Euro-Norm finden: So ermitteln Sie die Schadstoffklasse

Um die Umweltprämie für einen alten Diesel einzustreichen, geben die Autohersteller zumeist eine Grenze für die Euro-Norm des Altfahrzeugs an, bis zu welcher die Prämie gilt. Wie erkennt man nun, dass der alte Diesel für die Umweltprämie zugelassen ist?

Die meisten Hersteller setzen voraus, dass ein altes Dieselauto mit der Euro-Norm 1 bis 4 verschrottet und gleichzeitig ein Neuwagen gekauft werden muss. Nur so erhält man die Umweltprämie. Um jetzt herauszufinden, in welche Euro-Norm Ihr eigener Diesel fällt, müssen Sie zunächst die Schadstoff-Schlüsselnummer an folgender Stelle ermitteln:

Wenn Sie nun die Schadstoff-Schlüsselnummer Ihres Autos identifiziert haben, dann können Sie anhand der folgenden Tabelle nachvollziehen, welcher Euro-Norm diese Schlüsselnummer zugeordnet ist:

Schadstoff-Schlüsselnummer Euro-Norm
36NO – 36YO Euro 6
35AO – 35MO Euro 5
32, 33, 38, 39, 43, 62-70 Euro 4
30, 31, 36, 37, 42, 44-61 Euro 3
25-29, 34, 35, 40, 41, 49, 71 Euro 2
01-04, 09, 11-14, 16, 18, 21, 22, 77 Euro 1
00, 05-08, 10, 15, 17, 19, 20, 23, 24, 88 Sonstige

Was man bei dem ganzen Wirbel um die Umweltprämie jedoch nicht vergessen sollte, ist, dass man das Altfahrzeug meist verschrotten muss und man somit für den alten Diesel kein weiteres Geld zurückbekommt. Übersteigt der Wert des alten Diesels also die gebotene Umweltprämie, dann erhält man durch diese Umtausch-Aktion keinen finanziellen Vorteil.

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Haben Sie nun die Euro-Norm Ihres alten Diesels entziffert und möchten nun wissen, welcher Hersteller wie viel für Ihren alten Diesel zahlt? Genau das können Sie in unserer Übersicht der Umweltprämien 2018 herausfinden.
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