KIA XCeed 2019: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Das Warten ist vorbei, denn der XCeed ist auf dem Markt. Er ist robust und bietet mehr Raum als der fünftürige Ceed. Der Markt der Kompakt-SUVs boomt und deshalb kann wohl auch dem Kompakt-KIA eine gute Prognose gestellt werden. Wir haben Infos und Bilder zum XCeed.

Der neue SUV ist kein Abklatsch von Stonic und Sportage geworden. Er ordnet sich als eigenständiges Mittelklasse-SUV in das Segment der SUV-Coupés ein. Informieren Sie sich über den KIA XCeed und holen Sie sich aktuelle KIA XCeed Angebote ein.

Preise und Verkaufsstart

Die offizielle Markteinführung des XCeed fand am 21. September 2019 im Rahmen eines bundesweiten Open Day bei teilnehmenden KIA Händlern statt. Der Einstiegspreis beträgt 21.390 Euro, was sich aber bei Auswahl der entsprechenden Motor- und Ausstattungsvarianten auf bis zu 37.540 Euro steigern lässt.

Motoren und Fahrverhalten

Bei den Motoren hat es keine Überraschungen gegeben, denn diese wurden aus den aktuellen Ceed-Modellen übernommen. Das heißt, dass Kunden die Wahl zwischen drei Benziner und einen Diesel haben, die insgesamt zwischen 115 und 204 PS leisten. Genauer gesagt bildet den Einstieg ein 1.0-Liter-Dreizylinder Benziner mit 120 PS. Der nächstgrößere Motor ist der 1,4-Liter-Vierzylinder mit 140 PS und als Top-Motor steht der 1,6-Liter-T-GDi mi 204 PS zur Wahl. 

Eine Probefahrt im Rahmen der IAA Frankfurt konnten wir bereits mit dem 140 PS Modell drehen. Damit fährt sich der XCeed bereits ziemlich spritzig und Überholmanöver stellen keine Herausforderung dar. Positiv fiel auch die Bremsleistung und das Automatikgetriebe auf.

Als Diesel steht zum Marktstart lediglich der 1.6 CRDi zur Verfügung, der allerdings in den zwei Leistungsstufen mit 115 PS und 136 PS geordert werden kann. Nur die schwächeren Versionen bekommen eine Sechsgang-Schaltung, ansonsten erhält man auf Wunsch eine Siebengang-Automatik. Allradantrieb wird es nicht geben. Anfang 2020 möchte KIA den XCeed auch als Mildhybrid und als Plug-in-Version anbieten.

Die Technik des XCeed bleibt weitgehend die gleiche wie bei den bekannten Ceed-Varianten, nur das Fahrwerk ist beim SUV weicher abgestimmt und er ist mit serienmäßigen, hydraulischen Dämpfern ausgestattet. Trotzdem bleibt die Auslegung insgesamt angenehm straff.

Technische Daten und Außendesign

Die Karosserie des XCeed wurde bis auf die beiden vorderen Türen komplett neu entwickelt. Der neue Crossover bekommt serienmäßige LED-Scheinwerfer und der typische Tigernose-Grill wurde nur leicht verändert. Wie man erkennen kann, ziehen sich die Blinker nun über den oberen Teil des Scheinwerfers und sind nicht mehr unten angebracht. 

Sieht man sich das Heck an, erkennt man, dass auch bei KIA nun der Modellname XCeed in großen Buchstaben am Heck angebracht ist. Die eckigen Endrohre sehen gut aus, dienen aber nur als Designelement. Die echten Endrohre sind hinter der Schürze versteckt.

Bei den technischen Daten hat sich auch einiges getan, lediglich der Radstand bleibt mit 2,65 Metern der gleiche wie beim Fünftürer. Ansonsten wird man in alle Richtungen größer. Er wird 85 Millimeter länger und misst nun 4,40 Meter, außerdem wächst er dank Höherlegung um 42 Millimeter nach oben und ist nun 1,40 Meter hoch. In der Breite erreicht er nun 1,83 Meter, was 21 Millimeter mehr sind als beim fünftürigen Ceed. 

Innenraum und Kofferraum

Im Inneren orientiert man sich stark an den aktuellen Ceed-Modellen. Egal ob Bedienung, Gestaltung oder Komfort – wer schon mal in einem Ceed saß, wird sich auch im XCeed sofort zurecht finden. Wer sich für die höchste Ausstattungsvariante entscheidet, erhält einen digitalen Tacho und einen 10,25-Zoll-Widescreen-Touchdisplay – das ist neu. Die Bedienung des Touchscreens erfordet bei der Fahrt etwas Übung. Zudem endet die insgesamt hochwertige Verarbeitungsqualität des XCeed bei den Materialien der Schalter.

Wie man es bei KIA gewohnt ist, hat man eine Menge Ausstattungslinien zur Auswahl. Angefangen mit der Edition 7 über Vision, Spirit, Launch Edition bis zu Platinum. Die Basisausstattung enthält serienmäßig LED-Scheinwerfer, 16-Zoll-Alufelgen, einen Frontkollisionswarner, Müdigkeitswarner und Fernlichtassistenten und einen aktiven Spurhalteassistenten, der im getesteten Modell einwandfrei arbeitete.

Wie bereits erwähnt, wird es insgesamt vier Ausführungen geben, zusätzlich eine limitierte Launch Edition mit exklusivem Innendesign. Die Topausstattung bildet die Platinum Edition mit Premium-Soundsystem, Ledersitzen, elektrischer Heckklappe und vielen weiteren Extras.

Was die Platzverhältnisse angeht, kann man sich ebenfalls nicht beschweren. Selbst in der zweiten Reihe kann man als großer Mensch noch bequem sitzen, auf jeden Fall was die Kopffreiheit betrifft. Mit den Knien könnte es problematisch und ein wenig eng werden. Das ist der Form des Crossover geschuldet, wodurch es auf den hinteren Plätzen auch etwas dunkel werden kann.

Der Kofferraum bietet 426 Liter und öffnet sich optional per Sensor, wenn man näher kommt. Wenn man die Rückbank umklappt, dann stehen einem satte 1.378 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung. Die Ladekante ist allerdings recht hoch, was das Einladen von Gegenständen ein wenig erschwert.

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