rekuperation, E-Motoren und Bremse funktioniert hervorragend, wer mit Bedacht fährt, kann das SUV nur mit dem Gaspedal fahren. Die Ladezeit mit maximal 150 kW liegt gerade einmal bei 40 Minuten. Dann haben die Batterien 80 Prozent Ladestand erreicht. An einer Wallbox mit 11 kW dauert es acht Stunden bis zum Vollladen. Damit es nie wirklich eng wird, hat sich Volvo aber ein praktisches Gimmick ausgedacht. Das Navigationssystem blendet ein, welchen Akkustand der C40 mit Erreichen des Ziels haben wird.

Assistenzsysteme auf höchstem Niveau

Ganz schön clever, genau wie die vielen Sicherheits-Features des Crossovers. Bereits in der Variante Core gibt es ein ganzes Sammelsurium an Airbags. Für die Knie, den Kopf, Schultern, die Seiten und einen speziellen Schleudertrauma-Schutz. Hinzu kommen Einparkhilfen vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, ein aktiver Spurhalter, Verkehrszeichenerkennung und ein automatisches Notbremssystem, das bei entgegenkommenden Fahrzeugen eingreift.

Gegen Aufpreis ergänzt Volvo das Angebot beträchtlich. So eliminiert ein Assistenzsystem den Toten Winkel des Volvo C40 Recharge. Es warnt vor kreuzendem Verkehr, wenn sich ein Fahrzeug von hinten nähern und bremst automatisch, bevor es zur Kollision kommt. Die Heckaufprallschwächung schaltet automatisch die Warnblinker an, wenn sich ein anderes Auto von hinten zu schnell nähert und ein Zusammenstoß droht. Lässt sich dieser nicht mehr abwenden, spannt das System die Sicherheitsgurte kurz vor dem Aufprall an. Steht der Volvo, werden die Bremsen aktiviert, um die Gefahr eines Schleudertraumas zu verringern. Hinzu kommen eine 360-Grad-Parkkamera und eine adaptive Cruise Control, die sich an den Verkehr anpasst.

Tolle Verarbeitung, hohe Sicherheit

Der Volvo C40 Recharge ist so modern, wie ein Auto heute nur sein kann. Hinter der Konkurrenz muss sich Volvo mit dem Crossover nicht verstecken. Hohe Reichweite und hervorragende Technik zeichnen das SUV-Coupé aus, das den Vergleich zu Tesla nicht scheuen muss, zumal die Verarbeitung der Schweden wesentlich besser ist. Hinzu kommen Sicherheits-Features, die auf dem Markt Maßstäbe setzen. Einziges Manko: Volvo lässt sich das teuer bezahlen. Unter 48.850 Euro gibt es keinen C40 Recharge. Mit ein wenig mehr Ausstattung ist schnell die 50.000-Euro-Marke geknackt. Dafür erhalten Sie ein Elektroauto auf der Höhe der Zeit. Und schick ist es auch noch.

8/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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