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Skoda Octavia im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Skoda Octavia werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Die Škoda Octavia Limousine meistert mit ihrem geräumigen Innenraum, praktischem Laderaum und zahlreichen pfiffigen Lösungen ihren Alltag mit Bravour. In ihrer vierten Generation spielt sie zudem mit verbessertem Komfort, höherer Sicherheit und modernen Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antrieben auf.

  • Großzügiges Platzangebot
  • Eine Limousine mit Kombiqualitäten
  • Durchdachter als andere
  • Reichlich Auswahl bei den Motoren
  • Bei der Garantie knausert Škoda

„Praktischer und pragmatischer tut´s kaum einer in der 4,70-Meter-Klasse“, denkt man sich im Test, wenn man den Octavia im Detail unter die Lupe nimmt. Praktisch sind auch andere Limousinen im Segment, aber nicht so.

Voll auf Alltag gebürstet

Wer bietet sonst so gescheite Lösungen wie einen Regenschirm im Türfach ab Werk, einen im Verschlussdeckel des Scheibenwaschbehälters integrierten Trichter, einen AdBlue-Tank, der sich auch mit LKW-Zapfpistolen betanken lässt, einen im Tankdeckel integrierten Eiskratzer oder einen Tablet-Halter an den vorderen Kopfstützen? Vereinzelt findet man einiges davon auch anderswo. Diese Kombination von vielen klugen Lösungen ist in dieser Fahrzeugkategorie aber einzigartig.

Spielraum im Kofferraum

Auch sonst steht die Octavia Limousine, die nach vier Generationen stattliche 4,69 Meter vom Bug bis zum Heck misst, ihren Alltag. Vorne sitzt man einwandfrei, dahinter mit vielen Freiheiten, die sich im Kofferabteil fortsetzen. 600 Liter Kofferraumvolumen und 1.555 Liter, wenn die Rückbanklehnen umgeklappt sind, geben einigen Spielraum im Kofferraum.

Der Innenraum des Škoda Octavia präsentiert sich hochwertiger mit seinem neuen Armaturenbrett und neuen Materialien. Mit der Golf 8-Plattform ziehen digitale Instrumente und erstmals in einem Škoda ein Head-up-Display, das wichtige Fahrdaten auf die Frontscheibe projiziert, im Cockpit ein.

Nicht immer intuitiv

Die Bedienung, die zumeist über den mittigen Bildschirm abläuft, verzichtet weitgehend auf Tasten. Das ist meistens gut, aber nicht immer, denn es führt dazu, dass man für manchen Bedienwunsch, etwa das Nullen des Tageskilometerzählers, ins Untermenü abtauchen muss. Daran kann man sich gewöhnen. Daran muss man sich aber auch gewöhnen, weil es mit Intuition im Octavia Cockpit nicht immer weitergeht.

Von der Moderne profitiert das Infotainment trotzdem genauso wie die Assistenzsysteme. Viele Fahrassistenten kommen in einer Škoda Limousine erstmals oder in verbesserten Versionen zum Einsatz. 

Dazu zählen etwa der Ausweichassistent mit aktivem Lenkeingriff, der Abbiegeassistent, der Ausstiegswarner, das 360-Grad-Rundumsichtsystem, der Seitenassistent, der Frontradarassistent mit Notbremsfunktion, der Baustellen erkennende adaptive Spurhalteassistent und der adaptive Abstandsassistent, der das Tempo mit Hilfe der Navidaten und der Frontscheibenkamera automatisch dem Straßenverlauf anpasst. 

Die Navifrau versteht sechs Sprachen 

Das Infotainmentsystem „Bolero“, bei dem die Navifunktion auch nach dem Kauf freigeschaltet werden kann, und das Navigationssystem „Columbus“ bieten einen zentralen 10-Zoll-Touchscreen. Die Steuerung ist auch mit Gesten oder mit einer digitalen Sprachassistentin namens „Laura“ möglich, die in sechs Sprachen fließend gesprochene ganze Sätze versteht. Die permanente Online-Verbindung ermöglicht die Nutzung von Internetradio und Streaming-Diensten sowie die Navikartenaktualisierung „over the air“‘. 

Im Fahren hält die Limousine wie der Combi mit dem neuen Fahrwerk und der präzisen Lenkung ausgewogen die Waage zwischen Komfort und Handling und bei den Motoren gibt sie sich modern wie nie zuvor mit den Mild Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antrieben.

Gute Sparalternativen

Die Einstiegsmotoren im Octavia kennt man schon von anderen Škoda, Seat und VW Modellen. Man erhält die beiden Benziner entweder mit oder ohne Mild Hybrid-Unterstützung. 

Der 110 PS starke 1.0 TSI-Dreizylinder und der 1.5 TSI-Vierzylinder haben die Sache in der Limousine gut im Griff. Die beiden verfügen in ihren eTEC-Versionen über Mild Hybrid-Technik mit 48-Volt-Bordnetz, Riemen-Startergenerator und Lithium-Ionen-Akku, die es in Arbeitsunion möglich macht beim Verzögern und Bremsen Energie zurückzugewinnen. Das spart bis zu 0,4 Liter Kraftstoff alle hundert Kilometer.

Eine gute Sparalternative bietet der Octavia G-TEC mit Erdgasantrieb (CNG). Er erreicht mit seinem 130 PS starken 1,5-Liter-Vierzylinder und 17,7 Kilogramm Erdgas eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern im umweltfreundlichen CNG-Modus. Geht das Gas zu Neige, muss man sich keine Sorgen machen, denn es stehen weitere neun Liter Super als Reserve im Benzintank zur Verfügung.

Der sparsamste Benziner im Škoda Octavia ist jedoch der Plug-in-Hybrid, der zum ersten Mal in zwei Versionen, im Octavia iV und Octavia RS iV, zum Einsatz kommt. Im Octavia iV produziert die Kombination aus 1,4-Liter-TSI-Benziner und Elektromotor eine Systemleistung von 204 PS und im Octavia RS iV 245 PS. 

Die Lithium-Ionen-Hochspannungsbatterie verfügt über einen Energieinhalt von 13 kWh und ermöglicht eine rein elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern; gemessen im WLTP-Zyklus. Der Verbrauch liegt mit beiden Plug-in-Hybrid-Antrieben bei etwa 1,5 Liter Super/100 km. Vorausgesetzt man lädt den Akku regelmäßig. Tut man es nicht, macht der Plug-in-Hybrid mit dem Zusatzgewicht von Akku, E-Motor und Regelelektronik unter dem Verbrauchsaspekt wenig Sinn.

Mit all diesen Aggregaten läuft die Octavia Limousine über 200 km/h schnell. Wird dieses Tempo oft genutzt oder über lange Strecken, sorgt jedoch auch im Plug-in-Hybrid hauptsächlich der Benzinmotor, und nicht mehr den Elektromotor, für den Vortrieb, dem das nicht so sparsam gelingt wie einem Dieselmotor.

Die Langstreckenfavoriten

Der 2,0-Liter-TDI mit 115 oder 150 PS, der bei der Anschaffung mehr kostet, bei hohen Drehzahlen knurrt und unkultivierter als ein Benziner läuft, schont auf langen Strecken und im Sommerurlaub das Budget. 

Vom Budget und den Schaltvorlieben hängt es auch ab, ob man sich bei der Getriebewahl für das 6-Gang-Schaltgetriebe oder die 7-Gang-DSG-Automatik entscheidet. Der Aufpreis für die Automatik liegt bei den Benzinern, abhängig von der Ausstattungslinie, zwischen 2.300 und 2.600 Euro und bei den Dieseln bei 1.900 Euro.

Bereits als Einstiegsmodell pfiffig

Drei Ausstattungslinien stehen zur Wahl. Die Einstiegslinie Active, die mittlere Linie Ambition und die Toplinie Style. Bereits im Einstiegsmodell Active erhält man im Octavia viele clevere Detaillösungen mitgeliefert, vom Türfach auf der Beifahrerseite mit Regenschirm oder Schneebesen bis zum Eisschaber in der Tankklappe. 

Und die wichtigste Ausstattung ist ebenso inklusive im Einstiegsmodell. Die Ausstattung umfasst die im Hochsommer wichtige Klimaanlage, das schlüssellose Startsystem, den Frontradar- und Spurhalteassistenten, die LED-Scheinwerfer, das LED-Tagfahrlicht, die LED-Heckleuchten sowie das Infotainmentsystem Swing mit 8-Zoll-Bildschirm, digitalem Radioempfang (DAB+) und zwei USB-C-Steckplätzen sowie Škoda Connect.

Im Octavia Ambition kommt das 10-Zoll-Infotainmentsystem Bolero, die Klimaautomatik, das Lederlenkrad und die hinteren Parksensoren hinzu. Das Topmodell Style fährt mit den beheizbaren, elektrisch einstellbaren Vordersitzen mit Memory-Funktion (eTEC: nur im Fahrersitz), der Phonebox mit induktiver Ladestation fürs Smartphone, dem Spurwechsel- und Ausparkassistenten, den Parksensoren vorne und hinten und noch einigem mehr auf. 

Und auch wer Extrawünsche hegt, kommt auf seine Kosten. Auf Wunsch ist der Octavia erstmals mit Digitalinstrumenten, Head-up-Display, Dreizonen-Klimaanlage, Lenkradheizung, Matrix-LED-Scheinwerfern und im Ambition und Style mit ergonomischen AGR-Sitzen (AGR = Aktion Gesunder Rücken) mit Belüftung zu bestellen. Mit dem adaptiven Fahrwerk lassen sich fünf Fahrmodi, von „Eco“ bis „Sport“, vorwählen. 

Das hat im Vergleich zum Vorgänger seinen Preis, aber einen, der sich mit alten und neuen Qualitäten im Alltag, wo Funktionalität und Raumnutzung viel zählen, rechnet. Die Ersparnis gegenüber dem Octavia Combi beträgt lediglich 660 oder 700 Euro, abhängig vom Modell. Damit erklärt sich auch, warum sich die Mehrheit aller Kunden für den noch praktischeren und variableren Combi entscheidet, obgleich die Limousine den eleganteren Auftritt hinlegt. 

Zu welchem Preis? Mit dem 110-PS-Benziner startet die Octavia Limousine bei 21.000 Euro. Wer einen Diesel wählt, zahlt mindestens 25.000 Euro. Der Gasantrieb im Motorraum des 1.5 TSI G-TEC, der ab dem mittleren Ausstattungslevel Ambition zu bestellen ist, schlägt mit 31.000 Euro zu Buche.

Höherer Preis für Mehrwert

Bereits der Vorgänger war in Sachen Preis-Leistung ein Primus im Segment. Diese Position hat Škoda mit der vierten Generation der Octavia Limousine, auch wenn sie etwas teurer geworden ist und von der Bedienung nicht völlig überzeugt, nochmals ausgebaut mit dem verbesserten Platzangebot, dem höheren Sicherheitsniveau und der modernen Motorenpalette. Samt all der klugen Alltagslösungen, für welche die tschechische Marke steht wie keine andere Automarke auf dem Markt.

9/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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