Skoda KAMIQ 2019: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Der dritte SUV neben Kodiaq und Karoq wird der Skoda Kamiq sein. Noch in dieser Woche beginnt der Bestellstart. Wir sagen Ihnen, was bisher bekannt ist. 

Der Kamiq gibt sich wenig futuristisch, eher ziemlich solide. Er soll die Vorteile eines SUVs mit den Vorzügen eines Kompaktfahrzeugs kombinieren. Der Kamiq ist auf Basis des Fabia gebaut und könnte den Fabia Kombi ablösen. Der Name Kamiq bedeutet in der Sprache der in Grönland und im Norden Kanadas lebenden Inuit, dass etwas wie eine zweite Haut passt. Holen Sie sich jetzt Skoda Kamiq Angebote ein.

Preise und Verkaufsstart

Ab Mittwoch, den 26. Juni 2019, ist der Kamiq bestellbar. Ähnlich wie der SEAT Arona könnte der Kamiq als Kompakt-SUV einen Einstiegspreis von 17.000 Euro bekommen. Das bleibt aber noch abzuwarten.

Motoren und Fahrverhalten

Der Kamiq steht auf der MQB-A0-Plattform, die auch für den VW Polo und SEAT Arona genutzt wird, auch beim Skoda Scala kommt sie zum Einsatz. Was die Motoren angeht, stehen zum Bestellstart der 1.0-Liter-TSI mit 70 kW und mit 85 kW sowie der 1.6-Liter-TDI mit 85 kW zur Verfügung. 

Ab September 2019 wird zusätzlich noch ein 1.5-Liter-TSI mit 110 kW angeboten werden. Die drei bekannten Ausstattungslinien Active, Ambition und Style stehen auch für den Kamiq zur Auswahl.

Technische Daten und Außendesign

Laut Skoda ist der Kamiq ein Einstiegsmodell und komplett Lifestyle orientiert. Die aktuellen Bilder enttäuschen etwas, denn vom expressiven Design des Studienfahrzeugs ist leider nicht mehr viel übrig. Dennoch ist er jung und modern. Nun erkennt man auch die spezielle Licht-Signatur mit den LED-Scheinwerfern und nach oben abgesetzten Tagfahrlichtern. Auch die Blinker scheinen dynamisch zu sein. Das ist anders als beim Karoq, die Außenspiegel sind aber identisch. Erstmals gibt es zweigeteilte Scheinwerfer mit obenliegendem Tagfahrlicht.

Der Kühlergrill ist gut proportioniert, ein robuster Frontspoiler unterstreicht den Offroad-Charakter. Insgesamt wirkt er massiv, die Proportionen sind ausbalanciert, am Heck wir anstatt des Logos der Skoda Schriftzug zu sehen sein. Was die technischen Daten angeht, wird er größer als der VW T-Cross und der SEAT Arona werden, wir gehen von 4,30 Metern Länge aus. Damit ist er dem Karoq nah auf den Fersen. Der Kofferraum wird allerdings wohl etwas kleiner ausfallen als gedacht.

Innenraum und Kofferraum

Wie in der Konzeptstudie RS gezeigt, zeichnet sich der Innenraum durch ein neues Konzept aus. Der freistehende Bildschirm ist hoch im Blickfeld des Fahrers positioniert. Außerdem gibt es eine Ablage für die den Touchscreen bedienende Hand. Ein weiteres Highlight ist das optionale Virtual Cockpit, mit 10,25 Zoll. Die Türverkleidungen und Instrumententafeln sind mit hochwertigen, weich geschäumten Oberflächen versehen, die kristallinen Strukturen werden auch künftig das Design von Skoda prägen. Weiter wird eine Ambientebeleuchtung für Bequemlichkeit sorgen, die zusätzlich als Highlight in den Farben Kupfer, Rot und Weiß bestellbar sein wird.

Optional können Windschutzscheibe, Rücksitze und Lenkrad beheizt werden. Der große Radstand bietet viel Raum im Inneren. Auf den Rücksitzen kann man sich über eine Kniefreiheit von 73 Millimetern freuen. Der Kofferraum fasst 400 Liter, bei umgeklappten Rücksitzen werden daraus sogar satte 1.395 Liter.