Ford Kuga 2019: Preise, technische Daten & Verkaufsstart

Ford hat den neuen Kuga präsentiert und zeigt sich umweltbewusst, denn gleich drei verschiedene Hybrid-Antriebs-Alternativen werden angeboten. Ford geht davon aus, dass 40 Prozent der europäischen Kuga-Verkäufe im Jahr 2020 auf die Hybrid-Varianten entfallen werden. Zusammen mit der modernen Optik und einem guten Preis könnte der Hersteller recht behalten. Wir sagen Ihnen, was bisher bekannt ist.

Seit 2008 ist der Kuga im SUV-Geschäft und somit schon ein alter Hase. Die dritte Generation kommt erstmals mit Hybrid und zeigt sich erwachsen – er ist größer und reifer geworden. Insgesamt hat Ford einiges verändert, man möchte den Kuga weiterentwickeln. Wenn Sie nicht mehr auf das neue Modell warten möchten, können Sie sich schon jetzt aktuelle Ford Kuga Angebote einholen oder sich noch weiter mit unserem Ford Kuga Testbericht informieren.

Preise und Verkaufsstart

Ein wenig müssen Sie sich noch gedulden, denn der neue Kuga wird voraussichtlich erst im Frühjahr 2020 bei den Händlern stehen. Vielleicht auch schon Ende 2019. Der Einstiegspreis ist bisher noch nicht offiziell bekannt gegeben worden, wir könnten uns aber vorstellen, dass er bei 25.000 bis 26.000 Euro liegt.

Motoren und Fahrverhalten

Die dritte Generation des Kuga hat einige Neuerungen zu bieten, am auffälligsten sind aber sich die Motoren. Zum ersten Mal wird der Crossover-SUV auch mit Hybrid-Antrieb erhältlich sein – es stehen sogar drei verschiedene Varianten zur Auswahl. Ford deckt somit das momentan verfügbare Spektrum der Hybridantriebe ab. Man bietet einmal einen Plug-in-Hybrid an, der bereits bei Markteinführung zu haben sein wird. Das System umfasst einen 2,5-Liter-Vierzylinder Benziner und eine 14,4 kWh Batterie. Insgesamt kommt der Kuga somit auf eine Leistung von 225 PS und schafft 50 Kilometer rein elektrische Reichweite. 

Weiter wird es einen Mild-Hybrid geben. Ein 2,0-Liter-Turbodiesel mit 150 PS Leistung  und eine 48-Volt-Batterie arbeiten zusammen und ermöglichen einen niedrigen Verbrauch und somit auch geringere Abgasemissionen.

Die dritte Variante bildet ein Voll-Hybrid. Auf diese Version müssen wir am längsten warten, erst Ende 2020 wird man den Voll-Hybrid Kuga kaufen können. Auch hier kommt ein 2,5-Liter-Benziner mit vier Zylindern inklusive Batterie zum Einsatz. Beim Voll-Hybrid kann zwischen Front- und Allradantrieb ausgewählt werden. 

Natürlich verzichtet Ford nicht komplett auf klassische Antriebsformen, weshalb neben den Hybriden auch ein 1,5- und 2,0-Liter-Diesel mit 120 bzw. 190 PS angeboten werden. Ebenso wird ein Dreizylinder-Benziner auf den Markt kommen. Der 1,5-Liter-Benziner wird 120 oder 150 PS leisten. 

Den Kuga kann man in den verschiedensten Ausstattungsvarianten bekommen. Nicht nur Basis und Trend sind erhältlich, auch eine ST-Line, Titanium und die Topversion Vignale stehen bereit. Je nach gewählter Version ist die Ausstattung sehr üppig. 

Technische Daten und Außendesign

Sieht man sich die Bilder des aktuellen Kuga an und legt zum Vergleich die neuen Fotos daneben, erkennt man den Kompakt-SUV kaum wieder. Er ist dynamischer geworden und erinnert nun an Modelle der Konkurrenz, wie Mazda, BMW oder sogar Porsche – das überrascht, allerdings positiv. Ford hat den Kuga etwas gestreckter designt, nicht mehr so hoch. Das beweisen auch die Abmessungen: Der Kuga ist 89 Millimeter länger, 44 Millimeter breiter und 20 Millimeter flacher geworden. Auch der Radstand wächst um 20 Millimeter. Insgesamt wächst der Kuga also deutlich, versteckt seine neue Größe aber geschickt.

Was man aber eindeutig erkennen kann, ist, dass der Kuga auf dem Focus basiert. Ford hat sich nicht bemüht, diese Verwandschaft zu verstecken – warum auch. Als erster SUV des Herstellers basiert der neue Kuga auf der C2-Plattform. Man kann hier Gewicht einsparen und eine höhere Verwindungssteifigkeit erreichen. Außerdem wirkt sich die neue Plattform sehr positiv auf die Assistenz- und Sicherheitssysteme aus, denn davon wurde im Kuga reichlich verbaut.

Die Front des Kuga ist mit einem großen Kühlergrill geschmückt, die Scheinwerfer sind mit LED-Technik ausgestattet und wohlgeformt rundlich. Je nachdem für welche Ausstattungsvariante man sich entscheidet, bekommt der Kuga eine andere Frontschürze. Die C-Säule fällt stark ab, was die Dachlinie dynamischer wirken und den ganzen Kuga sportlich erscheinen lässt. Sieht man sich das Hinterteil an, fällt das kantige Heck ins Auge und der Modellname, der an der Heckklappe angebracht ist. 

Innenraum und Kofferraum

Innen wird man designtechnisch nicht so viel Neues erwarten können, denn der Innenraum ist fast identisch mit dem des Focus. Qualitativ und vor allem technisch hat Ford allerdings riesige Fortschritte im Vergleich mit dem Vorgängermodell gemacht. Auf dem Innenraumbild sofort zu sehen: Das Digital-Cockpit. Das 12,3 Zoll große Kombiinstrument ist frei konfigurierbar und gut erreichbar angebracht. Weiter gibt es jetzt einen modernen und zeitgemäßen Drehregler, davor findet man ein induktives Ladefach zum Laden von Smartphones. 

Was den Platz im neuen Kuga angeht, kann man sich nicht beschweren. Hinten sitzt man sehr bequem und die Beine haben genug Freiheit – sogar, wenn der Vordermann den Sitz recht weit nach hinten gestellt hat. Aber auch nach oben hin muss man keine Platzangst haben, denn die Kopffreiheit ist überraschend groß. Beim Kofferraumvolumen hat sich nicht viel getan, das wird sich größtenteils am aktuellen Modell orientieren und nur leicht anwachsen. 

Auch für die Sicherheit ist gesorgt, denn die umfangreiche Sicherheitsausstattung beinhaltet unter anderem eine Verkehrsschilderkennung, einen Notbremsassistenten und einen Ausweich-Assistent. 

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