VW ID.3 2020: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Auf der IAA wurde der ID.3 bereits vorgestellt und nun warten alle gespannt, bis der neue Elektro-VW endlich auf die Straße darf. Bereits im Mai 2019 konnte man die limitierte Launch Version vorreservieren, ab Herbst können diese Bestellungen dann konfiguriert werden. Wir haben aktuelle Bilder und neue Infos für Sie.

Mobilität der Zukunft, damit ist vor allem die Elektromobilität gemeint. Einige Elektroautos sind schon auf dem Markt, doch entweder sind sie zu teuer, haben zu wenig Reichweite – oder beides. VW startet mit der ID.-Familie in die Zukunft. Den Anfang macht der ID.3, ein relativ günstiges und kompaktes Stadtauto. Wenn Sie sich für ein Elektroauto interessieren, können Sie sich verschiedene Modelle mit unserem Auto-Konfigurator zusammenstellen.

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Preise und Verkaufsstart

Der VW ID. 3 wird unter 30.000 Euro kosten, die 1st Edition Sonderedition liegt knapp unter 40.000 Euro. Die ersten Fahrzeuge laufen schon Ende 2019 vom Band. So kann VW die ID.-Offensive 2020 starten. Wer sich für die Pre-Booking Option entschieden hat, konnte bereits seit Mai gegen eine Reservierungsgebühr von 1.000 Euro ein Exemplar der limitierten Launch Edition reservieren. Ab Herbst beginnt die Bestellphase und die Vorbesteller können mit ihrem Händler den ID.3 konfigurieren. Marktstart wird aber erst 2020 sein.

Motoren und Fahrverhalten

Die Kapazität des Basisakkus für den ID.3 1st liegt bei 58 kWh und wird von einem Elektromotor an der Hinterachse angetrieben. Dieser leitet mit 150 kW etwas über 200 PS und kann eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen. Die Reichweite liegt bei etwa 400 Kilometern. Später werden weitere Batteriegrößen angeboten, die dann bis zu 550 Kilometer Reichweite bringen sollen. Der Akku hat 310 Kilogramm Basisgewicht, das sind rund 40 Kilogramm weniger als beim e-Golf, der Akku beim Topmodell wird dann etwas schwerer und liegt bei 400 Kilogramm.

Der ID. 3 ist auf der neuen MEB-Plattform (Modularer Elektrobaukasten) aufgebaut und hat einen Heckmotor. Das hat den Vorteil, dass vorne reichlich an Platz gewonnen wird. Die Gewichtsverteilung ist mit 50:50 ideal zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Auch Allrad wird verfügbar sein.

VW hat außerdem bekannt gegeben, dass acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer Garantie auf die Batterien gegeben wird. Außerdem wird ein neues Angebot von VW-Wallboxen ein zügiges Laden daheim und bei der Arbeit ermöglichen.

Technische Daten und Außendesign

Wie man auf den neuen Bildern erkennen kann, ist das Design des ID.3 sehr modern und er erinnert sogar ein wenig an einen kleinen Van. Und das sieht deshalb so aus, weil er ein gutes Stück höher ist als ein Golf. Das liegt am Akku, der mehr Platz benötigt und den ID.3 ein wenig aufbockt. 

Die Front zeigt ein Gesicht ohne Kühler, ansonsten ist der ID.3 der Studie von vorne recht ähnlich. Zwischen die Scheinwerfer hat man noch ein Lichtband gezogen, was eine Chromlinie ersetzen soll. Das neue VW-Logo mit reduzierteren Linien ist natürlich auch angebracht und könnte ebenfalls beleuchtet werden – allerdings aus rechtlichen Gründen nicht in Deutschland.

Eine Überraschung ist das Heck, denn es fällt deutlich kantiger aus, als man erwartet hätte. Die Rückleuchten sind passend dazu eckig designt und gehen in die Seite des Autos über. 

Die Abmessungen sind recht klein, nämlich auf Polo-Niveau. Trotzdem ist im Inneren fast so viel Platz wie in einem Passat. Eine 1,90 Meter große Person hat vorne genug Raum und auch in der zweiten Sitzreihe kann man bequem sitzen. Das verwundert nicht, denn der Radstand ist mit 2,75 Meter nur vier Zentimeter kürzer als der des Passat. Da bleibt auch noch ein ordentlicher Kofferraum übrig, insgesamt also völlig ausreichend.

Auch einige Wallboxen zum Laden des ID.3 wird VW im Programm haben, die günstigste liegt mit elf kW Leistung ohne Netzanbindung bei 300 Euro. Auch eine 600 Euro teure Version mit Internetanschluss soll kommen und ein Topmodell, dass auch bidirektional und mit 22 kW laden kann, kommt und wird 2.000 Euro kosten.

Innenraum und Kofferraum

Das neue Innenraumbild zeigt, das VW auch hier etwas Neues wagt. Hinter dem Lenkrad sieht man ein Digitaldisplay mit einem Bedienelement rechts, mit dem die Fahrstufen gewählt werden können. Außerdem sticht der mittig auf dem Armaturenbrett platzierte 10-Zoll-Touchscreen sofort ins Auge. Neu ist der sogenannte Touch-Slider, eine Mulde, in die man den Finger legen und somit Temperatur oder Lautstärke stufenlos regeln kann.

Insgesamt ist der Innenraum zwar modern aber nicht futuristisch. VW hat sich sichtlich bemüht, ein massenkonformes Design zu finden, um niemanden abzuschrecken.

Zu Beginn bietet VW für den ID.3 drei feste Konfigurationen an. Die Basisausstattung des ID.3 1st umfasst unter anderem bereits ein Navigationssystem, ein DAB+ Digitalradio, 18-Zoll-Alufelgen und eine Sitz- und Lenkradheizung.

In der Version ID.3 1st Plus bekommt man zusätzlich eine Rückfahrkamera, ACC, LED-Matrix-Scheinwerfer und 19-Zoll-Alufelgen.

Wer sich für die momentane Top-Ausstattung ID.3 1st Max entscheidet, erhält ein Head-up Display, das Soundsystem “Beats”, ein Panorama-Glasdach, 20-Zoll-Alufelgen und eine Menge Assistenzsysteme.

Erst wenn die Launch Edition verkauft wurde, folgen die frei konfigurierbaren Modelle, die es dann schon ab 30.000 Euro geben wird. Weitere Akkukapazitäten sind dann ebenfalls erhältlich.

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