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VW 4Motion: Was kann Volkswagens Allradantrieb?

Viele VWs werden mittlerweile mit Allradantrieb angeboten. Während man bei Audi in Ingolstadt von quattro und bei BMW in München von xDrive spricht, haben die Wolfsburger ihrem Allradantrieb den Namen 4Motion gegeben. Nur wie funktioniert der Allradantrieb von Volkswagen, welche Modelle werden mit dieser Technologie angeboten und lohnt sich der Kauf eines Neuwagens mit 4Motion-Technologie überhaupt?

Falls Sie sich, 4Motion hin oder her, gleich einen Volkswagen konfigurieren wollen, dann können Sie das bei uns machen und sich Angebote für Ihren Traumwagen einholen.

Wie funktioniert 4Motion?

Für die Funktionsweise des 4Motion-Allradantriebs ist die Anordnung des Motors ausschlaggebend. Sollte es sich um ein Fahrzeug mit längs eingebautem Motor wie beim VW Touareg handeln, dann sorgt ein sogenanntes Torsen-Differenzial für die Verteilung der Antriebskräfte. Liegt in dem Auto der Verbrenner quer im Motorraum wie beim VW Tiguan, dann übernimmt anstelle des Torsen-Differenzials eine Allradkupplung die Zuweisung der Drehmomente.

4Motion mit Torsen-Differenzial: Die mechanische Variante

VW 4Motion Allrad

Clever wie so ein Torsen-Differenzial konstruiert ist, kann es baubedingt zwei kritische Aufgabenstellungen bewältigen. Erstens, es ist in der Lage kleine Geschwindigkeitsunterschiede bei der Kurvenfahrt zuzulassen. Schließlich legt das kurveninnere Rad einen kürzeren Weg zurück als das äußere und sollte somit langsamer drehen können.

Zweitens, das Torsen-Differenzial sperrt sich dann selbst, wenn beispielsweise ein Rad auf Eis ist und sich somit ein sehr großer Geschwindigkeitsunterschied einzustellen droht. Bei gewöhnlichen Fahrzeugen mit einem normalen Differenzial würde das Rad auf einem reibungsarmen Untergrund wie Eis einfach durchdrehen und somit den Großteil der Antriebskraft für sich beanspruchen. Resultat: Stillstand.

Das Torsen-Differenzial holt hier die Kuh vom Eis, wobei in diesem Fall die Kuh die wertvolle Antriebskraft ist. Das normalerweise durchdrehende Rad sperrt mechanisch das Torsen-Differenzial, was zur Folge hat, das die Antriebskraft nicht sinnlos mehrheitlich auf die Seite des durchdrehenden Rades gelenkt wird, sondern beide Räder der Achse gleichmäßig angetrieben werden. So wird auf mechanische Weise sichergestellt, dass die Seite mit der guten Bodenhaftung stets ein Mindestmaß an Antriebskraft erhält.

4Motion mit Allradkupplung: Die elektronische Variante

VW 4Motion Allradkupplung

Was das Torsen-Differenzial durch seine clevere Konstruktion mithilfe der Mechanik löst, schafft die Allradkupplung mit der Macht der Bits und Bytes, denn es handelt sich hierbei um eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung. Somit regelt ein Steuergerät anhand der vorliegenden Fahrzeugdaten je nach Fahrsituation die Kraftverteilung stufenlos.

Dabei fährt das Fahrzeug unter normalen Umständen mit Vorderradantrieb und falls es die Umgebungsbedingungen notwendig machen, wird die Lamellenkupplung auf Befehl des Steuergeräts zusammengepresst und ermöglicht so eine Übertragung der Antriebskraft auch auf die Hinterräder. Je stärker die Lamellen zusammengepresst werden, desto mehr Kraft wird nach hinten übertragen. So stellt VW sicher, dass das 4Motion-betriebene Auto stets den bestmöglichen Vortrieb produziert.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, wenn ein Längsmotor eingebaut ist, dann wird die 4Motion-Technologie mit dem mechanisch geregelten Torsen-Differenzial ausgeführt und beim Quermotor mit der elektronisch gesteuerten Lamellenkupplung.

Als Ottonormalverbraucher wird man beim Fahren jedoch kaum einen Unterschied zwischen den beiden Umsetzungen des 4Motion-Systems bemerken. Die mechanische Lösung ist etwas besser im Offroad-Einsatz, während das elektronische System seine Vorteile auf Asphalt ausspielt und weniger verbraucht als die mechanische Variante.

VW 4Motion Golf vorne

Welche Neuwagen gibt es mit 4Motion?

Da die 4Motion-Technologie eine aufwändige und nicht gerade billige Angelegenheit ist, wird der Allradantrieb in den kleineren, günstigeren Modellen von Volkswagen nicht angeboten. Für Autos wie den VW up!, Polo und Touran ist kein Allradantrieb erhältlich. Der Golf kommt mit 4Motion lediglich in Kombination mit vier Türen und dem 2.0 TDI mit 150 PS, beim Hochleistungsmodell VW Golf R und bei der Offroad-Variante VW Golf Alltrack.

Für folgende Fahrzeuge ist 4Motion jedoch zu haben: VW Tiguan, Caddy, Sharan, Passat, T-RocTouareg und Arteon.

VW 4Motion offroad

Lohnt sich VW 4Motion?

Wie bei vielem im Leben gilt es auch hier abzuwägen. Fahren Sie zumeist in der Stadt herum, dann werden Sie die Vorteile des Allradantriebs kaum ausspielen können, während Sie die Nachteile spüren werden. Schließlich ist 4Motion nicht nur kostspielig in der Anschaffung, sondern macht das Fahrzeug auch noch deutlich schwerer, was wiederum einen größeren Verbrauch nach sich zieht.

Sollten Sie jedoch in ländlichen Gegenden wohnen oder sollten die Berge Ihr Zuhause sein, dann könnte sich der 4Motion schon beim ersten starken Regen oder Schneefall bezahlt machen. Da wäre der Allradantrieb wahrscheinlich der Unterschied zwischen Steckenbleiben und Vorankommen.

Ein Preisvergleich zeigt auch, wie teuer der 4Motion-Spaß sein kann. Nehmen wir einen VW Tiguan mit dem 150 PS starken 2.0 TDI und der Ausstattung Comfortline als Beispiel. Ohne Allradantrieb kostet dieses Modell 33.525 Euro, wobei es sich mit 4Motion auf 35.575 Euro beläuft. Das sind etwas mehr als 2.000 Euro, die man für den Allradantrieb berappen muss. Deshalb sollte man sich immer vorher überlegen, wo man mit dem Fahrzeug unterwegs sein wird.

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