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Seat Leon im Test

Ihr nächstes Auto soll ein Seat Leon werden? Erfahren Sie alles Wichtige zu diesem Modell in unserem ausführlichen Testbericht!

Der Leon ist seit Jahren einer der beliebtesten Kompaktwagen und das verwundert auch nicht, denn der spanische Flitzer ist mit VW-Technik ausgestattet, aber für Liebhaber des modernen Designs konstruiert. Er wirkt in der neuesten, vierten Generation spritziger und jugendlicher als je zuvor. Manche würden den Leon dem VW Golf sogar vorziehen - ist der Leon wirklich so überzeugend?

  • Sportliche Optik
  • Große Motorenauswahl
  • Gute Platzverhältnisse
  • Nicht mehr als Dreitürer verfügbar

Schon immer haben sich Menschen, die einen Golf als zu klassisch und etwas bieder angesehen haben, gerne für den Seat Leon entschieden. Der spanische Kompaktwagen ist eine Alternative für alle jung Gebliebenen, Fans von spanischem Temperament und für all diejenigen, welchen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wichtig ist.

Das wird sich auch mit dem neuen Modell des Leon nicht ändern, denn die vierte Generation ist sportlicher und auch familientauglicher als alle anderen Leons vor ihr. Deshalb sind wir uns ziemlich sicher, dass der Leon 4.0 an die Erfolge seiner Vorgänger anschließen wird.

Sportlich unterwegs

Die inneren Werte, also die Technik des Leon, sind die gleichen wie die des neuen VW Golf. Beide Modelle basieren auf dem modularen Querbaukasten von Volkswagen. Doch äußerlich haben Leon und Golf wenig gemeinsam. Wenn der Golf für klassische Schönheit, Bodenständigkeit und wenig revolutionäres Design steht, ist es beim Leon genau andersherum. Bei Seat will man vor allem die jüngere Generation erreichen, Menschen die sich am spanischen Feuer nicht verbrennen und gerne zeigen, wer sie sind und was sie haben.

Der Leon drückt ein Lebensgefühl aus und dazu gehört auch die Sportlichkeit, welche man stark an der Front erkennen kann. Die Scheinwerfer sind noch mehr zu Schlitzen verengt als beim Vorgänger, was den Leon aggressiver wirken lässt. Die Lufteinlässe wurden groß gestaltet und sorgen in der sehr flach ausgelegten Front dafür, dass der Leon noch dynamischer wirken kann.

Auch im Motorraum kann man ein wenig Sportlichkeit erkennen, wobei man ja das wirkliche Sportmodell, den Cupra, ausgelagert hat. Am sportlichsten zeigt sich der Leon als Benzinversion in Form des 1,5-Liter-Benziners mit einer Leistung von 150 PS. Die Beschleunigung von Null auf 100 km/h erfolgt in flotten 8,7 Sekunden. Wählt man die Ausstattung FR aus, dann erhält man außerdem ein serienmäßiges Sportfahrwerk, mit dem der Leon gut, wenn auch ein bisschen hart, abfedert.

Motorenvielfalt: Benzin, Mildhybrid, Plug-in, Erdgas und Diesel

Über zu wenig Motorenauswahl kann man sich beim Leon sicher nicht beschweren. Haben sich andere Hersteller im Kompaktwagensegment dazu entschieden, den Diesel aus dem Programm zu nehmen, hat man bei Seat wenigstens noch den 2.0-TDI im Programm. Daneben gibt es die auch aus dem Golf bekannten 1.0 und 1.5-Liter-Benziner mit 90, 110, 130 oder 150 PS Leistung.

Wer ein wenig Sprit sparen will, kann sich für die Mildhybrid-Variante entscheiden. Auch hier stehen zwei Motoren zur Wahl. Der 1.0 eTSI leistet 110 PS, beim 1.5 eTSI sind es 150 PS. Wenn Sie nicht unbedingt selbst schalten möchten und es ein Benzinmodell sein soll, dann sind die Mildhybrid-Varianten die einzige Auswahl, denn hier sind die Motoren jeweils mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe verbunden.

Die umweltschonendste Version ist der erste Plug-in Hybrid der Automarke. Seat bietet den Leon und die Kombiversion Leon Sportstourer je als 1.4-Liter eHybrid an. Wer die meiste Zeit elektrisch fährt und den Akku regelmäßig lädt, der kann eine Menge Sprit sparen. Seat gibt den durchschnittlichen Verbrauch auf 100 Kilometer mit 1,3 Liter an, was - wenn überhaupt - sicher nur erreicht werden kann, wenn der Elektromotor ständig genutzt wird.

Immerhin ist eine rein elektrische Reichweite von über 70 Kilometern möglich, was ein wirklich sehr guter Wert ist. Vergleicht man andere Plug-in Hybridmodelle mit dem Leon, dann sieht man das schnell. Die Mercedes A-Klasse kommt als Teilstromer auf 60 Kilometer, der BMW 3er Plug-in Hybrid schafft bis zu 68 Kilometer und der Skoda Octavia iV kommt auch etwas mehr als 60 Kilometer weit mit seinem eingebauten Akku.

Und dann wäre da natürlich noch der TGI, der bei SEAT fast schon Tradition hat und die Motorenpalette des Leon komplettiert. Mit Erdgas als Kraftstoff bedient der eine Nische, erweist sich aber ebenso als umweltschonend, effizient und mit 130 PS durchaus leistungsfähig. Angenehmer Nebeneffekt: das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe ist hier ebenfalls mit an Bord.

Wachstumsschub für den Leon

Wer ein neues Auto für die Kleinfamilie sucht, sollte ab jetzt den Leon mit in die engere Auswahl nehmen. Die Familie hat jetzt Platz im Leon, denn er ist ein gutes Stück gewachsen. Das Längenwachstum auf 4,37 Meter, was satte neun Zentimeter mehr sind als beim alten Modell, spürt man besonders auf den hinteren Plätzen.

Im Konzernbruder VW Golf sitzt man nicht so bequem, denn da hat man hinten weniger Raum zur Verfügung. Das Mehr an Länge hat man komplett im Innenraum für die Passagiere auf der Rückbank verwendet. Deshalb ist der Kofferraum mit 380 Litern Volumen noch genauso groß wie vorher. Damit hat er lediglich einen Liter weniger Platz als der Golf, der auf 381 Liter kommt.

Eine weitere Neuheit: den Leon gibt es in der vierten Generation nur noch als Fünftürer. Auch das ist für Familien sehr praktisch, denn jeder der schon mal einen Kindersitz in ein dreitüriges Auto eingebaut hat, weiß, wovon wir sprechen. Der Leon ist als Fünfsitzer ausgelegt, wobei es zu dritt im Fond schon recht eng zugeht. Dann heißt es Ellenbogen einziehen - die Breite des Leon hat sich in der neuen Generation nämlich nicht verändert.

Moderner Innenraum

Was beim VW Golf der neuesten Generation am meisten überrascht hat, war der neue und digitalisierte Innenraum. Der Leon ist stark an den Golf angelehnt und kommt im Inneren mehr als beim Design nach seinem VW-Bruder. Das 10-Zoll-Digital-Kombiinstrument ist für den Leon optional erhältlich und auch das, nicht ganz optimal designte Infotainmentsystem mit dem berühmten und berüchtigten Touchscreen mit Slider-Flächen, macht seine Sache auch im Leon nicht besser. Man kann es nur wiederholen wie ein Mantra: Manchmal sind klassische Drehregler die bessere Wahl - gerade bei Lautstärke- und Temperatureinstellungen.

Auch die Sprachsteuerung ist in den Leon eingezogen und ganz nach spanischer Manier lässt sie sich mit dem Befehl "Hola hola!" aktivieren - etwas gewöhnungsbedürftig, aber originell.

Beim Thema Fahrassistenten stehen ebenfalls viele Systeme aus dem VW Golf zur Verfügung. Unter anderem sind eine Notbremsassistenz, ein Tempomat und ein System zum Spurhalten erhältlich - gegen Aufpreis. Damit kommen wir schon zum Wermutstropfen des Leon. Will man alle Extras, die durchaus Sinn machen, dann wird aus dem anfangs günstig erscheinenden Preis schnell ein immer noch angemessener, aber deutlich höherer.

Doch wie gesagt, das Preis-Leistungsverhältnis stimmt dennoch, vor allem, weil man auch einige, clevere Lösungen findet, die auch in einem Skoda zu erwarten wären. Als ein Beispiel möchten wir die Verbindung von Warnsignalen und Lichtleisten erwähnen. Ist beispielsweise die Ausstiegsüberwachung aktiviert, prüft diese beim Türöffnen, ob ein sicheres Aussteigen möglich ist oder ob sich von hinten jemand oder etwas dem Auto nähert. Wird ein Warnsignal abgespielt, kann dies nicht nur akustisch, sondern auch optisch mit einer blinkenden Lichtleiste verbunden werden. Natürlich muss hier die Ambientebeleuchtung mit bestellt worden sein und teilweise gibt es die kombinierbaren Assistenzsysteme nur in höheren Ausstattungslinien.

Der bessere Golf?

Soweit würden wir nicht gehen, und das würde dem Leon auch nicht gerecht werden. Denn der Seat ist ein eigenständiges Modell, auch wenn er viele Details aus dem VW-Konzern beinhaltet. Wir könnten uns aber vorstellen, dass junggebliebene Golf-Käufer:innen sich durchaus überlegen, ob es diesmal auch ein Leon werden könnte. Alles was der Golf bietet, findet sich im Leon allerdings nicht, da wäre beispielsweise das Head-up Display zu erwähnen, was es im Leon auch als Extra nicht zu kaufen gibt.

Insgesamt ist der Seat aber erwachsen geworden, ohne seine jugendliche Leichtigkeit einzubüßen. Die Kombination aus Sportlichkeit, Modernität und Sicherheit kommt schon immer gut an und wird es sicher auch beim Leon 4.0.

9/10 Wow-Wertung

Unsere Fachleute vergeben diese Bewertung nach ausführlicher Prüfung des Fahrzeugs.

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